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Kategorie: Riester Rente


Riester Rente: Wie die Zulagen gerettet werden

Immer wieder ist die Riester Rente Thema in den Medien. Aktueller Anlass sind Rückbuchungen in Höhe von 490 Mio. EUR. Diese staatlichen Zulagen sind seit 2002 erst an die Kunden ausgezahlt und dann wieder zurückgebucht worden. Betroffen von diesen Rückbuchungen sind mehr als Hunderttausend Personen, wobei die Gründe unterschiedlich sind.


Riester Rente: Viele Riestersparer schöpfen die Zulagen nicht aus

Hinsichtlich der Förderung von Altersvorsorge über Riesterverträge gibt es zwar viele Zahlen, eine Übersicht über die Gesamtzusammenhänge fehlt dagegen bisher. Dies will das Bundesfinanzministerium jetzt mittels einer Studie nachholen. Grundsätzlich dominierten beim Riestersparen in 2009 weiterhin die Versicherungsprodukte, aber auch die Förderung von Wohneigentum stieß auf rege Nachfrage. Viele Sparer nutzen die Förderung aber nicht voll aus.


Riester Rente in der Kritik

Die staatlich geförderte Riester Rente ist unversehens in die Kritik geraten: Ein aktuelles Gutachten stellt Riester-Verträgen ein schlechtes Zeugnis aus. Kritisiert wird insbesondere die mangelnde Kostentransparenz auf Anbieterseite. Das gab der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) als Auftraggeber des Gutachtens am 7. Dezember in Berlin bekannt.


Riester Rente: Riestern nur mit eigenem Vertrag möglich

Riester-Zulagen stehen mittelbar zulagenberechtigten Sparern nur dann zu, wenn sie einen eigenen Riester-Vertrag besitzen – der Abschluss eines Vertrages über eine Maßnahme zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) berechtigt hingegen nicht zur Riester-Förderung. Das hat der Bundesfinanzhof in einer kürzlich bekannt gewordenen Entscheidung klargestellt (BFH, 21.072009 – X R 33/07).


Riesterzulage für mittelbar berechtigte Ehegatten

Im Rahmen der Riesterrente hat ein nur mittelbar zulageberechtigter Ehegatte lediglich dann einen Anspruch auf die Altersvorsorgezulage, wenn er einen eigenen Altersvorsorgevertrag abschließt (BFH, Urteil vom 21.07.09 – X R 33/07).


Riester auch für geringfügig Beschäftigte interessant

Die Riester Rente ist und bleibt das Zugpferd der Altersvorsorge. Die dritte Förderstufe der staatlichen Förderung hat die Modalitäten für Vorsorger noch einmal verbessert. Eine Vertriebschance bietet sich für die Branche jetzt im Bereich der geringfügigen Beschäftigung.


Rückgang bei Riester – Aufschwung bei Basisrente

Im Jahr der höchsten Förderstufe ist die Rekordjagd der Riester Rente vorerst gestoppt. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist die Zahl der Neuverträge im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Protzent leicht zurückgegangen.


Riester-Zulagen gibt es nur für Pflichtversicherte

Die nicht sehr ertragreiche Beratung bei Riester-Verträgen wird oft in ihrer Bedeutung unterschätzt. Dabei ist sie aber gerade bei Kunden, die geringfügig beschäftigt sind, sehr wichtig. Die Riester Rente gilt seit ihrer Einführung 2002 als das ideale Altersvorsorgeprodukt für die Bezieher niedriger Einkommen. Aber die inzwischen erleichterten Bedingungen für die Gewährung der gesetzlichen Zulagen sollten nicht zu dem Schluss verführen, dass dies ein Produkt ist, das ohne umfassende Beratung über Callcenter vertrieben werden kann. Darauf weist ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Versicherungsmagazin“ (Heft 11/2007, S. 28) hin.


Riestern für Häuslebauer konkretisiert sich

Union und SPD stehen offenbar kurz vor einer Einigung in der Diskussion, die staatliche Förderung von Altersvorsorge-Produkten auch auf Immobilien auszuweiten.


Riester Rente: Ist das Vorsorgevermögen vor dem Zugriff Dritter geschützt?

Schutz des Vorsorgevermögens vor Zugriffen Dritter

Pfändung:

Das angesparte Altersvorsorgevermögen, die Erträge , die laufenden Beiträge, und der Anspruch auf Zulage sind nicht pfändbar (§851 Abs. 1 Zivilprozessordnung in Verbindung mit § 97 Einkommensteuergesetz).

Weitere Artikel

Wer besonders risikoarm ins Alter vorsorgen möchte, der liegt mit einer klassischen Riester-Rente genau richtig. Wer mehr Rendite möchte, für den ist ein Riester-Fondssparpaln die richtige Entscheidung. Diese Form der Altersvorsorge bietet nicht nur Zusatzleistungen wie Zulagen oder eine Garantie auf lebenslange Rente, sondern auch nicht unerhebliche Steuervorteile. Bei Ablegen des Versicherungsnehmers erhalten die Angehörigen eine entsprechende Riester Rente . Gleichfalls kann ein Riestervertrag auch dazu beitragen, um die Förderung hieraus zur Finanzierung von Immobilien zu verwenden. Die Riester-Rente leistet somit nicht nur einen Schritt zur eigenen Wohnung, sie füllt auch gleichzeitig die Differenz zur gesetzlichen Rente auf. Einen Anspruch auf Riester hat jeder, der sich in der gesetzlichen Rentenversicherung befindet. Auch Beamte haben die Möglichkeit, diese Form der Altersvorsorge für sich zu beanspruchen. Riester eignet sich aber insbesondere für junge Menschen, denn gerade diese Zielgruppe ist später einmal von den ständigen Kürzungen in der gesetzlichen Rentenversicherung betroffen. Je früher mit der Einzahlung in einen Altersvorsorgevertrag begonnen wird, desto höher fällt entsprechend auch die auszuzahlende Rente aus. Riesterverträge eignen sich daher, den eigenen Lebensstandard im Alter beizubehalten. Genaue Werte, um in den Genuss der jährlichen Grundzulage zu kommen, finden Interessierte im Ratgeber. Bei den Zulagen bzw. der Steuererstattung führt der Fiskus eine so genannte Günstigerprüfung durch. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Einen entscheidenden Vorteil haben Arbeitslose mit einem Riester-Vertrag. In der Regel müssen – um Arbeitslosengeld II zu erhalten – zuerst die Finanzen aufgebraucht werden. Eine Ausnahme hiervon ist allerdings die Riesterrente, sie darf bei der Berechnung beim ALG II nicht mir eingerechnet werden. Auch Riester-Verträge sollten stets mit einem erfahrenen Berater abschlossen werden, da es verschiedene Optionen gibt. So eignen sich Investitionen in Riester-Banksparpläne für sicherheitsorientierte Anleger. Gewinnbringender und damit risikoreicher legt derjenige an, der sich für einen Riester-Fondssparplan entscheidet. Interessenten sollten ferner darauf achten, was der Anbieter auch garantiert auszahlen muss und nicht, wie die hochgerechnete oder mögliche Rentenhöhe ausfallen wird.

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