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censio im Gespräch mit Matthias Wiegel, Sales Director von Standard Life-Teil 2

Heute bietet Standard Life ein breites, aber klar unterscheidbares Spektrum an Rentenversicherungen mit unterschiedlichen Risiko- und Garantieniveaus. Können Sie uns diese Produktpalette näher erläutern?

Zu den heute vielfach imitierten „With Profits“- von Standard Life zählen die Basisvorsorge „BestBasic“, der Klassiker „Freelax“ und „Freelax Junior“ aus dem Bereich private Vorsorge sowie die betriebliche Altersversorgungslösung „M-Ploy“. Die genannten Produkte engagieren sich stärker in Aktien als die meisten herkömmlichen Versicherungen, profitieren von einem professionellen Kapitalanlagemanagement und bieten dadurch höhere Rendite-Chancen, ohne völlig auf Garantien zu verzichten. Mit einem Aktienanteil von derzeit ca. 55% sind sie für Kunden konzipiert, die ihr Kapital komplett in investmentkompetente Hände legen und sich mit Garantien absichern wollen.

Mit der 2005 eingeführten „Suxxess“ bietet Standard Life ein Produkt für Kunden, die sich zwar nicht selbst um ihr Investment kümmern möchten, aber einen hohen Aktienanteil wünschen. SUXXESS verzichtet gänzlich auf Garantien, bietet aber dafür durch einen hohen Aktienanteil (bis zu 80 Prozent) höhere Renditechancen. Alle Produkte zeichnen sich durch flexible Vertragsoptionen für verschiedene Lebenssituationen aus und verfügen über das Glättungsverfahren Smooting.

Was ist Smoothing ganz genau?

Beim Smoothing werden die Kursschwankungen in beide Richtungen – nach oben wie nach unten – reduziert. Bei der täglichen Berechnung des geglätteten Wertes werden neben der aktuellen Situation auch die wahrscheinlichen mittel- und langfristigen Entwicklungen an den Kapitalmärkten berücksichtigt.

In Anbetracht volatiler Märkte haben Verbraucher – gerade beim Thema Altersvorsorge – immer noch Vorbehalte gegenüber Aktien.

Das ist verständlich. Deshalb bleibt die Finanzkraft auch ein wichtiges Kriterium. Bei der Auswahl der richtigen Versicherung sollten daher auch nicht allein niedrige Beiträge und die versprochene hohe Garantieleistung zählen. Im langfristigen Vergleich ist die Qualität des Angebots nicht von der Qualität und Finanzkraft der dahinter stehenden Gesellschaft zu trennen. Standard Life wird von international führenden, unabhängigen Ratingagenturen wie Standard & Poor’s (A/Stable) und Moody’s (A1/Stable) seit Jahren kontinuierlich als finanzstarke und sichere Versicherungsgesellschaft eingestuft und verfügt sogar über höhere Rücklagen, als es die Auflagen der britischen Finanzaufsicht vorsehen. Zusätzliches Kapital hat der Börsengang im Juli 2006 gebracht.

Altersvorsorge ist Vermögensverwaltung – unter diesem Diktum gewinnt die Investmentkompetenz von Versicherern im Wettbewerb mit Banken und Investmenthäusern zunehmend an Bedeutung. Wie ist Standard Life hier aufgestellt?

Bei Standard Life werden die Kapitalanlagen vom konzerneigenen, mehrfach ausgezeichneten Investmenthaus Standard Life Investments (SLI) gemanagt. SLI betreut nicht nur die Gelder der Standard Life-Versicherungsnehmer, sondern ist auch weltweit als institutioneller Vermögensverwalter für andere Unternehmen, Pensionsfonds und staatliche Stellen in verschiedenen Anlageklassen aktiv. Dadurch profitieren die Kunden von Synergien, die sich aus dem Miteinander von Versicherungsunternehmen und Investmentgesellschaft ergeben. Insgesamt verwaltet SLI derzeit ein Volumen in Höhe von mehr als 170 Milliarden Euro. ( 1 )
( 1 Euro-Angabe basiert auf Umrechnungskurs Euro : Brit. Pfund Stand: 31.12.2005 )

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Autor: Udo Langkau am 27. Sep 2006 12:30, Rubrik: censio im Gespräch,

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