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Dienstunfähigkeitsversicherung

Schließen Sie mit der Dienstunfähigkeitsversicherung jetzt Ihre Versorgungslücke als Beamter

Dienstunfähigkeitsversicherung
  • Sicheres Zusatzeinkommen bei Dienstunfähigkeit
  • Für Beamte auf Lebenszeit, auf Probe und WiderrufGünstige und kundenfreundliche Tarife
  • Echte DienstunfähigkeitsklauselVersicherungsschutz gegen Krankheit und Unfall
  • Gute und preisgünstige Tarife im Vergleich

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Dienstunfähigkeit: Unterschätzen Sie ihr persönliches Risiko nicht!

Als Beamter haben Sie einen sicheren Job – allerdings nur, solange Sie gesund sind und Ihrer Arbeit nachgehen können. Wenn Sie dienstunfähig werden, lässt sich der gewohnte Lebensstandard allein mit der staatlichen Versorgung oft nicht halten und Sie geraten rasch in finanzielle Schwierigkeiten. Eine private Dienstunfähigkeitsversicherung schützt Sie vor dem Einkommensverlust, falls Sie wegen Krankheit oder Unfall schon vor Erreichen der Altersgrenze aus dem Dienst ausscheiden müssen. Wir von Censio haben den Markt für Dienstunfähigkeitsversicherungen im Blick und zeigen Ihnen Tarife mit erstklassiger Leistung und günstigen Prämien.

Warum brauche ich eine Dienstunfähigkeitsversicherung?

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung brauchen Sie als Beamter, um die Lücke zwischen Ihrem tatsächlichen Finanzbedarf und der staatlichen Versorgung bei Dienstunfähigkeit zu schließen. Als Beamter leisten Sie keine eigenen Beiträge zur Invaliditätsvorsorge, im Ernstfall sind Sie ganz auf die Versorgung durch Ihren Dienstherrn angewiesen. Die Höhe hängt von der Besoldungsgruppe und den zurückgelegten Dienstjahren ab. In der Praxis bleibt bleibt Ihr Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit meist deutlich unter dem Niveau der aus dem aktiven Arbeitsleben gewohnten Bezüge. Vor allem beim Berufsstart und in den ersten Berufsjahren klafft eine enorme Versorgungslücke zwischen Ihrem Gehalt und den zu erwartenden staatlichen Leistungen bei Dienstunfähigkeit. Besonders wichtig ist die Dienstunfähigkeitsversicherung deshalb für junge Beamte, denn gerade sie können im Ernstfall nicht annähernd mit ausreichender Versorgung vom Staat rechnen. Unverzichtbar ist die private Absicherung Ihrer Arbeitskraft natürlich auch, wenn Sie als Beamter Hauptverdiener sind und finanzielle Verantwortung für eine ganze Familie tragen.

Was versteht man unter Dienstunfähigkeit?

Das Risiko, dienstunfähig zu werden, wird oft unterschätzt. Rund jeder fünfte Beamte scheidet aus Gesundheitsgründen vorzeitig aus. Eine schwere Erkrankung oder ein Unfall mit bleibenden Folgen kann auch Sie plötzlich treffen. Der Begriff „Dienstunfähigkeit“ kommt aus dem Beamtenrecht. Dienstunfähigkeit liegt vor, wenn Sie als Beamter wegen Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall auf Dauer nicht mehr einsatzfähig sind oder wenn Sie innerhalb des letzten halben Jahres über drei Monate lang nicht mehr arbeiten konnten keine Aussicht besteht, dass Ihre Dienstfähigkeit binnen weiterer sechs Monate wiederhergestellt werden kann. Die Entscheidung über Ihre Dienstunfähigkeit trifft allein Ihr Dienstherr. Als Beamter auf Lebenszeit werden Sie bei Dienstunfähigkeit in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, als Beamter auf Probe oder auf Widerruf werden Sie im Normalfall sogar ganz ohne Anspruch auf Beamtenversorgung entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Die Leistungen, die Sie in diesem Fall erwarten können, sind noch geringer und reichen zum Leben nicht aus.

Was leistet die Dienstunfähigkeitsversicherung?

Die Dienstunfähigkeitsversicherung dient der finanziellen Absicherung Ihrer Arbeitskraft. Sobald Ihr Dienstherr Sie aus gesundheitlichen Gründen für dienstunfähig erklärt, zahlt der Versicherer Ihnen eine feste monatliche Rente, mit der Sie die entstehende Versorgungslücke schließen können. Die Höhe Ihrer Dienstunfähigkeitsrente vereinbaren Sie bei Vertragsabschluss. Diese private Rente wird immer zusätzlich zur staatlichen Beamtenversorgung gezahlt, eine Aufrechnung mit gesetzlichen Ansprüchen erfolgt nicht. Wichtig zu wissen: Wenn sich Ihr finanzieller Bedarf ändert, können Sie die versicherte Dienstunfähigkeitsrente auch später noch anpassen. Ihre Dienstunfähigkeitspolice sollte eine so genannte Nachversicherungsgarantie enthalten, dann können Sie den Versicherungsschutz zu Anlässen wie Eheschließung, dienstliche Beförderung, Hausbau oder Geburt von Kindern erhöhen, ohne dass der Versicherer eine Gesundheitsprüfung verlangt und neu hinzugekommene Risiken und Erkrankungen vom Deckungsschutz ausschließt.

censio-Expertentipp:

Wenn Sie die Dienstunfähigkeitsversicherung schon in jungen Jahren abschließen, bleiben die Beiträge über die gesamte Laufzeit günstig, außerdem verhindern Sie Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen. Vollen Versicherungsschutz erhalten Sie bereits als Beamtenanwärter während der Ausbildung.

Wie hoch sollte meine Dienstunfähigkeitsrente sein?

Dienstunfähigkeitspolicen sind speziell auf die Bedürfnisse von Beamtinnen und Beamten zugeschnitten. Die vereinbarte Dienstunfähigkeitsrente muss hoch genug sein, um Ihre Einkommenslücke bei Dienstunfähigkeit zu jedem Zeitpunkt Ihres Berufslebens wirksam zu schließen. Die erfahrenen Experten von Censio helfen gerne dabei, Ihre Vorsorge auf Ihr aktuelles Einkommen und Ihren Bedarf bei Dienstunfähigkeit optimal abzustimmen. Der volle Deckungsschutz in der Dienstunfähigkeitsversicherung beginnt sofort mit Abschluss des Vertrags und Eingang des ersten Beitrags beim Versicherer. Falls Sie eine dynamische Dienstunfähigkeitsrente vereinbaren, erhöhen sich Beitrag und die Versicherungsleistungen jährlich, so wächst der Versicherungsschutz automatisch mit Ihrem Einkommen und der Inflationsrate. Und denken Sie daran: Praktisch beteiligt sich das Finanzamt an den Kosten Ihrer Dienstunfähigkeitsversicherung, denn die Beiträge können Sie in Ihrer Steuererklärung als Vorsorgeaufwendungen absetzen.

Worauf muss ich bei meiner Dienstunfähigkeitsversicherung achten?

Dienstunfähigkeit mit entsprechenden Gehaltseinbußen kann schon eintreten, wenn Sie erst wenige Monate krank sind. Ihre private Vorsorge muss deshalb eine so genannte „echte Dienstunfähigkeitsklausel“ enthalten. Darin erkennt der Versicherer die Entscheidung des Dienstherrn über die Dienstunfähigkeit ohne weitere Nachprüfung an und verpflichtet sich zur Zahlung der Zusatzrente, sobald Sie wegen Dienstunfähigkeit entlassen oder in den Ruhestand versetzt werden. Die Dienstunfähigkeitsklausel in Ihrem Vertrag sollte sinngemäß lauten: „Der Versicherte gilt als dienstunfähig, wenn er vor Erreichen der gesetzlich vorgesehenen Altersgrenze aufgrund eines amtsärztlichen Zeugnisses wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit entlassen oder in den Ruhestand versetzt wird.“ Eine solche Regelung bietet Ihnen als Beamten umfassenden Versicherungsschutz ohne wenn und aber. Der Versicherer sollte außerdem auf die Möglichkeit zur abstrakten Verweisung verzichten. Anspruch auf Rente haben Sie dann auch, wenn Sie trotz Ihrer Gesundheitsprobleme noch irgendeine andere Tätigkeit theoretisch ausüben könnten, egal ob Sie eine passende Stelle überhaupt finden oder nicht.

Wie finde ich die richtige Dienstunfähigkeitsversicherung?

Nur mit der richtigen Absicherung können Sie entspannt in die Zukunft schauen. Dienstunfähigkeitspolicen sind speziell auf die Bedürfnisse von Beamtinnen und Beamten zugeschnitten. Eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung schützt Ihren finanziellen Lebensstandard und den Ihrer Familie, ohne private Absicherung riskieren Sie eine hohe Versorgungslücke. Sie wollen sich wirksam gegen Einkommenseinbußen bei Dienstunfähigkeit absichern? Vergleichen Sie jetzt die Tarife und fordern Sie unser Vergleichsangebot an. Censio hat den Markt für Sie immer im Blick und sucht die besten Angebote zielgenau für Sie heraus. Unsere qualifizierten Experten bieten Ihnen erstklassige Beratung und zeigen Ihnen, welchen Dienstunfähigkeitsschutz Sie in Ihrer persönlichen Lebenssituation tatsächlich brauchen. Zahlreiche wichtige Informationen finden Sie in unseren Ratgebern und unserem Lexikon. Gerne helfen wir Ihnen auch persönlich weiter – per E-Mail, im Online-Meeting oder einfach am Telefon.

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Ihre Vorteile bei censio.de im Überblick:

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  • Exzellentes Prämienniveau
  • Professionelle Schadenabwicklung

Highlights zur Dienstunfähigkeitsversicherung:

  • kostenloser Versicherungsvergleich
  • nur 5-Sterne-DU-Versicherer
  • Versicherungsschutz gegen Krankheit und Unfall
  • Kundenfreundliche Bedingungen
  • Verzicht auf Abstrakte Verweisung
  • Prognose „voraussichtlich 6 Monate berufsunfähig“ ausreichend
  • Rückwirkende Leistung in den ersten 6 Monaten
  • Leistung immer ab Eintritt der Dienstunfähigkeit
  • Umfangreiche Nachversicherungsgarantien

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Hohe Zusatzrente bei Dienstunfähigkeit

Haben Sie schon über die schwerwiegenden Folgen nachgedacht, wenn Sie als Beamter plötzlich dienstunfähig werden? Die Kosten Ihres täglichen Lebens laufen weiter, auch wenn Sie auf Dauer nicht mehr arbeiten können. Ihre gesetzliche Beamtenversorgung alleine reicht oft nicht aus, schnell ist Ihre finanzielle Existenz in Gefahr. Mit der privaten Dienstunfähigkeitsversicherung sichern Sie sich eine feste monatliche Zusatzrente und verbessern Ihre Absicherung entscheidend. Sie brauchen als Beamter erstklassigen Dienstunfähigkeitsschutz? Wir kennen den Markt genau und zeigen Ihnen leistungsstarke Angebote!

Dienstunfähigkeit kann auch Sie jederzeit treffen

Eine schwere Krankheit oder ein Unfall mit Dauerfolgen kann auch Sie jederzeit treffen. Ihr Dienstunfähigkeitsversicherer zahlt ohne wenn und aber, sobald Sie aus Gesundheitsgründen vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden. Die Höhe Ihrer Dienstunfähigkeitsrente können Sie problemlos an Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihren mit den Dienstjahren steigenden Versorgungsanspruch anpassen. So ist Ihnen der gewohnte Lebensstandard ohne finanzielle Einbußen zu jedem Zeitpunkt sicher. Wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihre Dienstunfähigkeitsversicherung eine so genannte Dienstunfähigkeitsklausel enthält – dann leistet der Versicherer automatisch und ohne weitere Prüfung, wenn Sie wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in Ruhestand gehen müssen.

In jungen Jahren ist Ihre Versorgungslücke am größten

Schließen Sie Ihre Dienstunfähigkeitsversicherung am besten gleich zum Berufsstart ab, denn als junger Beamter haben Sie im Ernstfall noch kaum oder gar keinen Anspruch auf Versorgungsbezüge. Je jünger Sie einsteigen, desto günstiger ist Ihr Beitrag zur Dienstunfähigkeitsversicherung, außerdem vermeiden Sie Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen. Vollen Dienstunfähigkeitsschutz genießen Sie sofort ab Zahlung des ersten Beitrags, selbst wenn Sie als Berufseinsteiger noch gar keinen Anspruch auf Ruhegehalt vom Arbeitgeber ( Dienstherrn ) haben. Ihre private Dienstunfähigkeitsrente erhalten sie immer zusätzlich zu Ihrer Beamtenversorgung, so schließen Sie Ihre Vorsorgelücke wirksam!

Finden Sie jetzt die richtige Dienstunfähigkeitsversicherung

Denken Sie immer daran: Wenn Sie dienstunfähig werden, fällt ein Großteil Ihres Einkommens weg, Im Ernstfall droht oft der finanzielle Kollaps. Bei einem finanzstarken Anbieter bekommen Sie erstklassige Leistung zum besonders günstigen Preis. Finden Sie jetzt heraus, wie Sie sich bei Dienstunfähigkeit optimal schützen und fordern Sie rasch und bequem Ihr individuelles Angebot an!

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist für jeden ein Muss!

Dienstunfähigkeitsversicherung – FAQ – Häufige Fragen

Fragen und Antworten rund um die Dienstunfähigkeitsversicherung

Was kann es für Beamte Wichtigeres geben, als die Sicherung Ihrer Existenz ? Denn Ihr größtes Kapital sind Sie selbst. Vorraussetzung ist aber, dass Ihre Gesundheit und damit Ihre Arbeitskraft erhalten bleiben. Doch die Statistiken belegen es und schlagen Alarm, denn viele Beamte werden in Deutschland vor erreichen des Pensionseintrittsalters dienstunfähig und können dadurch ihren Beruf nicht mehr ausüben. Denn vor Krankheit oder Unfällen ist niemand gefeit. Schutz vor diesem Risiko bietet eine Dienstunfähigkeitsversicherung.

Doch wie genau kann die Dienstunfähigkeitsversicherung helfen? Wie weit reicht ihr Schutz? Wann gilt man als dienstunfähig? Warum ist eine
Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte nicht ausreichend und warum benötigen Beamte eine Dienstunfähigkeitsversicherung ? Wir liefern Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Dienstunfähigkeitsversicherung . In unserem Versicherungslexikon werden zudem die Fachbegriffe und Definitionen aus dem Bereich Dienstunfähigkeit ausführlich erklärt.

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Dienstunfähigkeitsversicherung Beamte – Informationen

Dienstunfähigkeit: Es wird schon nichts passieren! Und wenn doch?

Viele Beamte werden in Ihrem Beruf weit vor Beginn der Regelaltersgrenze dienstunfähig. Leider sind einige Beamte bei vorzeitiger Entlassung aus dem Dienst und vorzeitiger Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen nicht ausreichend abgesichert, weil die meisten Beamten das Risiko dienstunfähig zu werden häufig unterschätzen und davon ausgehen, dass eine Dienstunfähigkeitsversicherung für sie nicht notwendig ist oder nach dem Motto leben: Es wird schon nichts passieren.

Bei genauer Analyse stellt man fest, dass fast jeder dritte Beamte vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wird. Deshalb ist eine angemessene und optimale Vorsorge sinnvoll, um vor dem Fall der Fälle ausreichend geschützt zu sein. In den letzten Jahren stieg bei den Beamten die Bereitschaft privat mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung vorzusorgen.

Auf der anderen Seite ist die Nachfrage sich abzusichern gestiegen, jedoch die Anzahl der Versicherer gesunken, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Dienstunfähigkeitsklausel anbieten. Sollte die Dienstunfähigkeitsklausel im Vertrag nicht enthalten sein oder nur unzureichend formuliert sein, besteht die Gefahr, dass der Versicherer die Rentenzahlung bei Dienstunfähigkeit verweigern kann !

Folg. Punkte sind dabei besonders wichtig:

1. Wird die Klausel befristet ausgesprochen ?
2. Werden als Grund der Dienstunfähigkeit ausschließlich gesundheitliche Gründe anerkannt?
3. Stellt die Klausel Beamte auf Probe und Beamte auf Widerruf schlechter als Beamte
auf Lebenszeit ?

Nehmen Sie sich genügend Zeit bei Suche nach der „richtigen“ Dienstunfähigkeitsversicherung. Der censio.de Tarif- und Leistungsvergleich hilft Ihnen weiter.

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Ursachen bei Dienstunfähigkeit bzw. Berufsunfähigkeit

Risikoschutz – die häufigsten Ursachen sind Krankheiten

Die weitaus häufigste Ursache der Berufs- / Dienstunfähigkeit stellen grundsätzlich Erkrankungen und keine Unfälle dar ! Hierbei ist besonders zu betonen, dass psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch und dabei sind, den bisherigen Spitzenreiter:
Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates (26,84%)* Nervenkrankheiten (21,94%)* abzulösen. *Quelle: Morgen & Morgen GmbH 2007 – Weitere Informationen und mögliche Ursachen zum Thema Risiko Dienstunfähigkeit finden Sie in dem folgendem Artikel: Schlanke Beamte will das Land oder besser gesagt: Schlanke Beamte braucht das Land.

Da die Dienstunfähigkeitsversicherungen nur einen sehr geringen Anteil an den Berufsunfähigkeitsversicherungen ausmachen und zudem nur sehr wenige Versicherer überhaupt einen speziellen Schutz für Beamte anbieten, gibt es für den Bereich der Ursachen der Dienstunfähigkeit keine gesonderten Statistiken/Werte.

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Warum sollte ich eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen?

Dienstunfähigkeitsschutz ist wichtig und notwendig

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist ähnlich wie die Berufsunfähigkeitsversicherung eine sehr unterschätzte Versicherung und wird wegen der existenziellen Bedeutung im Leistungsfall von allen Verbraucherverbänden als notwendig empfohlen. Die Beamtenversorgung ist gegenüber der gesetzlichen Rentenversicherung zwar etwas besser, aber die Beamtenversorgung soll an die gesetzliche Rentenversicherung angeglichen werden, d.h. im allgemeinen wird die Dienstzeit länger und die Ansprüche werden nicht so hoch wie bisher sein.

Das wesentliche Argument ist jedoch die deutliche Unterversicherung bezogen auf die Dienstbezüge innerhalb der ersten 20 -35 Jahre und der Wartezeiten für eine Versorgung. Da nach Beamtenänderungsgesetz die Dienstunfähigkeitsrente gleich der Pension(Altersruhegeld) ist und bis auf Rentensteigerungen nicht mehr erhöht wird, ist eine Absicherung bis zum Erreichen des Altersruhegeldes ohne Abschläge logisch und eine gleichzeitige Altersvorsorge, die dann nach einem Leistungsfall bei Dienstunfähigkeit die Dienstunfähigkeitsrente der Versicherung durch eine private Altersrente auf dem gewohnten Versorgungsniveau hält.

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Was bedeutet Dienstunfähigkeit?

Dienstunfähigkeit – das unterschätzte Risiko

Der Begriff der Dienstunfähigkeit bezieht sich auf Beamte auf Lebenszeit und bezeichnet zunächst als „allgemeine Dienstunfähigkeit“ oder präziser die „dauerhafte Dienstunfähigkeit“ die Unfähigkeit dauerhaft weiterhin als Beamter die Dienstpflichten zu erfüllen zu können.

Die Dienstunfähigkeit als Teil der Beamtenversorgung ist im Beamtenversorgungsgesetz geregelt, d.h. sowohl die Inhalte(z.B. die Definition der Dienstunfähigkeit, die Art und Höhe der Ansprüche etc.) und Verfahren zur Feststellung sind per Gesetz jederzeit zu verändern, auch Entscheidungen darüber, wer wann dienstunfähig ist, wann die dauernde Dienstunfähigkeit gegeben ist, ob und wie hoch eine Mindestversorgung festgelegt wird und welche Dienstbezüge ruhegehaltsfähig sind und somit bei der Berechnung der Dienstunfähigkeit eine Rolle spielen.

Die Versorgung des Beamten auf Lebenszeit ist zudem noch bei Beamten des Bundes, der Länder, der Gemeinden und auch Richtern unterschiedlich, für Berufssoldaten und auch Soldaten auf Zeit gilt die Soldatenversorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetz als maßgeblich, hier gibt es aber keine großen Abweichungen gegenüber dem Beamtenversorgungsgesetz.

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Was ist die spezielle Dienstunfähigkeit?

Der besondere Schutz

Die spezielle Dienstunfähigkeit hat nicht zwingend und auch eher selten die dauernde Dienstunfähigkeit zur Folge. Die spezielle Dienstunfähigkeit ist bei Beamten in besonderen Bereichen dann gegeben, wenn sie diese spezielle Tätigkeit nicht mehr ausüben können, dadurch die gewährten Besoldungszuschläge wegfallen und ein erheblicher Einkommensverlust entsteht, weil nur noch eine administrative und/oder verwaltende Tätigkeit ausgeübt werden kann.

Die Besoldungsstufe bleibt zwar erhalten, aber durch eine Versetzung in den Innendienst fallen oft Besoldungszuschläge weg, die oft nicht weniger als 30 % der Dienstbezüge ausmachen. Als einige Berufsgruppen seien hier stellvertretend genannt: Polizei, BGS, Vollzugsbeamte, Feuerwehrleute im Löschdienst, Gerichtsvollzieher im Außendienst …etc.

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Wer stellt die Dienstunfähigkeit fest?

DU – Feststellung

Die Dienstunfähigkeit wird entweder vom Dienstherrn festgestellt, hierbei ist nicht immer ein amtsärztliches Gutachten zwingend erforderlich, beantragt jedoch der Beamte die dauerhafte Dienstunfähigkeit ist ein amtsärztliches Gutachten zur Feststellung der dauerhaften Dienstunfähigkeit zwingend vorgeschrieben.

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Wer erhält Versorgungsleistungen bei dauerhafter Dienstunfähigkeit?

Versorgungsleistungen – nicht jeder ist berechtigt

Grundsätzlich ist im vollem Umfang nur der Beamte auf Lebenszeit anspruchsberechtigt, aber auch nur nach einer Wartezeit von 5 vollen Jahren (60 vollendete Monate), wobei die Zeit als Beamter auf Widerruf und/oder Beamter auf Probezeit oder auch andere Zeiten dann angerechnet werden, wenn diese Zeiten ausgewiesen sind, d.h. auf der Dienstbesoldungsabrechnung beim Eintrittalter berücksichtigt wurden, maßgeblich ist ausschliesslich die hier als Eintrittsdatum angegebene Zeit.

Grundsätzlich nicht anspruchsberechtigt sind :

Beamte auf Widerruf
Beamte auf Probe

Beamte auf Widerruf und auf Probe scheiden aus dem Beamtenverhältnis aus und werden in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert, aber Achtung ! Auch hier gilt, dass ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente erstmals nach 60 vollen Monaten entsteht, in einigen Fällen greift ggfs. die Härtefallregelung nach 36 Monaten.

Ausnahme :

Ist die Ursache der dauernden Dienstunfähigkeit ein Dienstunfall, so erhält der Beamte auf Widerruf hier noch Unterhaltsbeiträge während der Zeit der eingeschränkten Erwerbstätigkeit, der Beamte auf Probe wird in diesem Fall nicht aus dem Beamtenverhältnis entlassen, hat Anspruch auf Ruhegehalt und kann dann bei dauerhafter Dienstunfähigkeit auch Anspruch auf Versorgungsleistungen bei Dienstunfähigkeit haben, wenn die Wartezeit von 5 vollendeten Jahren erfüllt ist.

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Wie wird die Höhe des Ruhegehaltes bei Dienstunfähigkeit ermittelt?

Berechnung des Ruhesgehaltes

Ist die Wartezeit erfüllt, gilt es die Ruhedienstfähigen Dienstzeiten zu ermitteln, der Rest maximal bis zum vollendeten 65. Lebensjahr wird dann zu 2/3 angerechnet, maximal aber bis zu 40 Jahren Dienstzeit insgesamt, dann ist der höchste Satz erreicht. Das höchste Ruhegehalt nach 40 vollendeten Dienstjahren beträgt 71,75 % der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge.

Nicht alle Dienstbezüge sind ruhegehaltsfähig !

Grundsätzlich ruhegehaltsfähig sind das Grundgehalt und ggfs. der Familienzuschlag der Stufe 1 (Verheiratete) plus die Zulagen, die als ruhegehaltsfähig ausgewiesen sind. Bei Beamten mit wenig Dienstjahren greift oft aber im Falle der dauernden Dienstunfähigkeit die Mindestversorgung (alte BL ca. 1.230.- €, neue BL ca. 1.140,- €).

Mit dem Beamtenänderungsgesetz im Jahre 2006 steigen die Bezüge beim Ruhegehalt nicht mehr, die Höhe des Ruhegehaltes bleibt bis auf geringe Anpassungen wie bei der gesetzlichen Rente gleich, erreicht man die Pensionsgrenze, ist die Höhe der Pension gleich der Höhe des Ruhegehaltes. Durch die Anpassungen an die gesetzliche Rentenversicherung wird das Pensionsalter schrittweise heraufgesetzt, ein vorzeitiger Bezug der Pension ist wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung nur noch mit Abschlägen möglich.

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Dienstunfähigkeitsversicherung – Dienstunfähigkeitsklauseln

Die echte Dienstunfähigkeitsklausel

Die „echte“ Dienstunfähigkeit akzeptiert auch ohne amtsärztliches Gutachten die Versetzung in den Ruhestand oder die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als „Berufsunfähigkeit“ und leistet, d.h. auch ohne medizinische Indikation.

Die unvollständige Dienstunfähigkeitsklausel

Bei der „unechten“ Dienstunfähigkeit muß dies durch ein amtsärztliches Gutachten nachgewiesen werden, es können seitens des Versicherers Gegengutachten erstellt werden etc., der Nachweis der medizinischen allgemeinen Dienstunfähigkeit muß in diesen Fällen von Zeit zu Zeit immer wieder erbracht werden, ansonsten droht eine Verweisbarkeit auf andere Tätigkeiten.

Die Frage der Verweisbarkeit kann auch jedes Mal dann akut werden, wenn etwas hinzuverdient wird, weil dann der Versicherer bei der „unechten“ Dienstunfähigkeit das Recht hat zu prüfen, ob der gesundheitliche Zustand nicht die Aufnahme einer vollen Erwerbstätigkeit ermöglicht, wenn ja, wird die Zahlung der Dienstunfähigkeitsrente durch den Versicherer eingestellt.

Die unechte Dienstunfähigkeitsklausel

„Wird ein Beamter wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, beurteilt sich die Berufsunfähigkeit des Beamten nach der Anwendung der allgemeinen Absätze.“ Bei dieser Formulierung gelten für Beamte im Falle einer Dienstunfähigkeit die gleichen Bewertungsgrundsätze wie bei einer Berufsunfähigkeit. Es wird also eine DU-Klausel vorgegaukelt, die aber im Grunde genommen für den Versicherten nutzlos ist.

TiPP:

Zu den vorstehenden Formulierungen gibt es noch weitere Varianten, die man sorgfältig prüfen muß, um beurteilen zu können, um welche Klausel es sich überhaupt handelt, denn viele Versicherer bieten in ihren Bedingungen überhaupt keine DU-Klausel mehr an oder haben diese nur durch eine unvollständige oder unechte DU-Klausel ersetzt.

Daher gilt es zu prüfen, ob das vorliegende Angebot oder der bereits bestehende Vertrag bei dauernder Dienstunfähigkeit überhaupt leistet ! Deshalb gilt: Nur mit einer ausgezeichneten Dienstunfähigkeitsklausel haben Beamte die höchste Sicherheit – für den Fall der Fälle. Unser Tarif- und Leistungsvergleich hilft Ihnen weiter.

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Warum sollte eine Dienstunfähigkeitsversicherung auch immer eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung beinhalten?

DU –BU – was ist besser ?

Aus zweierlei Gründen ist die mit Dienstunfähigkeitsklausel einer reinen Dienstunfähigkeitsversicherung vorzuziehen:

Erstens kann man sie sehr jung abschliessen (geringere Prämie) und als Klausel sichert sie dann, wenn man lebenslang verbeamtet ist das Dienstunfähigkeitsrisiko ohne Alterssprung und ohne dem Risiko veränderter Gesundheitsverhältnisse ab.

Zweitens kann z.B. durch einen Unfall eine längeren Dienstunfähigkeit eintreten, die nicht die dauernde Dienstunfähigkeit zur Folge hat, in diesem Fall können sich aber Ansprüche durch die Berufsunfähigkeitsversicherung ergeben.

Ein weiterer Grund kann aber auch darin begründet sein, z.B. sich in der Privatwirtschaft selbständig zu machen oder ein Beschäftigungsverhältnis anzunehmen.

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Dienstunfähigkeitsversicherung – Dienstanfängerpolice für Lehramtsanwärter und Referendare

Dienstanfänger können sich jetzt günstig absichern

Mit der Dienstanfängerpolice kombiniert der junge Beamte Einkommenssicherung bei Dienstunfähigkeit mit Altersvorsorge und das zu einem besonders günstigen Preis.

Die Vorteile der Dienstanfängerpolice

Hohe versicherbare Dienstunfähigkeitsrenten in den ersten Dienstjahren
Da bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit in der Regel keine gesetzlichen Versorgungsansprüche bestehen, benötigt der Dienstanfänger einen besonders hohen Versicherungsschutz.
Je nach Laufbahngruppe können folgende Dienstunfähigkeitsrenten versichert werden:

Bis zu:
Einfacher und mittlerer Dienst: 1.200 EUR
Gehobener Dienst: 1.500 EUR
Höherer Dienst: 1.800 EUR

Anpassung der der Dienstunfähigkeitsrente nach der Verbeamtung auf Lebenszeit
Nach dem Statuswechsel hat der Beamte in der Regel einen ersten gesetzlichen Mindestversorgungsanspruch. Dieser führt zu einer Anpassung der versicherten Dienstunfähigkeitsrente. Sie kann innerhalb von drei Monaten ohne erneute Gesundheitsprüfung an den tatsächlichen Versorgungsbedarf angeglichen werden.

Nachversicherungsgarantie
Bis zum 45. Lebensjahr hat der Beamte auf Lebenszeit mit der Nachversicherungsgarantie die Möglichkeit, die Dienstunfähigkeitsrente wegen verschiedener Ereignisse anzupassen. Z.B. Beförderung, Heirat, Geburt eines Kindes, oder Immobilienerwerb. Ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Die Vorteile der Privat Rente

Einstieg in die private Altersvorsorge zum halben Preis
In den ersten 5 Versicherungsjahren zahlt der Dienstanfänger für die Privat Rente
Nur 50 % des Beitrages. Bei vollem Versicherungsschutz.

Anpassung der Privat-Rente nach der Verbeamtung auf Lebenszeit
Nach dem Statuswechsel kann die Privat-Rente an das Versorgungsziel für das Alter angepasst werden.

Nachversicherungsgarantie
Bis zum 45. Lebensjahr hat der Beamte auf Lebenszeit mit der Nachversicherungsgarantie auch hier die Möglichkeit, die Privat-Rente wegen den bereits genannten Ereignissen anzupassen. Ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Übernahme des Beitrages im Leistungsfall
Bei Dienstunfähigkeit zahlt der Versicherer den Beitrag für die Privat-Rente weiter. Damit sichert der Beamte das angestrebte Versorgungsziel für das Alter.

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Dienstunfähigkeitsversicherung Lehrer

Absicherung der Arbeitskraft – Risikoschutz für Lehrer

Lehrer sind üblicherweise und insbesonders zu Beginn Ihrer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis, eine Verbeamtung erfolgt oft erst viel später, je nach politischer Situaion und Kassenlage der Länder auch nicht zwingend.

Deshalb sind für diesen Personenkreis die folgenden Merkmale besonders wichtig bei der Auswahl des Anbieters:

  • Adäquate Absicherung, sie sollte, weil das Gehalt zu Beginn der Berufstätigkeit nicht so üppig ist, mindestens bis zu 2/3 des Bruttogehaltes möglich sein !
  • Ein Einkommensnachweis bis zu einer Monatsrente von bis zu 2.000,- € sollte nicht erforderlich sein.
  • Eine sehr gute Berufsunfähigkeitsversicherung muß hinterlegt sein, da die DU Klausel hier sehr oft noch nicht greift.
  • Die DU Klausel sollte jedoch sofort mit Beginn der Verbeamtung auf Lebenszeit greifen ohne eine weitere Gesundheitsprüfung.
  • Das Risiko sollte bis zum Endalter 65 versicherbar sein(siehe allgemeiner Teil)
  • Eine Dynamisierung einer Rentenversicherung im Falle der Dienstunfähigkeit und eine Beitragsbefreiung ist ebenfalls ein Vorteil.

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Dienstunfähigkeitsversicherung Verwaltungsbeamte

Absicherung der Arbeitskraft – Risikoschutz für Verwaltungsbeamte

Auch Verwaltungsbeamte haben zu Beginn niedrige Dienstbezüge und auch relativ niedrige Besoldungsstufen, eine Dienstunfähigkeit in dem ersten Drittel der Dienstzeit wirken sich sowohl auf die Höhe der Dienstunfähigkeitsbezüge als auch des Altersruhegeld(Pension) sehr stark aus.

Folgende Merkmale sind zu beachten und auch wichtig:

  • Eine Absicherung sollte bis zu 2/3 des Bruttogehaltes machbar sein
  • Einkommensnachweise sollten bis 2.000,- € monatlich nicht erforderlich sein
  • Eine gute BU Versicherung sollte hinterlegt sein, die DU Klausel sollte unmittelbar bei der
    Verbeamtung auf Lebenszeit greifen ohne weitere Gesundheitsprüfung
  • Das Risiko sollte bis zum Endalter 65 versicherbar sein
  • Eine Dynamisierung der Rentenversicherung im Falle der Dienstunfähigkeit und eine
    gleichzeitige Beitragsbefreiung sind von Vorteil

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Dienstunfähigkeitsversicherung Beamte bei Gerichten

Absicherung der Arbeitskraft – Risikoschutz für Beamte

Beamte bei Gerichten erarbeiten sich die Gehaltsstufen und teilweise auch Zulagen mit der Dienstzeit, haben aber, bedingt durch ein Studium(Richter, Staatsanwälte) zu Beginn schon relativ hohe Dienstbezüge, d.h. im Umkehrschluss, die Lücke bei Dienstunfähigkeit gegen über aktuellen Dienstbezügen ist besonders groß und nähert sich im Laufe der Dienstzeit nur langsam an, die Frage der Mindestversorgung stellt sich hier nur bedingt. Bei diesen Berufsgruppen ist die Kombination mit der Altersversorgung wegen der besonders großen Lücke angeraten, bei Gerichtsvollziehern ist auf eine spezielle Dienstunfähigkeit zu achten, da hier viele Zuschläge dann wegfallen, wenn keine Außendienstfähigkeit mehr gegeben ist.

Zwingend sollten hier folgende Merkmale beim Versicherer erfüllt sein:

  • Die Versicherbarkeit sollte bis zum Endalter 65 für die Dienstunfähigkeit gegeben sein
  • Eine TOP Berufsunfähigkeit sollte hinterlegt sein
  • Eine Dynamisierung der Rentenversicherung im Falle der Dienstunfähigkeit und eine
    gleichzeitige Beitragsbefreiung, gerade zu Beginn der Dienstzeit, sollte wählbar sein
  • Eine Versicherbarkeit bei Dienstunfähigkeit sollte möglichst nah an die aktuellen Dienstbezüge herankommen, um keine großen Lücken entstehen zu lassen
  • Eine Anpassung von Beitrag und Leistung ohne Gesundheitsprüfung muss möglich sein, um die Versorgungslücke längerfristig ganz zu schliessen

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Dienstunfähigkeitsversicherung – Was könnte sonst noch wichtig sein?

Welche Absicherung ist besser?

Es spricht bei Beamten vieles dafür, die sehr oft angeratene Trennung des Risikos(BU- oder DU – Absicherung) von der Altersvorsorge zu trennen, um flexibler zu sein, hier nicht zu machen. Gerade bei Beamten macht das nicht so viel Sinn, weil nur sehr wenige Anbieter eine DU-Klausel haben, im Falle der Dienstunfähigkeit die Altersvorsorge also von der Dienstunfähigkeitsrente bestritten werden müsste, bei einer Kombination aber die Weiterzahlung der Prämie hierfür durch den Versicherer erfolgt, ggfs. sogar mit einer Dynamik im Falle der Dienstunfähigkeit.

Einige ausgewählte Versicherer verzichten auch auf die „konkrete“ Verweisung im Leistungsfall, d.h. der wegen allgemeiner
Dienstunfähigkeit entlassene oder in den Ruhestand versetzte Beamte darf nach Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis noch einen Zivilberuf ausüben und Geld verdienen, ohne dass die Leistungspflicht des Versicherers dadurch berührt wird.

Einige Versicherer bieten darüber hinaus auch Lösungen für die spezielle Dienstunfähigkeit an, haben aber oft Einschränkungen in der Höhe der Versicherbarkeit oder Besonderheiten in den Bedingungen. Weitere Information zur Beamtenversorgung erhalten Sie bei Die-Beamtenversorgung.de

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Bildnachweis: © Greg Epperson | Dreamstime.com

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