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Private Krankenversicherung Beitragserhöhung

Wie Sie als Privatpatient Ihre Kosten senken

Als PKV-Kunde zahlen Sie im kommenden Jahr oft deutlich mehr – Experten rechnen 2012 mit Beitragssteigerungen von bis zu 50 Prozent. Die Gründe sind bekannt: Die Kosten für Medikamente, Untersuchungen und Klinikaufenthalte steigen, die Versicherten werden immer älter und brauchen immer mehr medizinische Versorgung. Doch was können Sie selbst tun, damit Ihre private Krankenversicherung auch in Zukunft bezahlbar bleibt? Leistungsverzicht oder Anbieterwechsel sind zwar möglich – meist aber die schlechtere Lösung. Stattdessen bringt Ihnen die Umstufung in einen Neutarif beim bisherigen Versicherer oft schon die gewünschte Ersparnis!

Anbieterwechsel lohnt nur für Junge und Gesunde

Wenn Sie zu einem anderen privaten Krankenversicherer wechseln wollen, müssen Sie immer eine erneute Gesundheitsprüfung durchlaufen. Bei bestehenden Erkrankungen und besonderen Risiken verlangt der neue Anbieter einen kräftigen Beitragszuschlag. Auch ein großer Teil Ihrer Altersrückstellungen verbleibt beim bisherigen Versicherer. Beim neuen Anbieter fehlt dieses Finanzpolster dann, so dass Sie auch dort früher oder später mit schmerzhaften Beitragssteigerungen rechnen müssen. Zusätzlich hängt Ihr PKV-Beitrag immer vom Eintrittsalter ab – je älter Sie beim Anbieterwechsel sind, desto mehr zahlen Sie für den Versicherungsschutz. Der Wechsel zu einem anderen privaten Krankenversicherer lohnt deshalb allenfalls für junge und gesunde PKV-Kunden.

Beitrag einsparen durch weniger Leistung?

Um Beitragserhöhungen zu vermeiden, können Sie mit dem PKV-Versicherer auch eine Kürzung Ihres Leistungsanspruchs vereinbaren. Leichtfertig sollten Sie den Rotstift jedoch nicht ansetzen. Wenn Sie auf Versicherungsleistungen beispielsweise für Zahnersatz, Brille, für Psychotherapie oder für das Einbettzimmer in der Klinik verzichten, tragen Sie die Kosten im Ernstfall aus der eigenen Tasche. Und eine Rückkehr zum gewohnten Leistungsniveau ist später nur gegen Aufpreis möglich. Auch der Wechsel in einen einfachen Basistarif bringt Nachteile mit sich: Die Kosten sind zwar auf den Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung begrenzt. Dafür sinkt aber auch Ihr Leistungsanspruch auf das Niveau der gesetzlichen Kassen, Sie verlieren den privilegierten Privatpatientenstatus. Außerdem kommt es beim Basistarif immer wieder zu Komplikationen mit Ärzten, die sich bei privat Krankenversicherten nicht auf einen verminderten Abrechnungssatz einlassen wollen.

Lassen Sie sich in einen günstigen Neutarif umstufen!

Auch ohne Leistungsverlust können Sie Ihre PKV-Kosten oft kräftig senken, wenn Sie sich in einen anderen Tarif Ihres bisherigen Krankenversicherers umstufen lassen – bis zu 40 % Einsparung sind in der Praxis keine Seltenheit. Beim Wechsel in einen anderen Tarif behalten Sie den vollen Anspruch auf die gewohnte Privatversorgung, auch die angesparten Altersrückstellungen bleiben Ihnen komplett erhalten. Zudem erhalten Sie durch den Tarifwechsel vergleichbare Leistungen für oftmals deutlich weniger Geld. Der Versicherer wird er zwar oft versuchen, ihnen beim Wechsel Steine in den Weg zu legen. Aber denken Sie daran: Verweigern darf er Ihnen den Tarifwechsel nicht. Beauftragen Sie am besten einen unabhängigen PKV-Experten, der Erfahrung hat und Ihren Tarifwechsel rasch und ohne Probleme bei Ihrem PKV-Versicherer abwickelt. Sie wollen durch einen Tarifwechsel Monat für Monat bares Geld sparen? Wir von censio helfen Ihnen gerne weiter!

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Autor: Udo Langkau am 22. Nov 2011 16:05, Rubrik: Private Krankenversicherung,

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