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Versicherungsschutz gegen Elementarschäden

Viele Hausbesitzer sind nicht gegen Elementarschäden versichert

In den vergangenen Jahren hat sich die allgemeine Wetterlage stark verändert. Immer häufiger treten auch in Deutschland Wetterphänomene wie Starkregen auf, und Überschwemmungen oder Erdsenkungen sind häufig die Folgen. Mit Ihrer klassischen Gebäude- und Hausratversicherung sind Sie für diese Schäden nicht immer versichert, sondern nur wenn der Zusatzbaustein: Elementarschäden vereinbart wurde. Als Hausbesitzer können Sie sich mit der passenden Police aber auch für diese Fälle schützen.

Eine Vielzahl der Immobilienbesitzer haben für Ihr Eigentum auch eine Hausrat- und eine Gebäudeversicherung abgeschlossen. Durch eine Wohngebaudeversicherung ist das Haus ( Hülle ) gegen Feuer, Leitungswasser und Sturm / Hagel versichert. Mit einer Hausratversicherung ist das Inventar ( Inhalt ) versichert gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm / Hagel und Einbruchdiebstahl / Vandalismus versichert. Zahlreichen Verbrauchern ist nicht bekannt, dass die sogenannten Elementarschäden nicht automatisch durch diese Versicherungen abgedeckt sind. Aktuelle Untersuchungen zeigen auf, dass schwere Unwetter und damit verbundene Vorkommnisse wie Überschwemmungen und Erdrutsche, in ganz Deutschland häufiger verzeichnet werden. Gleichzeitig sind lediglich 20 % der Wohngebäude gegen diese Schäden voll versichert. Eine spezielle Elementarschadenversicherung erweitert den Schutz Ihrer bestehenden Policen und Sie sind für den Ernstfall rundum abgesichert.

Überprüfen Sie die Lage Ihrer Immobilie

Elementarschäden sind unvorhersehbar. Sie können zu jeder Zeit und in jeder Region auftreten. Dennoch gibt es bestimmt Regionen, in denen höhere Prämien für eine entsprechende Versicherung anfallen. Das gesamte Bundesgebiet ist durch die ZÜRS-Zonierung in Gefährdungszonen unterteilt. Dafür wird ein Zonierungssystem verwendet, dass Überschwemmungen, Starkregen und Rückstau aufzeichnet. Befindet sich Ihre Immobilie in einer Region, die als besonders hochwassergefährdet eingestuft ist, sind Versicherungsprämien entsprechend höher. In verschiedenen Regionen ist es nahezu unmöglich eine Elementarschadenversicherung abzuschließen. Gebiete einer sehr hohen Gefährdungsklasse sind zu risikoreich. Befindet sich Ihre Immobilie in einer solchen Region, ist eine intensive Recherche ratsam.

Welche Schäden deckt die Elementarschadenversicherung?

Man spricht von einer Überschwemmung, tritt ein Gewässer über sein Ufer, oder eine große Regenmenge flutet das Grundstück. Bringt die Überschwemmung Grundwasser an die Oberfläche, das in das Haus eindringt, greift die Versicherung. Verursacht das Grundwaser Schäden, ohne an die Oberfläche zu treten, ist kein Versicherungsschutz geboten. Durch eine Sturmflut verursacht Schäden sind ebenfalls nicht abgedeckt. Steigt das Grundwasser an und dringt durch das Mauerwerk, liegen die Kosten beim Versicherten. Es ist oft schwer nachzuweisen, in welcher Form der Schaden durch Grundwasser verursacht wurde. Bei einem Rückstau dringt Wasser über die Leitungen in das Haus ein. Starker Regen oder eine Überschwemmung drücken das Wasser in das Innere des Hauses. Ist keine Rückstauklappe vorhanden, werden diese Schäden häufig nicht vom Versicherer übernommen. Ein Erdrutsch, Erdsenkungen oder Erdbeben und deren Schäden sind nur dann versichert, handelt es sich um ein natürliches Ereignis. Kommt es zu den Vorkommnissen aufgrund von menschlichem Eingreifen, zum Beispiel durch Kohlegruben oder Tunnelbau, besteht kein Versicherungsschutz. Lawinen-Schäden und Schneedruck-Schäden sind abgedeckt. Zerdrückt eine hohe Schneelast ein Dach, greift die Police. Wir ein Schaden durch Schnee angerichtet, der von einem Baum fällt, greift sie nicht.

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Lassen Sie das Kleingedruckte bei der Wahl Ihrer Versicherung nicht außer Acht. Die Gesellschaften geben teilweise vor, welche Schutzvorkehrungen getroffen sein müssen. Ein Beispiel dafür ist die Installation von Rückstauklappen. Diese schützen vor Wasserrückstau aus der Kanalisation. In der Regel müssen gelagerte Gegenstände im Keller mindestens 12 cm über dem Boden gelagert sein. Das Freihalten der Abflussleitungen vom Grundstück in Pflicht. Ein weiterer Punkt ist die Höhe der Selbstbeteiligung, hier gibt es enorme Unterschiede. Bei manchen Versicherern ist dieser Betrag mit 5.000 Euro beziffert. Integrieren Sie die Elementarschadenversicherung in Ihre Gebäudeversicherung ein, dann ist ein möglicher Schaden am Gebäude abgedeckt. Bei einer Einschluß in die Hausratversicherung, ist der Hausrat dann gegen die Elementarschäden versichert. Es mit der Hausratversicherung zu kombinieren ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie sehr hochwertigen Hausrat besitzen.

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Autor: censio.de am 8. Mai 2015 08:29, Rubrik: Wohngebäudeversicherung, Kommentare geschlossen.

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