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Wie aussagefähig sind Ratings?

Regelmäßig wird Verbrauchern empfohlen, ihre Entscheidung für bestimmte Versicherungsprodukte von Testergebnissen abhängig zu machen. So genannte Ratings gibt es auch für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Besonders prominent sind dabei die Agenturen Franke & Bornberg in Hannover sowie Morgen & Morgen in Hofheim am Taunus. Leider verbergen sich auch bei Tarifen mit Bestbewertung teils gravierende Fußangeln.

Vor einiger Zeit soll sich der folgende Rechtsstreit rund um das Thema Berufsunfähigkeitsrente zugetragen haben:

  • Richter: „Beklagter, weshalb haben Sie Ihrem Mandanten den Tarif der xy-Versicherung empfohlen?“
  • Beklagter: „Er hatte ein besonders gutes Testergebnis, Euer Ehren.“
  • Richter: „Dann kann ich also meine dreijährige Tochter nur mit einem Testheft losschicken und Berufsunfähigkeit beraten lassen!?“

Diese Situation ist symptomatisch für viele selbst ernannte Berater. Anstatt den Kunden zu beraten, wird diesem einfach irgendein Produkt verkauft. Oft stützt sich die Gewissheit über die Qualität desselben auf Empfehlungen der Versicherer selbst oder auf Testergebnisse in irgendwelchen Fachzeitschriften.

Die betroffenen Kunden wären oftmals besser beraten, sich an einen freien Vermittler zu wenden, der wirklich etwas vom Thema versteht. Im Einzelfall können dies Mehrfachagenten, Versicherungsmakler oder Versicherungsberater sein. Einfirmenvertreter stehen vor dem Problem, dass sie nur das hauseigene Produkt empfehlen dürfen und geeignete Alternativen oftmals unbekannt sind.

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