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Rechtsschutzversicherung springt bei Kitaplatz-Klagen ein

Seit dem 01.August 2013 ist es gesetzlich vorgegeben, dass Kindern unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kindertagesstättenplatz haben. Es kommt immer häufiger vor, dass Eltern aufgrund von fehlenden Kitaplätzen eine Klage einreichen. Die Prozesskosten werden durch einige Rechtschutzversicherungen übernommen. Die Zahl der fehlenden Kitaplätze in Deutschland ist riesig. Erhalten Sie keinen Platz für Ihr Kind unter Drei, können Sie diesen offiziell einfordern. Ein Präzedenzfall auf dem Jahr 2012 hat eine entsprechende Grundlage geschaffen. Sie erhalten eine Kostenerstattung der anfallenden Extrakosten, die durch eine alternative Kinderbetreuung anfallen.

Prüfen Sie Ihre Rechtschutzversicherung

Steht Ihnen eine Rechtsschutzversicherung zur Verfügung, sollten Sie überprüfen, ob Prozesskosten für einen solchen Fall übernommen werden. Auch die Höhe, in welcher die Versicherung Kosten übernimmt, sollten Sie ermitteln. Die einzelnen Versicherer unterschieden sich enorm. Gute Versicherer tragen bereits die Anwaltskosten für das vorgerichtliche Widerspruchsverfahren. Andere springen erst ab dem Verfahrensbeginn vor Gericht voll ein. Die Klage für einen Kitaplatz wird am Verwaltungsgericht eingereicht. Familien-Rechtsschutzversicherungen beziehen dies in der Regel ein.

Planen Sie eine entsprechende Klage zu erheben, halten Sie zuerst Rücksprache mit Ihrem Versicherungsberater. Am besten bevor Sie einen Anwalt kontaktieren. Ihr Berater kann für Sie eine sogenannte Kostendeckungsbestätigung beantragen. Informieren Sie den Anwalt darüber, dass Sie eine Rechtschutzversicherung nutzen. Die Kostenübernahme richtet sich nach den in der Vergütungsordnung festgelegten Anwaltskosten. Verzichten Sie darauf, das Honorar individuell zu vereinbaren. Lassen Sie sich nicht darauf ein, einen höheren Satz zu zahlen. Die Überschusskosten müssen Sie selber tragen.

Sichern Sie sich rechtzeitig ab

Denken Sie darüber nach eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, dürfen Sie die Wartezeit nicht außer Acht lassen. In der Regel beträgt die Wartezeit drei Monate. Erst drei Monate nach Vertragsabschluss übernimmt der Versicherer Kosten. Erhalten Sie also eine Ablehnung innerhalb der Wartezeit, liegt der Versicherungsfall nicht im Rahmen der Kostendeckung. Stellen Sie außerdem immer sicher, dass die gesamte Familie ausreichend durch den Rechtsschutz abgesichert ist.

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Autor: censio.de am 28. Apr 2015 08:00, Rubrik: Rechtsschutzversicherung, Kommentare geschlossen.

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