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Kategorie: Kapitallebensversicherung


Lebensversicherung: Einmalbeiträge sichern Assekuranzen in 2010 Zuwächse

Trotz der labilen Weltwirtschaft konnten die Assekuranzen im Bereich der Lebensversicherung für das vergangene Geschäftsjahr höhere Prämieneinnahmen verbuchen. Unsicher ist jedoch, wie lange dieser Trend noch anhalten wird. Denn für das laufende Jahr will der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. noch keine Prognose abgeben. Stattdessen können auch Beitragsrückgänge nicht ausgeschlossen werden.


Kostentransparenz: Neuverträge in der Lebensversicherung

Stärkere Orientierung an Kundenbedürfnissen muss sich für den Vermittler lohnen

Die sanfte Anregung durch das Versicherungsvertragsgesetz zeigt allmählich Wirkung – die ersten Versicherer bemühen sich bei Neuverträgen in der Lebensversicherung um Kostentransparenz. Dem werden sich die Konkurrenten kaum entziehen können. Deshalb wird sich der Wettbewerb in Zukunft eher auf den Verkauf über Werte und Beratungs- sowie Serviceleistungen verlagern. Darauf sollte auch die Vergütung der Vermittler ausgerichtet werden.


Versicherer mit erfolgreichem Jahr 2010: Beitragseinnahmen deutlich gestiegen

Die deutschen Versicherer haben im Jahr 2010 dem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld getrotzt und ihre Beitragseinnahmen um 4,3 % auf 178,8 Mrd. EUR gesteigert. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf das gute Geschäft bei Lebensversicherungen mit Einmalbeiträgen zurückzuführen. Das gab der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am 30. März bekannt.


Tarifdesign ist wichtiger als die bloße Verzinsung

Lebensversicherungen werden meist auf der Basis der vordergründigen Angaben, die der Versicherer macht, vermittelt. Viel wichtiger als ein Vergleich der Überschussbeteiligung und der laufenden Verzinsung ist aber, das Tarifdesign des jeweiligen Angebots zu untersuchen. Dabei ergeben sich insbesondere beim Rückkaufswert erheblich Unterschiede bei Tarifen, die auf den ersten Blick fast gleich sind.


Rendite von Lebens- und Rentenversicherungen sinkt in 2011 weiter

Neuer Schock für viele Sparer: Vor Weihnachten wurde zunächst bekannt, dass das Bundesfinanzministerium erwägt, in 2011 den Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungsverträge zu senken. Immerhin: Davon betroffen wären nur neue Policen. Doch nun die nächste schlechte Nachricht: Nach einer aktuelle Umfrage wird ein Großteil der Versicherer in diesem Jahr auch die Überschussbeteiligung weiter reduzieren.


Verwirrende Angaben erschweren Vergleich von Lebensversicherungs-Produkten

Obwohl das reformierte Versicherungsvertragsgesetz (VVG) mittlerweile schon seit zwei Jahren in Kraft ist, wird es den Versicherungsnehmern immer noch schwer gemacht, die Kosten eines Angebots zu erkennen und mit denen anderer Produkte zu vergleichen. Dies liegt teilweise auch daran, dass die Versicherer sie bewusst verschleiern und verstecken. Die Branche scheint bisher zu einer Selbstregulierung nicht bereit zu sein.


Mehr Geld beim vorzeitigen Rückkauf von Lebens- und Rentenversicherungen

Versicherungsnehmer, die in der Zeit zwischen 2001 und 2007 eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen und den Vertrag später gekündigt haben, können nachträglich auf höhere Rückzahlungen hoffen. Am 27. Juli hat das Oberlandesgericht Hamburg mehrere Vertragsklauseln in Allgemeinen Versicherungsbedingungen verschiedener Versicherer für unwirksam erklärt (OLG Hamburg, 27. Juli 2010 – 9 U 233/09, 235/09, 236/09 und 9 U 20/10).


Kein Anspruch auf Prozesskostenhilfe bei Bestehen einer Kapitallebensversicherung

Lebensversicherungen, die dem Versicherungsnehmer nach Ablauf der Versicherungsdauer die Wahlmöglichkeit zwischen einer monatlichen Rentenleistung oder einer einmaligen Kapitalauszahlung bieten, sind weit verbreitet. Für Kunden ist diese Flexibilität sicherlich sehr angenehm. Doch eine solche Wahlmöglichkeit kann auch Nachteile haben, wie eine kürzlich bekannt gewordene Entscheidung des Oberlandesgerichts Brandenburg zeigt.


Lebensversicherer kämpfen um Wiederanlage von abgelaufenen Verträgen

Durch das Auslaufen der 5/12-Verträge müssen die Lebensversicherer aktuell stärkere Rückgänge im Bestand hinnehmen. Generell können die Beitragsverluste ablaufender Lebensversicherungen nur noch mühsam durch Neugeschäft kompensiert werden. Deshalb kämpfen die Versicherer verstärkt darum, mit attraktiven Angeboten das freiwerdende Kapital in Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag umzuleiten.


Vertrieb von Lebensversicherungen: Unabhängige Vermittler weiterhin top

Unabhängige Versicherungsvermittler waren im Jahr 2008 wieder der dominante Vertriebskanal in der Sparte Leben – wobei der Vorsprung zum Ausschließlichkeitsvertrieb nur noch sehr gering ausfällt. Dies hat das Beratungsunternehmen Towers Perrin im aktuellen Vertriebwege-Survey für die Lebensversicherungsbranche herausgefunden.An der Studie nahmen 55 der 86 größten deutschen Lebensversicherungsunternehmen teil. Diese vereinten im Jahr 2008 einen Anteil am Lebensversicherungs-Neugeschäft von 80 % hinter sich. Die nicht-teilnehmenden Versicherer wurden auf Basis von Geschäftsberichten und Schätzungen berücksichtigt.

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Wer sich für den Abschluss einer Kapitallebensversicherung entscheidet, sorgt damit nicht nur für eine Vermögensbildung, sondern gleichzeitig auch für die Absicherung seiner Angehörigen für den Fall des Todes. Auf Grund der aktuell erzielbaren unterdurchschnittlichen Rendite steht diese Art der Absicherung nicht mehr so hoch in der Gunst der Anleger. Durch die unvorteilhafte Kombination von Lebensversicherung und Geldanlage kommt es dabei zusätzlich zu einer Unflexibilität innerhalb des Versicherungsvertrages. Aktuell liegen die langfristig erzielbaren Renditen (diese darf allerdings durch den Versicherer nicht garantiert werden!) bei jährlich ca. 4 Prozent. (Im Durchschnitt ). Das liegt unter anderem daran, dass den Versicherern lediglich erlaubt ist, Aktienanteile in Höhe von maximal 30 Prozent in diesem Segment anzulegen. Hinzu kommen die überdurchschnittlich hohen Abschluss- und Verwaltungskosten. Lediglich ausländische Versicherer haben die Möglichkeit, hier eine höhere Rendite zu erwirtschaften, da sie den Aktienanteil entsprechend höher halten können. Gesetzlich garantiert sind aktuell noch 2,25 Prozent (06.2011), allerdings wird dieser Garantiezinssatz ab dem 01.01.2012 auf 1,75 Prozent reduziert. Dadurch kann nicht einmal mehr die vorherrschende Inflationsrate ausgeglichen werden. Wer den Vertrag dann noch, aus welchen gründen auch immer, nicht bis zum Laufzeitende durchhalten kann, erwirtschaftet damit nicht einmal eine Sparbuchanlage. Eine weitere Gefahr ist die Kombination von Lebensversicherung und Geldanlage, die noch immer von vielen unterschätzt wird. Eine Faustregel sagt: Man entscheide sich entweder für eine Geldanlage oder für eine Vorsorge, beide Möglichkeiten zusammen gehen fast immer zum Nachteil des Versicherten aus. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass viele Versicherte beim Abschluss dieses Modells gar keine Lebensversicherung benötigen, da sie für den Fall ihres Todes für niemanden sorgen müssen. In diesem Fall geht der Risikoanteil der Versicherung im monatlich zu zahlenden Versicherungsbeitrag sinnlos verloren. Auch weiß ein Versicherungsnehmer über seine gesamte Laufzeit hinweg nicht, welcher Prämienanteil nun in den Risikoanteil und welcher für die Sparrate aufgewendet wird. Die Höhe des Entgelts für die Risikoabsicherung steht nämlich nur bei dem Abschluss einer separaten Lebensversicherung fest. Auch wenn viele Versicherer eine hohe Sicherheit in dieser Form der Kapitalanlage sehen, weil ein Großteil der Prämien in Staatsanleihen oder Pfandbriefen investiert werden muss, stellen letztere auf Grund der hohen Staatsverschuldung ein unberechenbar hohes Risiko eines Staatsbankrotts dar. Es kann schneller eintreten als man denkt, dass diese Schuldtitel von der öffentlichen Hand nicht mehr zurückgezahlt werden können. Kapitalanleger sitzen hier auf einer Art Schneeballsystem, bei dem die Schuldentilgung neben den anfallenden Zinsen zu einem immer größer werdenden Problem wird. Wer also lediglich sein Todesfallrisiko absichern möchte, tut dies am besten mit einer Risikolebensversicherung. Und wer auf Geldvermehrung setzt, sollte diese nicht durch anfallende Abschlussprämien und Verwaltungskosten niedrig halten. .

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