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Kosten für Sicherung von Betriebsrenten steigen

Die Beitragssätze für den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) sind in diesem Jahr deutlich gestiegen. Grund dafür sind die zahlreichen Unternehmensinsolvenzen infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise. Arbeitgeber dürfen die hohen Versicherungsbeträge allerdings in Raten zahlen.

Der Beitragssatz des PSVaG für das Jahr 2009 beträgt 14,2 Promille und hat sich damit im Vergleich zum vergangenen Jahr (1,8 Promille) verachtfacht. Im Jahr 2007 lag der Satz noch bei 3,0 Promille.

Rund 4 Mrd. EUR müssen demnach von den betroffenen Unternehmen an den PSVaG gezahlt werden. Um allerdings die Liquidität der Wirtschaft zu schonen, macht der Verein nach eigenen Angaben zum ersten Mal von der im Betriebsrentengesetz eingefügten Möglichkeit Gebrauch, die geforderten Beiträge auf die folgenden 4 Jahre zu verteilen. Trotz dieser Erleichterung müssen bis zum Jahresende insgesamt 2,3 Milliarden EUR gezahlt werden. In den darauffolgenden Jahren bis 2013 werden dann 4 gleiche Teilbeträge von 427,5 Mio. EUR fällig, die jeweils zum Jahresende gezahlt werden müssen.

Als Selbsthilfereinrichtung der deutschen Wirtschaft zahlt der Pensions-Sicherungs-Verein im Fall einer Insolvenz die zugesagten Betriebsrenten weiter. Rund 76.000 Unternehmen gehören dieser Einrichtung an. Bemessungsgrundlage für die abzuführenden Beiträge sind die Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen, die jeweils bis zum 30. September gemeldet werden müssen.[Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH]

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Autor: lexisnexis am 16. Nov 2009 13:17, Rubrik: Betriebliche Altersversorgung,

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