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Dread Disease Versicherung

Schützen Sie sich finanziell gegen schwere Erkrankungen

Dread Disease Versicherung
  • Hohe Sofortzahlung gleich nach Diagnose
  • Zahlreiche Krankheiten abgesichert
  • Versicherungsleistung ist frei verwendbar
  • Faire und günstige Tarife

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Krankheiten kommen oft plötzlich und unerwartet

Der Dread-Disease-Schutz („Schwere-Krankheiten-Vorsorge“) ist eine junge, aber sehr effiziente Form der persönlichen Absicherung. Bei zahlreichen klar definierten Krankheiten erhalten Sie eine hohe Sofortzahlung vom Versicherer, das Geld fließt gleich nach der Diagnosestellung in voller Höhe auf Ihr Konto. Der spätere Erkrankungsverlauf und die Frage, ob Sie Ihren Beruf noch ausüben können oder nicht, spielt dabei keinerlei Rolle. Der Dread-Disease-Versicherer zahlt unabhängig davon, ob Ihre Arbeitskraft durch die Erkrankung eingeschränkt ist oder nicht. So sind Sie im Ernstfall frei von finanziellen Sorgen und können sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren. Eine schwere Krankheit kann auch Sie plötzlich treffen. Rund eine Million Deutsche jährlich erkranken allein an Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wenn Sie durch die Erkrankung Ihre Arbeitskraft verlieren und kein Geld mehr verdienen, kommt zum persönlichen Leid oft die wirtschaftliche Not. Mit einer Dread Disease Versicherung sichern Sie sich wirksam gegen die finanziellen Folgen schwerer Krankheiten ab.

Video zur Dread Disease Versicherung bei censio.de

[Das Video wurde auf Grund des Inhalts ausgewählt. Die namentlich benannte Gesellschaft ist eine Partnergesellschaft von vielen. Das Video soll nicht automatisch als eine Empfehlung der Versicherung zu verstehen sein. ]

Was leistet die Dread-Disease-Versicherung?

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, müssen Sie sich gegen schwere Krankheiten absichern. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt sofort eine hohe Summe aus, wenn eine der fest im Vertrag definierten körperlichen Erkrankungen bei Ihnen festgestellt wird. Geld gibt es auch nach bestimmten Operationen und bei schweren Unfällen, wenn Sie grundlegende Alltagsfähigkeiten verlieren. Je nach Tarif sind mehr als 40 Krankheiten versichert, darunter Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, multiple Sklerose oder Querschnittslähmung. Viele Versicherer leisten auch nach einer Herzklappen- oder Bypass-Operation, bei Organtransplantationen, Verbrennungen, Nierenversagen oder Funktionsverlust von Gliedmaßen, außerdem bei Verlust der Hör-, Sprach- oder Sehfähigkeit. Überlebt der Versicherte die im Vertrag definierte Karenzzeit nach der Diagnosestellung (meist zwei Wochen) nicht, erhalten die Hinterbliebenen je nach Vertrag eine hohe Todesfallzahlung. Viele nützliche Informationen zur Dread-Disease-Versicherung finden Sie auch in unseren Ratgebern und unserem Lexikon.

Brauche ich eine Dread-Disease-Versicherung?

Die Antwort lautet ganz klar ja, wenn Sie sich bei schweren Erkrankungen eine hohe Geldzahlung ohne wenn und aber sichern wollen. Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Schwerbehinderung durch Unfall – solche Diagnosen treffen Sie hart und unerwartet. Oft können Sie als Betroffener im weiteren Verlauf Ihrer Erkrankung nicht mehr arbeiten und verlieren Ihr Einkommen. Das Geld aus Ihrer Dread-Disease-Versicherung wird in einer Summe steuerfrei ausgezahlt, Sie können es völlig frei verwenden. Die Versicherungsleitung hilft Ihnen, Einkommensverluste aufzufangen, zum Beispiel wenn Sie durch Ihre Erkrankung beruflich ausfallen oder kürzer treten müssen. Mit der Leistung Ihres Dread-Disease-Versicherers können Sie den Lebensunterhalt für sich selbst und Ihre Familie bestreiten, einen laufenden Hauskredit tilgen, unabhängig von Ihrer Krankenkasse neue Heilmethoden bezahlen oder Ihre Wohnung und Ihr Auto behinderungsgerecht umbauen, falls das krankheitsbedingt nötig wird.

Was kostet mich die Dread-Disease-Versicherung?

Mit der Dread-Disease-Versicherung sichern Sie kostengünstig gegen schwere Krankheiten ab. Der Beitrag zum Dread-Disease-Schutz berechnet sich nach der gewünschten Versicherungssumme und der Laufzeit des Vertrags, aber auch nach Ihren persönlichen biometrischen Faktoren wie Alter, Gesundheitsrisiken und individuellen Vorerkrankungen. Bei welchen Krankheiten Sie als Kunde die vereinbarte Kapitalleistung erhalten, ist klar in den Vertragsbedingungen festgeschrieben. Besonders günstig bekommen Sie den Dread-Disease-Schutz übrigens als junger und gesunder Mensch. Die Beiträge bleiben dann dauerhaft niedriger, als wenn Sie sich erst in fortgeschrittenem Alter gegen schwere Erkrankungen absichern. Denken Sie daran: Die Beiträge zu Ihrer Dread-Disease-Versicherung können Sie als Sonderausgaben steuerlich absetzen, durch den Steuervorteil beteiligt sich Vater Staat praktisch an Ihrer finanziellen Vorsorge.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die Kosten, die bei schwerer Krankheit auf Betroffene zukommen, werden häufig unterschätzt. Die Deckungssumme Ihrer Dread-Disease-Versicherung sollte zu Ihrer persönlichen Lebenssituation passen. Besonders wichtig ist eine hohe Versicherungsleistung im Krankheitsfall natürlich, wenn Sie das Haupteinkommen in Ihrer Familie erzielen und für Partner und Kinder finanziell verantwortlich sind. Wir von Censio empfehlen eine angemessene Vertragssumme in Höhe von ca. 80 % des Nettoeinkommens multipliziert auf 5 Jahre = entspricht in etwa der durchschnittlichen BU-Rentenzahlung oder das zwei- bis dreifache des Jahresbruttoeinkommen. Dabei spielt natürlich eine Rolle, ob Sie Kredite abzahlen müssen, ob sich Ihre Kinder noch in Ausbildung befinden und ob Ihr Partner selbst verdient oder finanziell von Ihnen abhängig ist. Welche Versicherungssumme Sie in Ihrer konkreten Lebenssituation brauchen, können Sie zusammen mit einem Censio-Vorsorgeexperten anhand Ihres persönlichen Bedarfs klären. Wichtig zu wissen: Wie bei anderen Versicherungen können Sie auch beim Dread-Disease-Schutz monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Beitragszahlung vereinbaren. Am günstigsten ist es, den Beitrag jährlich im Voraus zu entrichten: Der Versicherer hat dann weniger Verwaltungsaufwand und gewährt Ihnen eine günstigere Prämie.

Worauf muss ich bei meiner Dread-Disease-Versicherung achten?

Die Zahl der mitversicherten Erkrankungen sollte möglichst hoch sein, die Versicherungssumme sollte ausreichen. Der Dread-Disease-Versicherer schließt den Vertrag mit Ihnen im Vertrauen darauf ab, dass Sie die im Antragsformular gestellten Fragen zu Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, beruflichen und privaten Risiken wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Machen Sie hier unbedingt korrekte Angaben, andernfalls kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten und Ihr Versicherungsschutz ist gefährdet. Wichtig zu wissen: Bei einigen Anbietern tritt der Versicherungsschutz für bestimmte Krankheiten erst nach einer Wartezeit in Kraft. Diese Wartezeit kann je nach Erkrankung einige Monate betragen, bei schleichend beginnenden Krankheiten wie multipler Sklerose je nach Tarif und Anbieter bis zu einem Jahr. Wichtig ist also, dass Sie Ihren Dread-Disease-Schutz frühzeitig abschließen, solange noch keine Vorerkrankungen und erhöhte Gesundheitsrisiken vorliegen. Ihr Dread-Disease-Schutz beginnt, sobald der Versicherungsvertrag geschlossen wurde und Sie den ersten Beitrag fälligkeitsgerecht zahlen.

censio-Expertentipp:

Bei leistungsstarken Anbietern sind auch Ihre mit im Haushalt lebenden minderjährigen Kinder bis zu bestimmten Höchstdeckungssummen mitversichert, ohne dass Sie dafür einen Mehrbeitrag zahlen müssen. Wir von Censio beraten Sie gerne.

Wie können Unternehmen vom Dread-Disease-Schutz profitieren?

Firmen können die Dread-Disease-Versicherung auch als so genannte Keyman-Police („Versicherung für wichtige Mitarbeiter“) einsetzen. Dann werden Führungsmitarbeiter und andere wichtige Spezialkräfte durch das Unternehmen versichert, um mit der Versicherungsleistung im Ernstfall den finanziellen Verlust für die Firma aufzufangen, erkrankt der versicherte Mitarbeiter oder Geschäftsführer, fließt das Geld direkt an das Unternehmen. Übrigens: Wird im Rahmen der Dread-Disease-Absicherung eine Dynamik vereinbart, erfolgt jährlich eine planmäßige Erhöhung des Tarifbeitrages und der Leistung im Versicherungsfall, um den inflationsbedingten Geldwertverlust auszugleichen und die Versicherungssumme an steigende finanzielle Bedürfnisse anzupassen.

Wie finde ich die richtige Dread-Disease-Versicherung?

Mit der richtigen Dread-Disease-Absicherung verfügen Sie rasch und uneingeschränkt über die volle Versicherungssumme. Das beruhigt im Ernstfall ungemein und hilft Ihnen, sich ohne finanzielle Sorgen ganz auf Ihre Gesundheit konzentrieren zu können. Sie wollen einen erstklassigen Dread-Disease-Schutz, wissen aber nicht, welcher Tarif die richtigen Leistungen für Ihren Bedarf bereithält und welche Deckungssumme Sie brauchen? Die Liste der versicherten Krankheiten variiert je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif. Wir filtern die Angebote für Sie heraus, die optimal zu Ihren Ansprüchen passen und gleichzeitig bezahlbar sind. Die Censio-Experten helfen Ihnen gerne persönlich weiter und zeigen Ihnen, welche Dread-Disease-Versicherung die richtige für Sie ist. Fragen Sie uns einfach per E-Mail oder nutzen Sie unsere Service-Hotline.

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  • Exzellentes Prämienniveau
  • Professionelle Schadenabwicklung

Highlights zur Dread Disease Versicherung :

  • kostenloser Versicherungsvergleich
  • nur erstklassige Versicherer
  • Versicherungsschutz gegen schwere Krankheiten
  • Kundenfreundliche Bedingungen
  • finanzielle Hilfe auf einen Schlag
  • Absicherung der häufigsten Krankheiten wie z.B. Herzinfakt oder Schlaganfall
  • Beitragsbefreiung bei Arbeitsunfähigkeit
  • Absicherung von Schlüsselpersonen ( Keymann-Police )
    [© Copyright bei censio.de | 15.06.2006| ]

Schützen Sie sich mit einer Dread Disease Versicherung!

Die Dread Disease Versicherung zahlt Ihnen schnell und unbürokratisch die volle Vertragssumme, sobald eine der versicherten Krankheiten bei Ihnen festgestellt wird. Ob Sie Ihren Beruf weiter ausüben können oder nicht, spielt in der Dread Disease Versicherung keine Rolle – Sie erhalten Ihr Geld in jedem Fall sofort. So können Sie problemlos Ihren finanziellen Verpflichtungen weiter nachkommen, die nötige berufliche Auszeit nehmen, die besten Therapien finanzieren und laufende Kredite zurückzahlen.

Versicherer zahlt sofort nach der Diagnose

Gerade als Gutverdiener in einem Büroberuf ohne körperliche Belastung hilft Ihnen eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung nicht immer. Oft können Sie trotz schwerer Krankheit zunächst weiter arbeiten, ein Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente besteht dann noch nicht. Die Dread Disease Versicherung zahlt dagegen ohne wenn und aber, selbst wenn Sie trotz Erkrankung noch arbeitsfähig sind. Auch Unternehmen können die Arbeitskraft wichtiger Führungskräfte mit einer Dread Disease Police absichern, um finanzielle Einbußen durch krankheitsbedingten Ausfall zu vermeiden. Versicherungsnehmer einer solchen Keyman-Versicherung ist der Arbeitgeber, im Leistungsfall fließt die Versicherungssumme direkt an das Unternehmen.

Dread Disease: Wir zeigen Ihnen leistungsstarke Tarife!

Sie brauchen erstklassigen Versicherungsschutz gegen schwere Erkrankungen für sich selbst oder für die wichtigsten Führungskräfte Ihrer Firma? Mit einer Dread-Disease-Police sichern Sie sich finanziell ab. Nutzen Sie den kostenlosen Tarifvergleich von censio.de und finden Sie rasch und einfach eine preisgünstige Dread-Disease-Versicherung!

Die Dread Disease Versicherung ist für jeden Keymann ein Muss!

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Dread Disease Versicherung – FAQ – Häufige Fragen

Fragen und Antworten rund um die Dread Disease Versicherung

Fast jeder vierte Erwerbstätige wird vor dem erreichen der Altersrente durch Krankheit oder durch einen Unfall berufsunfähig, i.d.R. 90 % durch Krankheit. Einerseits zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Policen, anderseits können sich einige Berufsgruppen z.B. Risikoberufe nur unzureichend absichern.

Video zur Dread Disease Versicherung bei censio.de

[Das Video wurde auf Grund des Inhalts ausgewählt. Die namentlich benannte Gesellschaft ist eine Partnergesellschaft von vielen. Das Video soll nicht automatisch als eine Empfehlung der Versicherung zu verstehen sein. ]

Dread Disease Versicherung – Fragen und Antworten ( FAQ )

Die Lücke kann mit einer Dread Disease Versicherung geschlossen werden. Bei uns erfahren Sie, wie Sie sich jetzt vor den finanziellen Folgen einer schweren Krankheit absichern können und worauf man bei dieser Police achten sollte. Wir liefern Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten zur Dread Disease Versicherung. In unserem Versicherungslexikon werden zudem die Fachbegriffe und Definitionen aus dem Bereich Dread Disease ausführlich erläutert.

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Was ist eine Dread Disease Versicherung?

Aus dem angelsächsischen Bereich kamen in den 1990er Jahren „Dread-Disease- bzw. Critical-Illness-Policen nach Deutschland. Erster Anbieter war Equity und Law mit zunächst nur drei versicherten schweren Krankheiten. Heute ist das Angebot von E&L vom Markt verschwunden. Andere Anbieter haben ihren Platz eingenommen.

Herkunft des Namens

„Dread Disease“ bedeutet wörtlich soviel wie „furchtbare Krankheit“. Als deutsche Übersetzung ist dieser Begriff ebenso wenig griffig wie „Schwere-Krankheiten-Versicherung“. Genau dies würde das Produkt aber am Zutreffendsten beschreiben. Besonders häufig versicherte Krankheitsbilder sind Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Nierenversagen und Bypass-Operationen am Herzen. Krankheiten, die im Vertrag nicht benannt sind, fallen nicht unter den Versicherungsschutz. Auch bei gleichbleibenden Einschlüssen sind Unterschiede im Detail nicht unüblich.

Überlebensrate in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen

Wird eine der versicherten Krankheiten nach ärztlicher Diagnose für einen festgelegten Zeitraum überlebt, so steht dem Versicherten die Versicherungsleistung zu. Teilweise müssen allerdings erst festgelegte Wartezeiten überstanden werden.

Drei Krankheiten decken Kernrisiko

Der Wettbewerb in der Dread Disease Versicherung findet vornehmlich über die Zahl der versicherten Krankheiten statt, wobei statistisch die meisten Leistungsfälle auf die Krankheiten Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall entfallen.

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Welche schweren Krankheiten sind versicherbar?

Die Versicherer werben gerne damit, dass sie mehr Krankheiten als ihre Wettbewerber eingeschlossen haben. Die wichtigsten Krankheitsbilder, die üblicherweise versichert sind, sind Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Dazu sind allerdings je nach Anbieter auch Körperschäden durch besonders schwere Unfälle, Bypass-Operationen am Herzen oder Organtransplantationen mitversichert. Einzelne Versicherer zählen über 40 verschiedene Krankheitsbilder, während andere gerade einmal drei bis fünf benennen.

Zählung uneinheitlich

Dabei ist allerdings zu beachten, dass manche Anbieter etwa Blindheit, Taubheit, Lähmung und Verlust von Gliedmaßen als schwere Krankheiten mitzählen, während sie bei anderen zu den versicherten Grundfähigkeiten gehören. Bei wieder anderen Wettbewerbern sind diverse Krankheitsbilder unter dem Oberbegriff „übrige Erkrankungen des zentralen Nervensystems“ zusammengefasst, zu denen auch die Creutzfeld-Jakob-Krankheit gehört, die beim Wettbewerber als eigenständige Krankheit aufgeführt ist. Ein anderer Anbieter bläht die Liste der Krankheitsbilder dadurch auf, dass zwischen Parkinson im II. und III. Stadium, zwei unterschiedlich starken Ausprägungen der Pflegebedürftigkeit und Verlust eines oder mehrerer Gliedmaßen unterschieden wird. Auch wird Pflegebedürftigkeit als schwere Krankheit gezählt, die beim Marktführer gegen Zuschlag oder bei einem anderen Wettbewerber grundsätzlich als eigenständiger Leistungsbaustein gleichfalls mitversichert wäre. Eine objektive Vergleichbarkeit wird auf diese Art und Weise deutlich erschwert. Insgesamt lassen sich bei Zusammenfassung inhaltlich identischer Krankheitsbilder etwa 50 verschiedene Krankheitsbilder versichern. Da heißt ein Nierenversagen eben einmal Niereninsuffizienz, einmal chronisches Nierenversagen und einmal Anurie, ein Schlaganfall einmal Gehirnschlag, Apoplexie oder Apoplektischer Insult.

Versicherungsvergleich sinnvoll

Der Abschluss einer Dread Disease Versicherung sollte über einen qualifizierten Versicherungsmakler erfolgen , da nur so gewährleistet ist, dass eine irreführende Aufblähung des Krankheitenkataloges auch als solche erkannt wird. censio.de unterstützt Sie bei der Auswahl der für Sie passenden und optimalen Dread Disease Versicherung. Sorgen Sie rechtzeitig vor und vergleichen Sie jetzt!

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Wieso ist eine Dread Disease Versicherung sinnvoll?

Jährlich erleiden über eine Million Menschen in Deutschland eine schwere Krankheit wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Krebs. Jährlich erkranken gut 400.000 Menschen an Krebs, 300.000 an Herzinfarkt und 200.000 an Schlaganfall. Zusammen machen diese rund 80 % aller Fälle von schweren Krankheiten aus. Anders als in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist das Erkrankungsrisiko in den meisten Fällen berufsunabhängig, und die Leistung wird auch erbracht, wenn es nicht oder nur zu einer vorübergehenden Berufsunfähigkeit kommt.

Übersterblichkeit stark rückläufig

Anders als früher werden schwere Krankheiten heute immer häufiger überlebt. Aufgrund großer medizinischer Fortschritte beträgt die Überlebensrate nach 20 Jahren bei Brustkrebs heute gut 65 , bei Hodenkrebs sogar über 88 . Allerdings können sowohl bösartige als auch gutartige Tumore in vielen Fällen zu langfristigen Einkommensausfällen oder gar zu Berufsunfähigkeit führen.

Private Vorsorge mit hohem Mehrwert

Problematisch bleibt jedoch, dass gesetzliche Leistungen meist nicht in der Lage sind, diese Lücke angemessen zu schließen. So wird das gesetzliche Krankengeld nur zeitlich befristet gezahlt. Wer einen Spezialisten für Kardiologie oder die Behandlung von Tumoren beanspruchen möchte, muss entweder eine stationäre Ergänzungsversicherung oder viel Geld vorweisen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht. Eine Dread Disease kann es also ermöglichen , bei jeder versicherten schweren Krankheit die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen. Nicht selten sind jedoch auch umfangreiche Umbaumaßnahmen an Haus und Garten notwendig, um etwa nach dem Verlust von Gliedmaßen oder einer Lähmung ein Grundstück behindertengerecht umzugestalten. Mit zunehmender Lebenserwartung steigt zudem das Risiko, an Krebs, Herzinfarkten oder Schlaganfällen zu erkranken und damit die Notwendigkeit, entsprechende Lösungen für den Fall der Fälle vorzuhalten.

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Wer sollte eine Dread Disease Versicherung abschließen?

Noch stehen Produkte mit Leistung bei definierten schweren Krankheiten im Schatten anderer Policen zur Absicherung der Arbeitskraft. Dies hat verschiedene Gründe. Manche Verbraucherschützer führen ins Feld, dass der abschließend definierte Leistungskatalog einer Dread Disease einem Roulettespiel gleichkomme. Schließlich werde nur bei diesen und keinen anderen, womöglich noch schwerwiegenderen Krankheiten gezahlt. Dieser Einwand ist prinzipiell richtig. Allerdings greift er zu kurz, da nur wenige Krankheitsbilder wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und Multiple Sklerose die Mehrheit aller schweren Erkrankungen umfassen. Das Risiko, an einer schweren Krankheit zu erkranken ist zudem deutlich höher als dasjenige, jemals Invaliditätsansprüche aus einer Unfallversicherung zu erlangen.

Wesentliche Vorteile einer Dread Disease

Vergessen wird jedoch oft, dass nicht jeder eine vermeintlich leistungsstärkere Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann oder sich eine solche zumindest leisten kann. Gerade Menschen mit Rückenproblemen und Allergien ist ein Berufsunfähigkeitsschutz nicht selten verwehrt. Wer körperlich oder handwerklich tätig ist, muss regelmäßig einen nicht unerheblichen Tel seiner Einkünfte dafür aufwenden, um eine angemessen hohe Berufsunfähigkeitsversicherung zu erlangen. Auch endet ein BU-Schutz regelmäßig mit dem Erreichen des 60. bis 67. Lebensjahres. Da beispielsweise Krebs oder Nierenversagen berufsgruppenübergreifend eintreten können, spielt die konkrete Berufsausübung beim Abschluss einer Dread Disease Versicherung eine nur untergeordnete Rolle. Einige Anbieter bieten sogar einen lebenslangen Versicherungsschutz. Auch dies kann sehr sinnvoll sein, denn Bedarf an verbesserter medizinischer Versorgung besteht auch noch im Rentenalter. Gerade für Selbständige bietet eine Dread Disease auch den Vorteil, dass die Versicherungsleistung unabhängig davon erfolgt, ob eine betriebswirtschaftliche Umorganisation möglich ist.

Schnellerer Leistungsentscheid

Zu guter letzt mag es manchem lieber sein, anstatt einer im Zweifel nur befristeten Rentenleistung eine einmalige Kapitalzahlung zu erhalten, die auch bei Wegfall der gesundheitlichen Einschränkung weiter zur Verfügung steht. Die Anbieter von Dread-Disease-Produkten führen noch einen weiteren Vorteil ins Feld: anstatt einer im Zweifel langen Prozessführung bis der Leistungsfall feststeht, müssen bei der Dread Disease nur Karenzzeit und Diagnose für die Auszahlung der Versicherungsleistung erfüllt sein.

Versicherungsschutz für nicht versicherbare Kinder

Da vielfach beitragsfreier Versicherungsschutz auch für minderjährige Kinder besteht, mag eine Absicherung gegen schwere Krankheiten auch dann eine Lösung sein, wenn die entsprechenden Kinder aus gesundheitlichen Gründen keinen anderweitigen Versicherungsschutz erhalten können.

Fazit: eine Dread Disease kann sinnvoll für jeden sein und eine Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung gut ergänzen.

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Was ist eine Keyman-Versicherung?

Das englische Wort für Schlüssel lautet key. Damit ist ein keyman eine Schlüsselperson, also ein Entscheidungsträger in einem Unternehmen. „In mittelständischen Unternehmen stellt der längere krankheitsbedingte Ausfall ein zunehmendes Insolvenzrisiko dar“, sagt Günther Soboll, Hauptbevollmächtigter der Canada Life Europe. „Keyperson-Versicherungen, die das Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebs und die Deckung der damit verbundenen laufenden Kosten sicherstellen, werden künftig signifikant an Bedeutung gewinnen.“

Dread Disease für Unternehmen

Die Keyperson-Absicherung ist eine Versicherung, die ein Unternehmen auf das Leben einer oder mehrerer wichtiger Schlüsselpersonen im Betrieb abschließt. Sie ist eine Dread Disease-Police, die bei Eintritt einer vertraglich definierten Erkrankung, bei bestimmten schweren Operationen oder im Todesfall eine einmalige Kapitalzahlung leistet. Die Leistung aus der Keyperson-Absicherung wird dazu verwendet, die finanziellen Folgen des Ausfalls eines Mitarbeiters in einer Schlüsselposition aufzufangen. Hierunter fallen beispielsweise Kosten, die durch die Rekrutierung und Einstellung einer adäquaten Ersatzperson, aber auch durch entgangene Aufträge oder ausgefallene Projekte entstehen. Ebenso lassen sich mit der Leistung Konventionalstrafen abdecken, wenn Liefertermine nicht eingehalten werden konnten. Das Unternehmen ist dabei Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Bezugsberechtigter im Todes- und Erlebensfall. Als versicherte Person kommen sowohl ein Arbeitnehmer als auch ein Vorstand einer Aktiengesellschaft oder ein Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH in Frage.

Risiko oft weit unterschätzt

„Es fällt auf, dass vor allem kleinere Betriebe den Bedarf deutlich unterschätzen“, sagt Soboll. In Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern zeigen sich lediglich elf Prozent der Entscheidungsträger an der Absicherung einer so genannten Schlüssel-Person interessiert. „Dabei sind gerade die kleinen Betriebe besonders anfällig. Schließlich kann die gesamte Unternehmensexistenz gefährdet sein, wenn ein Leistungsträger ausfällt.“

Fazit:

Eine Keyman-Police ist eine von Unternehmen finanzierte Dread Disease Versicherung, die das wirtschaftliche Risiko der Erkrankung wichtiger Führungskräfte absichern soll.

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Was ist bei der Dread-Disease-Versicherung unter Second Event zu verstehen?

Anders als in der Berufsunfähigkeitsversicherung endet ein Vertrag auf Berufsunfähigkeit üblicherweise nach dem ersten Leistungsfall. Wenn ein Versicherter beispielsweise an Krebs erkrankt, so erhält er seine Versicherungsleistung und der Vertrag erlischt. Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Person noch ein zweites Mal an Krebs erkrankt oder gar einem Herzinfarkt erleidet Im Bereich der klassischen Dread Disease bietet ein ausgewählter Versicherer vertragsgemäß Versicherungsschutz auch bei einem „Second Event“.

Second Event ohne kausalen Zusammenhang

Wenn ein Kunde also nach Abrechnung des ersten Leistungsfalles an einer zweiten versicherten Krankheit erkrankt, die nicht im kausalen Zusammenhang mit dem ersten Leistungsfall steht, so besteht hier Anspruch auf eine erneute Leistung. Kein Versicherungsschutz besteht auch bei mittelbaren oder unmittelbaren Folgen der Ersterkrankung (z.B. eine unheilbare Krebserkrankung, die Auslöser der ersten Versicherungsleistung war, führt zum Stadium „terminale Krankheit“) oder wenn die erste und eine spätere schwere Krankheit die gleiche Ursache hatten (z.B. Bluthochdruck als Auslöser erst für einen Herzinfarkt, dann für einen Schlaganfall). Der Versicherungsschutz entfällt auch für den Fall einer vereinbarten Todesfallleistung oder den Fall einer vollständigen Erwerbsminderung. Nach dem zweiten Leistungsfall endet auch bei dem ausgewähltem Versicherer der Vertrag.

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Wartezeiten – Wann beginnt der Versicherungsschutz?

Der Versicherungsschutz besteht regelmäßig erst nach Ablauf bestimmter Warte- und Karenzzeiten. Eine Wartezeit ist die Zeit zwischen Versicherungsbeginn und Eintritt des Versicherungsschutzes. Je nach Anbieter betreffen Wartezeiten alle oder nur ausgewählte der versicherten Krankheiten. Unter einer Karenzzeit versteht man hingegen die Zeit zwischen dem Eintritt des Versicherungsfalles und dem Leistungsbeginn. Je nach Anbieter beträgt die Wartezeit pauschal drei Monate oder drei bis sechs Monate nur für bestimmte Krankheiten wie Schlaganfälle, Krebs oder Bypassoperationen am Herzen. Für multiple Sklerose gibt es teilweise sogar Wartezeiten von bis zu einem Jahr.

Dynamik meist mit neuen Wartezeiten

Diese verlängerten Wartezeiten gelten regelmäßig auch für Erhöhungen der Versicherungssumme im Rahmen einer Dynamik (d.h. vertraglich vereinbarte Beitrags- und Leistungserhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung) und beziehen sich auf den Beginn des Versicherungsschutzes, so dass trotz voller Beitragszahlung oft erst nach drei Monaten ein Anspruch auf Versicherungsleistungen besteht. Anbieterabhängig besteht Anspruch auf die Versicherungssumme frühestens nach einer Karenzzeit von 14 Tagen, 28 oder 30 Tagen nach Diagnose und Überleben einer versicherten schweren Krankheit. Vergleichbare Leistungsvoraussetzungen sind sinngemäß auch auf Operationen, Transplantationen oder schwere Unfälle anzuwenden. Der gänzliche Verzicht auf Karenzzeiten ist unüblich.

Fristen oft im Kleingedruckten verborgen

Doch auch nach Ablauf dieser Fristen besteht oft nicht schon nach 14 bis 30 Tagen ein Leistungsanspruch. So löst eine Enzephalitis bei einem Wettbewerber bedingungsgemäß erst dann einen Leistungsanspruch aus, wenn diese zu mindestens drei Monate andauernden neurologischen Störungen (z.B. Sprachstörungen) geführt haben. Sprachverlust muss wenigstens für zwei Monate ununterbrochen bestanden haben, Koma für einen Zeitraum von 96 Stunden. Andere Anbieter sehen in diesem Zusammenhang andere Einschränkungen vor. Eine umfassende Beratung ist daher dringend anzuraten.

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Obliegenheiten – Worauf müssen Sie achten?

Wie in jeder anderen Versicherungssparte auch, regelt auch das Bedingungswerk einer Dread Disease bestimmte Obliegenheiten für den Versicherungsnehmer. Je nach Anbieter muss der Leistungsfall (in der Regel das Vorliegen der ärztlichen Diagnose) innerhalb von 30 Tagen bis 6 Monaten gemeldet werden.

HIV mit besonderen Pflichten verbunden

Gerade für Angehörige von Heilberufen gehört auch Versicherungsschutz für den Fall einer Infektion mit HIV zu den versicherten Krankheiten. Hierfür können besondere Pflichten bestehen. So muss die versicherte Person bei einem Wettbewerber binnen 36 Stunden nach dem Ereignis einen Bluttest durchführen lassen sowie die Bestätigung dieses Bluttestes und die Umstände des konkreten Vorfalles innerhalb von 10 Tagen melden. Andere Anbieter verlangen eine Untersuchung sofort oder spätestens innerhalb von 10 Tagen nach dem Ereignis, das die HIV-Infektion bei der versicherten Person hervorgerufen hat. Weitere Obliegenheiten sind speziell für den Fall von HIV keine Seltenheit. Anbieter von Dread Disease sehen regelmäßig stark abweichende Prämien für Raucher und Nichtraucher vor. Nicht immer verzichten die Versicherer auf die Nachmeldung eines veränderten Raucherstatus. Wer also vergisst, der Gesellschaft mitzuteilen, dass er kein Nichtraucher mehr ist, muss damit rechnen, im Leistungsfall beispielsweise eine reduzierte Leistung zu erhalten.

Vorvertragliche Anzeigepflicht von besonderer Bedeutung

Ganz grundlegend ist natürlich die Pflicht, die Angaben zum Antrag vollständig und wahrheitsgemäß zu machen. Wird also nach Krankheiten oder Beschwerden innerhalb der letzten 5 bis 10 Jahre gefragt, dann sind auch solche anzugeben, die zunächst als belanglos erscheinen. Demnach sind also sowohl eine gelegentliche Migräne, eine Kariesbehandlung als auch ein lange zurückliegender Bänderriss beim Fußballspielen mitzuteilen. Hier kann es sinnvoll sein, auf ein Telefoninterview zurück zu greifen, dass einige Anbieter anbieten. Hierbei fragen medizinisch qualifizierte Mitarbeiter des Unternehmens die Angaben zum Gesundheitszustand ab und wissen auch wie ohne umständliche Arztanfragen die wesentlichen Informationen ohne großen Schriftaufwand in Erfahrung gebracht werden können.

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Gibt es eine Dread Disease Versicherung mit lebenslangem Versicherungsschutz?

Der Versicherungsschutz in der Dread Disease Versicherung wird üblicherweise für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum abgeschlossen. Dies können 12, 20, 30 Jahre, aber genauso gut 60 Jahre sein. Je nach Anbieter endet der Vertrag zwischen dem vollendeten 50. und dem vollendeten 100. Lebensjahr. Läuft ein Vertrag bis zum Endalter 100, so spricht man von einer lebenslangen Laufzeit. Dabei ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass auch danach noch eine schwere Krankheit oder gar ein erstmaliger Pflegefall eintreten.

Wer älter als 100 wird, ist unsterblich

Es gibt Dread Disease Anbieter mit denen bei Vertragsbeginn eine Laufzeit von nur beispielsweise 12 Jahren geschlossen werden kann und die zum Ablauf noch einmal auf bis zu lebenslang verlängert werden können. Dann muss allerdings der dann gültige Beitrag für das höhere Eintrittsalter gezahlt werden.
Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass gerade Geringverdiener zu Beginn ihrer beruflichen Karriere in die Lage versetzt werden, einen für sie finanzierbaren Versicherungsschutz zu erlangen. Nachteilig ist natürlich, dass die Beiträge für höhere Eintrittsalter analog dem stetig steigenden Risiko mit dem Alter steigen. Wer dann also nicht ausreichend gut verdient, dürfte die Verlängerungsoption nicht oder zumindest nicht in Höhe der vollen Versicherungssumme ausnutzen können. Grundsätzlich ist die Vereinbarung einer möglichst langen Vertragslaufzeit daher schon ab Beginn zu empfehlen.

Dread Disease schon für Kinder

Während Berufsunfähigkeitsschutz nahezu ausschließlich für Volljährige vor Eintritt des Rentenbeginns zur Verfügung steht, kann eine Dread Disease oft schon als Kind abgeschlossen werden und leistet dann im Zweifel für das erste versicherte Ereignis vor dem Tode.

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Versicherungsschutz auch für Unversicherbare

Das Statistische Bundesamt kommt in seiner Statistik der Schwerbehinderten zu der Erkenntnis, dass 1 aller Personen unter 18 Jahren schwer behindert sind, davon fast 60 im Alter zwischen 6 und 15 Jahren. In einer im Auftrag des Deutschen Ring erstellten Risikoanalyse wurden die Ursachen für Kinderinvalidität untersucht. Nimmt man die sieben häufigsten Ursachen, so stehen Allergien mit fast 65 Prozent an erster Stelle, es folgen Neurodermitis (18,9 Prozent), Asthma (9,2 Prozent), Diabetes mellitus (3,9 Prozent), Epilepsie (2,3 Prozent), Krebs (1,0 Prozent) und zum Schluss Arthritis (unter 0,1 Prozent). Unfälle gehören folglich nicht zu den häufigsten Ursachen für Invalidität unter Kindern.

Pflegebedürftigkeit auch bei Minderjährigen stark unterschätzt

Laut Statistischem Bundesamt 2003 / Pflegestatistik 2001 sind 38.401 Jungen (57,62 Prozent) unter 15 Jahren und 28.247 Mädchen (42,38 Prozent) vor dem vollendeten 15. Lebensjahr pflegebedürftig. Davon wird der weit überwiegende Teil zu Hause versorgt, während nur 0,39 Prozent in Heimen betreut wird. Zählt man alle behinderten Kinder unter 15 Jahren zusammen, so benötigen fast 60 Prozent eine dauerhafte Pflege im täglichen Leben, sei es bei Körperpflege, Ernährung, Mobilität und / oder hauswirtschaftlicher Versorgung.

Beitragsfreie Mitversicherung auch nicht versicherbarer Kinder

Demnach ist rund 1 Prozent aller Minderjährigen schwer behindert und im Zweifel nur schwer umfassend versicherbar. Einige Anbieter von Dread-Disease-Produkten bieten aber nun eine Möglichkeit, beitragsfreien Versicherungsschutz über die Eltern zu ermöglichen. Hierzu steht vielfach ein bestimmter Teil der Versicherungssumme zur Verfügung. Tritt nun bei einem beitragsfrei mitversicherten Kind der Leistungsfall ein, so ist dieses nahezu so versichert, als hätte es kostenpflichtig einen eigenen Vertrag abgeschlossen. Damit bietet sich eine Kombination aus Berufsunfähigkeits- und Dread Disease Versicherung durchaus für Familien an, um einen umfassenden Versicherungsschutz für alle Angehörigen zu realisieren.

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Wie lässt sich die Kapitalleistung aus einer Dread Disease Versicherung mit einer Rentenleistung vergleichen?

Üblicherweise wird die Versicherungsleistung im Rahmen einer Dread Disease Versicherung als einmalige Kapitalleistung, im Rahmen einer BU als monatliche Rente erbracht. Da der Zeitpunkt des Leistungseintritts nur schwer vergleichbar ist, sind auch beide Leistungen nur schwer miteinander vergleichbar. Für die Ermittlung einer geeigneten Versicherungssumme und den Vergleich verschiedener Produkte ist eine solche Gegenüberstellung jedoch empfehlenswert und soll daher wie folgt dargebracht werden. Angenommen wird eine Leistungsdauer aus einer Berufsunfähigkeitsrente bis höchstens zu 67. Lebensjahr.

Beispiel:
Vereinbarte monatliche BU-Rente sei 2.000 Euro und die Leistungsdauer bis zum 67. Lebensjahr, so wird bei Vertragsabschluss mit 35 Jahren eine Kapitalzahlung mindestens in Höhe von 384 Monate mal 2.000 Euro = 768.000 Euro benötigt, bei einem Vertragsbeginn mit 30 Jahren und einer Laufzeit bis 60 Jahre in Höhe von 720.000 Euro.

Rentenbezugsdauer in Monaten

Eintrittsalter Endalter
55 Jahre
Endalter
60 Jahre
Endalter
65 Jahre
Endalter
67 Jahre
20 420 480 540 564
25 360 420 480 504
30 300 360 420 444
35 240 300 360 384
40 180 240 300 324
45 120 180 240 264
50 60 120 180 204

BU-Leistungen meist nur wenige Jahre

Entsprechend hohe Versicherungsleistungen lassen sich in der Regel nur schwer über eine Dread Disease abbilden. Allerdings werden die meisten Berufsunfähigkeitsrenten auch nur für einen Zeitraum von ca. 3 bis 5 Jahren gezahlt, so dass 2.000 Euro monatlicher Rente einer einmaligen Kapitalzahlung von „nur“ noch 72.000 Euro bis 120.000 Euro entsprechen. Solche Summen lassen sich einigermaßen unproblematisch auch über eine Dread Disease darstellen. Anders als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann der Versicherte dieses Geld auch dann behalten, wenn er wenige Jahre nach dem Leistungsfall wieder arbeiten kann und ein BU-Versicherer schon lange die Leistung wieder eingestellt hätte.

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Dread Disease Versicherung – Inflationsbedingter Absicherungsbedarf

Auch die Versicherungsleistungen aus einer Dread Disease Versicherung unterliegen einer schleichenden Geldentwertung. Eine solche kann man entweder dadurch auffangen, dass man eine Dynamik vereinbart oder von vornherein eine gleichbleibende, aber höhere Versicherungssumme.
Langjährig ist eine Inflationsrate von etwa 3 p.a. realistisch, allerdings gab es etwa 1973 eine Inflation in Höhe von 7,1 und 1981 von immerhin noch 6,3 . Im Jahre 2008 betrug die Inflation immerhin noch 2,6 – höher als in jedem anderen Jahr des neuen Jahrtausends.

Bedarfsermittlung auf Rentenbasis einfach gemacht

Möchte man also die Inflationsrate bei der Bedarfsermittlung mitberücksichtigen, so lässt sich dies mit folgender Tabelle realisieren:

Inflationsgerechter Absicherungsbedarf – 17.10.2009

  2 % Inflation 3 % Inflation 4 % Inflation
1 Jahr 12,00 12,00 12,00
2 Jahre 24,24 24,36 24,48
3 Jahre 36,48 36,72 36,96
4 Jahre 48,72 49,08 49,44
5 Jahre 60,96 61,44 61,92
6 Jahre 73,20 73,80 74,40
7 Jahre 85,44 86,16 86,88
8 Jahre 97,68 98,52 99,36
9 Jahre 109,92 110,88 111,84
10 Jahre 122,16 123,24 124,32
11 Jahre 134,4 135,60 136,80
12 Jahre 146,64 147,96 149,28
13 Jahre 158,88 160,32 161,76
14 Jahre 171,12 172,68 174,24
15 Jahre 183,36 185,04 186,72

Diese Tabelle geht davon aus, dass die Bedarfsermittlung über den monatlichen Absicherungsbedarf erfolgt. Wer also eine monatliche Rente von 1.000 Euro für einen Zeitraum von 10 Jahren absichern möchte, benötigt auf Basis einer angenommen Inflation von 3 % p.a. eine Kapitalleistung von 1.000 Euro x 123,24 = 123.240 Euro. Unser Versicherungsvergleich ermittelt Ihnen gerne Ihren individuellen Absicherungsbedarf und informiert Sie umfassender über die Auswirkungen der Inflation.

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Was ist sinnvoller: Dread Disease Versicherung oder Unfallversicherung?

Eine Unfallversicherung ist deutlich preiswerter als eine Dread Disease Versicherung. Dies liegt in erster Linie daran, dass das Risiko einer Unfallbedingten Invalidität deutlich geringer ist als jenes eine schwere Krankheit zu erleiden. Das Krankheitsrisiko ist im Rahmen einer Unfallbedingung nur sehr einschränkt versichert, meist nämlich nur dann, wenn definierte Infektionskrankheiten (z.B. Zeckenenzephalitis, Malaria oder Pest) eine dauerhafte Invalidität verursachen. Nur wenige Unfallversicherer leisten auch bei bestimmten schweren Krankheiten wie Gebärmutterkrebs oder Gehirntumoren. Wer einen umfassenden Versicherungsschutz auch bei Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall wünscht, sollte daher eher eine Dread-Disease- oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Auch ist die Versicherungsleistung für versicherte schwere Krankheiten im Rahmen einer Unfallversicherung meist auf 10 bis 20 % der Versicherungssumme beschränkt und zudem durch Sublimits auf 10.000 bis 20.000 Euro beschränkt. Für eine nennenswerte Absicherung ist dies bei weitem zu wenig.

Wesentliche Unterschiede zwischen Unfallversicherung und Dread Disease im Vergleich

  Unfallversicherung Dread Disease Versicherung
Besteht Versicherungsschutz bei Eintritt versicherter schwerer Krankheiten auch
ohne das Vorliegen einer dauerhaften Invalidität?
nur in wenigen Tarifen ja
Besteht Versicherungsschutz für jede unfallbedingte Invalidität? ja (mit wenigen Ausnahmen) nein
Erfolgt die Leistungsanspruch bei versicherten schweren Krankheiten nach Diagnose innerhalb von höchstens 14 bis 30 Tagen? in der Regel nicht zutreffend ja (für fast alle Krankheiten in fast allen Tarifen)
Gilt der Versicherungsschutz ohne Wartezeiten? in vielen Tarifen für die meisten Krankheiten nicht
Leistung auch bei nicht unfallbedingter Herzklappenoperation nein in wenigen Tarifen
Leistung bei dauerhafter Invalidität ja (ab 1 % Invalidität) in wenigen Tarifen (nur bei Unfällen mit schwerwiegenden Folgen)
Leistung bei Gehirntumor nur in wenigen Tarifen in den meisten Tarifen
Leistung bei Krebs nur in wenigen Tarifen ja
Leistung bei Malaria in vielen Tarifen nein (außer Folge ist eine versicherte schwere Krankheit)
Leistung bei multipler Sklerose nur in wenigen Tarifen in den meisten Tarifen
Leistung bei nicht unfallbedingtem Herzinfarkt nur in wenigen Tarifen in den meisten Tarifen
Leistung bei nicht unfallbedingtem Nierenversagen nur in wenigen Tarifen in den meisten Tarifen
Leistung bei nicht unfallbedingtem Schlaganfall nur in wenigen Tarifen ja
Leistung bei nicht unfallbedingter Erblindung nur in wenigen Tarifen in den meisten Tarifen
Leistung bei Zeckenenzephaltitis in vielen Tarifen in wenigen Tarifen

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Dread Disease Versicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Überlegen Sie einmal, wie viele Personen Sie kennen, die bereits an Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall erkrankt sind. In der Regel kommen so schon eine ganze Menge Leute zusammen. Vergleichen Sie diese Zahl mit der derjenigen, die in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis berufsunfähig geworden sind. Vielleicht bestärkt es auch Sie in Ihrer Einschätzung, dass es jährlich zu rund 425.000 neue Krebserkrankungen, 276.000 Herzinfarkte und 200.000 Schlaganfälle in Deutschland kommt. Das bedeutet rund 2.479 Erkrankungen pro Tag und 103 Neuerkrankungen pro Stunde. Immer wieder sind auch junge Leute von den benannten schweren Krankheiten betroffen.

Spezialisten wünschen keine Ratenzahlung

Verbraucherschützer weisen immer wieder darauf hin, dass Berufsunfähigkeitsschutz anders als eine Dread Disease Versicherung deutlich umfassenderen Schutz biete. Auch sei eine adäquate Bedarfsdeckung durch eine monatliche Rentenleistung im Gegensatz zu einmaligen Kapitalleistungen aus einer Dread Disease sehr viel bedarfsgerechter. Nun, im Schnitt werden BU-Leistungen nur drei bis fünf Jahre erbracht. Die Zahlung muss jedoch bis zum Rentenalter erfolgen. Eine Dread Disease hingegen schüttet das Geld auf einmal aus. Eine Fortführung der Beitragszahlung ist dann meist nicht mehr nötig. Während eine monatliche Rente von beispielsweise 1.000 oder 2.000 Euro wenig helfen wird, wenn ein Haus umzubauen ist oder eine kostspielige Operation im Ausland finanziert werden soll, kann eine Dread Disease Versicherung genau diese Lücke schließen. Fakt ist einfach, dass die meisten Deutschen die Bedeutung einer Dread Disease im Vorsorgemix noch nicht erkannt haben.

Dread Disease versichert abschließend

Einige Nachteile einer Absicherung gegen schwere Krankheiten müssen jedoch benannt werden: Versicherungsschutz besteht nur für die abschließend aufgezählten Krankheitsbilder. Speziell psychische Beschwerden und Rückenprobleme meist nicht zum Leistungsumfang einer Dread Disease. Auf der anderen Seite verkennt die öffentliche Diskussion, dass eine Dread Disease die Leistung auch dann erbringt, wenn eine Krankheit zwar eintritt, eine Berufsunfähigkeit damit nicht oder nur vorübergehend verbunden ist. Auch wird gerne übersehen, dass anstelle einer zeitlich befristeten monatlichen Rente in der Regel eine einmalige Kapitalleistung erbracht wird, die auch dann nicht zurückgezahlt werden muss, wenn die Folgen der Krankheit geringer als erwartet ausfallen oder die versicherte Person binnen weniger Monate oder Jahre nach dem Leistungsfall versterben sollte.

Leistungen schon kurz nach Diagnose

Abschließend sei noch der Hinweis erlaubt, dass eine Dread Disease in den meisten Fällen innerhalb von drei Monaten ab Diagnose die Versicherungsleistung erbracht hat, während es bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung leicht von mehreren Monaten bis Jahren dauern kann. Was die Wichtigkeit der korrekten Beantwortung von Gesundheitsfragen betrifft, nehmen sich beide Absicherungsalternativen jedoch nichts.

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Was kostet eine Dread Disease Versicherung?

Verständlicherweise wollen Kunden gerne wissen, was der Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung kostet. Diese Frage lässt sich pauschal nur schwer beantworten.

Für die Prämienermittlung sind folgende Informationen nötig:

  • Eintrittsalter
  • Geschlecht
  • Gesundheitszustand
  • Raucherstatus (Raucher, Nichtraucher)
  • Vertragslaufzeit
  • Versicherungssumme
  • Versicherer und Tarif
  • Zahlweise

Das Berufsrisiko spielt bei der Beantragung einer Dread-Disease-Versicherung nur eine untergeordnete Rolle.

Aufgrund der vorgenannten Kriterien können die folgenden Ausführungen lediglich einen Anhaltspunkt auf das zu erwartende Prämienniveau geben und gehen von einer Person mit „normalem“ Gesundheitszustand aus. Dabei wurden die Prämien des Marktführers im Bereich Dread Disease zugrunde gelegt.

Beispiel 1:

Eintrittsalter 25 Jahre, Nichtraucher, Vertragslaufzeit 35 Jahre, 200.000 Euro Versicherungssumme
Beitrag: ca. 56 Euro monatlich (Frau), ca. 64 Euro monatlich (Mann)

Beispiel 2:

Eintrittsalter 40 Jahre, Raucher, Vertragslaufzeit 20 Jahre, 300.000 Euro Versicherungssumme
Beitrag: ca. 250 Euro monatlich (Frau), ca. 334 Euro monatlich (Mann)

Beispiel 3:

Eintrittsalter 10 Jahre, Nichtraucher, Vertragslaufzeit: 12 Jahre, 500.000 Euro Versicherungssumme
Beitrag: ca. 45 Euro monatlich (Mädchen), ca. 44 Euro monatlich (Junge)

Beispiel 4:

Mann, Eintrittsalter 30 Jahre, Raucher, Vertragslaufzeit lebenslang, 150.000 Euro Versicherungssumme
Beitrag: ca. 115 Euro (Frau), ca. 140 Euro (Mann)

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Zahlt eine Dread Disease Versicherung auch im Todesfall?

Wer sich gegen schwere Krankheiten versichert, hat beim Abschluss diverse Optionen zur Verfügung. So kann alternativ auch eine Leistung bei Tod eingeschlossen werden.
Spannend ist dabei, dass im Rahmen einer Dread Disease Versicherungsschutz bis zum vollendeten 100. Lebensjahr vereinbart werden kann und damit quasi lebensbegleitend ist. Außerdem kann ein Anspruch auf Todesfallleistung tarifabhängig schon dann bestehen, wenn ärztlicherseits eine verbliebene Restlebenserwartung von unter 12 Monaten prognostiziert wird.

Sicherheit für Kinder

Für Kinder sind Höchstgrenzen bei der Absicherung zu beachten. So beträgt die maximale Todesfallleistung für Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr beim Marktführer 7.500 Euro, für Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr 100.000 Euro. Damit soll vermieden werden, dass eine zu hohe Versicherungssumme auf das Leben eines Kindes zu missbräuchlichen Gedanken führt.

Einschränkungen des Todesfallschutzes gibt es insbesondere bei Unfällen infolge kriegerischer oder feindseliger Handlungen oder bei Selbstmord.

Fast lebenslanger Schutz ohne Mehrbeitrag

Entscheiden Sie sich hingegen gegen einen ergänzenden Todesfallschutz, so muss dies nicht bedeuten, dass es bei Tod keine Leistung gibt. Beim Marktführer gilt dann beispielsweise eine Leistung von 2.000 Euro als pauschal mitversichert. Dieser Versicherungsschutz endet dann erst mit dem vollendeten 100. Lebensjahr.

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Dread Disease Versicherung – Vergleich zur Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung zahlt bei Tod der versicherten Person eine vorher vereinbarte Summe, eine Risikorente eine entsprechende zeitlich befristete oder lebenslange Rente an die Hinterbliebenen. Der Tote selbst hat davon nichts.

Geldübergabe mit warmen Händen

In der Dread Disease Versicherung wird die Leistung normalerweise dann fällig, wenn eine besonders schwere Krankheit (z.B. Krebs oder Herzinfarkt) einen Zeitraum von 14 oder 28 Tagen überlebt wird. Das Geld steht also heute schon zur Verfügung und kann sogar helfen, den Tod durch optimale ärztliche Versorgung oder eine berufliche Auszeit zu vermeiden. Außerdem zahlen einige Versicherer von Dread-Disease-Produkten die Versicherungssumme schon dann aus, wenn eine Krankheit nach ärztlicher Prognose innerhalb von 12 Monaten zum Tod führen wird. Damit kann also schon zu Lebzeiten über das Geld verfügt werden; vielleicht, um doch noch die geplante Weltreise zu unternehmen oder den Enkeln ein schönes Geschenk zu machen – und dies noch mit warmen Händen. Spannend ist auch, dass der Versicherte das Geld sogar behalten darf, wenn die Ärzte sich mit ihrer Prognose geirrt haben sollten. Womöglich lebt der schwer Kranke noch viele Jahre gesund und zufrieden weiter und dies frei von etwaigen finanziellen Problemen

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Wie wahrscheinlich ist es, an einer schweren Krankheit zu erkranken?

Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Nicht nur als Folge von Weichmachern in Spielzeug ist die Wahrscheinlichkeit von Kindern an Krebs zu erkranken seit 1980 um etwa 50 Prozent gestiegen. Jedes Jahr erkranken in Deutschland gut 400.000 Menschen an Krebs, 300.000 an Herzinfarkt und 200.000 an Schlaganfall. Zusammen macht dies rund 80 % aller Fälle von Schweren Krankheiten aus. Noch stirbt etwa jeder vierte Krebspatient an den Folgen seiner Krankheit, doch aufgrund des großen medizinischen Fortschritts könnten dies bald wesentlich weniger sein. In der vom Statistischen Bundesamt für Deutschland geführten Todesursachenstatistik für 2005 steht Krebs an zweiter Stelle.

Krankheitsrisiko betrifft nicht nur Senioren

Rund 70 Prozent aller Leistungsfälle des Marktführers in der Dread-Disease-Versicherung fielen von 1997 bis Oktober 2006 auf die Krankheitsbilder Krebs, Herzinfarkt, Multiple Sklerose und Schlaganfall. Dabei ist es ein Irrglaube anzunehmen, dass nur alte Menschen davon betroffen sind. Vielmehr waren rund 70 Prozent der Betroffenen zwischen 31 und 50 Jahren alt und immerhin noch 6 Prozent unter 18 Jahren.

Zielgerechte Lösung

In einer zunehmend von Stress und Umweltgiften belasteten Welt kann der frühzeitige Abschluss einer Dread Disease Versicherung den finanziellen Ruin vermeiden.

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Für wen ist eine Dread Disease Versicherung sinnvoll?

Maurer bekommen Krebs, Putzfrauen Gehirntumore, Rechtsanwälte Herzinfarkte und Versicherungsmakler einen Schlaganfall. JEDER kann Opfer einer schweren Krankheit sein. Die konkrete Berufsausübung spielt sicher eine Rolle, doch unterscheiden Krebs, Multiple Sklerose oder Nierenversagen nicht zwischen körperlich und geistig tätigen Personen.

Zielgruppen

Damit ist eine Dread Disease Versicherung für jedermann geeignet. Eine besondere Attraktivität entfaltet eine solche Absicherung jedoch für körperlich oder handwerklich tätige Personen, die aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit haben, sich hinreichend gegen Berufsunfähigkeit abzusichern. Interessant ist eine Dread Disease auch für jene, denen aus gesundheitlichen Gründen der Abschluss einer Dread Disease verwehrt ist oder die als Friseurin oder Lehrer eine Absicherung über das 55. oder 60. Lebensjahr hinaus wünschen. Die Leistung wird schließlich völlig unabhängig vom konkreten Berufsbild gezahlt.

Schnelles Geld mit vollständigem Verweisungsverzicht

Im Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung kommen bei einer Dread Disease wegen eine abstrakte oder konkrete Verweisung bei Arbeitnehmern noch eine mögliche Umorganisation bei Selbständigen in Betracht. Damit wird die Leistung meist schon innerhalb von wenigen Monaten nach Diagnose einer schweren Krankheit erbracht, anstatt womöglich erst mehrere Jahre durch die Instanzen für sein Recht auf BU-Rente zu prozessieren.

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Kann eine Dread Disease Versicherung auch für Kinder abgeschlossen werden?

Dread-Disease-Policen werden sowohl für Kinder als auch Erwachsene angeboten. Für Kinder ist ein Versicherungsschutz mit sehr wenig finanziellem Aufwand realisierbar. Dabei ist bereits jedes hundertste Kind unter 18 Jahren schwer behindert. Meist sind schwere Krankheiten die Ursache dafür, während Unfälle kaum eine Rolle spielen. Speziell das Krebsrisiko bei Minderjährigen hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark erhö.

Beitragsfreier Schutz bis 50 Prozent der elterlichen Versicherungssumme

Bei den Marktführern im Markt der Dread Disease Versicherungen sind Kinder unter 18 Jahren – gleich ob leibliche Kinder oder Adoptivkinder – beitragsfrei mitversichert. Dies gilt sogar dann, wenn sie normalerweise aufgrund schwerer Vorerkrankungen nicht versicherbar wären. Ohne Mehrprämie können Kinder über den Vertrag der Eltern bis zu 35.000 Euro versichert werden. Zahlen die Eltern noch ein wenig mehr, um einen eigenen Vertrag für ihren Liebling abzuschließen, so kann eine bedarfsgerechte Versicherungssumme abgesichert werden.

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Wie lange dauert es bis bei Schwerer Krankheit eine Dread Disease Versicherung ausgezahlt wird?

Wenn Sie eine versicherte schwere Krankheit diagnostiziert bekommen, müssen Sie diese Diagnose in der Regel nur 14 bis 28 Tage überleben, um einen Leistungsanspruch zu erhalten. Sie melden die Diagnose und das Überleben dann Ihrem Versicherer, dies zusammen mit einem ärztlichen Befundbericht

Zügige Bearbeitung ist die Regel

Der Versicherer prüft dann, inwiefern die Leistungsvoraussetzungen für das versicherte Krankheitsbild erfüllt sind. In der Regel erfolgt bei versichertem Leistungsfall die Auszahlung binnen von 3 Monaten, während über den Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente mitunter erst nach drei bis fünf Jahren entschieden wird.

Regelmäßige Leistungserbringung

Eine durchschnittliche Auszahlung wegen Dread Disease in Höhe von 80.000 Euro ist dabei keine Seltenheit. Allein die Nummer drei am Markt der DD-Anbieter hat in den vergangenen 10 Jahren mehr als 13,7 Millionen Euro an seine Kunden ausgezahlt.

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Was sollte bei der Auswahl bei der Dread Disease Versicherung beachtet werden?

Noch sind Dread Disease Versicherungen der breiten Öffentlichkeit nicht allzu bekannt . Damit fehlt es an unterstützenden Marktvergleichen für Kunden. Wesentliche Auswahlkriterien für ein gutes Produkt sind neben Beitragshöhe und möglicher Versicherungsdauer vor allem die konkreten Leistungen. Medienwirksam ist dabei lediglich der Wettbewerb über die Zahl der versicherten Krankheiten. Bei der Auswahl der richtigen Police, geht es nicht nur darum die Krankheitsbilder zu zählen, sondern es gilt auch zu prüfen, inwiefern die versicherten Krankheiten so definiert sind, dass es auch eine Leistung geben wird.

Dialyse oder Warteliste?

Nimmt man einmal an, Sie erkranken an chronischem Nierenversagen, so wollen Sie doch sicher schnellst möglich Ihr Geld haben. Bei einem Anbieter müssen sie erst eine Dauerdialyse beginnen, eine Nierentransplantation durchgeführt haben oder zumindest in die offizielle Transplantationswarteliste eingetragen sein, bei einem anderem zählen nur Dialysebehandlung oder Transplantation. Beim dritten Anbieter erhalten Sie Ihre Leistung jedoch schon dann, wenn die Notwendigkeit einer Dialyse festgestellt wurde.

Medizinische Definitionen erfordern Kompetenz

Was ist mit Stachelzellenkrebs, Morbus Hodgkin oder Leukämie mit Schweregrad unterhalb von RAI Klasse 1 oder Binet Klasse A-1? Verbraucher sollten sich deshalb nur an ausgewählte Berater wenden, die bei der Angebotsvielfalt den umfassendsten Schutz bieten. Dazu braucht es viel Erfahrung, die ein „Wochenendvertreter“ nicht haben wird.

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Warum kann eine Dread Disease Versicherung für Selbständige, Freiberufler und Unternehmer existenziell notwendig sein?

Gerade kleinere Unternehmen sind schnell von Insolvenz bedroht, wenn Schlüsselpositionen von Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall betroffen sind. Schwere Krankheiten können die Einhaltung von Fristen bedrohen und zu Konventionalstrafen führen, wenn keine andere Person, diese Aufgaben übernehmen kann. Oft fehlen auch wesentliche Informationen über Wettbewerber, Kunden und Unternehmensplanung, wenn Geschäftsführer oder Inhaber von kleinen oder mittelständischen Betrieben ausfallen.

Mut zur Lücke? Dread Disease verhindert wirtschaftlichen Ruin

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann hier ggf. den monatlichen Verdienstausfall ausgleichen, hilft jedoch nicht, Konventionalstrafen zu bezahlen oder (vorübergehend) einen neuen Geschäftsführer zu finanzieren. Eine Lösung für dieses Problem kann eine Dread Disease sein.

Auch Selbständige haben Kinder

Was ist, wenn Ihre Kinder an Krebs oder multipler Sklerose erkranken – dies geschieht weitaus häufiger als die meisten Eltern glauben wollen? Wollen Sie als Anwalt, Arzt, Apotheker oder Versicherungsvertreter Ihren Job aufgeben? Haben Sie das nötige „Kleingeld“, um eine Tagesmutter oder sonstige Haushaltshilfe zu finanzieren? Können Sie sich Ihr berufliches Aus leisten und gleichzeitig den Aufbau der benötigten Altersvorsorge realisieren? Die meisten Selbständigen und Freiberufler werden diese Fragen verneinen müssen. Auch für diese kann eine Dread Disease eine Lösung sein.

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Welche Vorteile hat eine Dread Disease Versicherung?

Eine Berufsunfähigkeitsrente wird monatlich gezahlt. Endet die bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit, so endet auch die Versicherungsleistung. Wurden beispielsweise 1.000 Euro monatlich als Rente vereinbart, so bedeutet dies bei Einstellung nach 3 Jahren gerade einmal 36.000 Euro. Haben Sie hingegen bei einer Dread Disease Versicherung eine Leistung von 100.000 Euro vereinbart, so behalten Sie diese auch dann, wenn eine deutliche Besserung des Gesundheitszustandes eintreten sollte.

Schnelle Leistung

Wer eine Dread Disease abschließt, profitiert auch davon, dass hier die Diagnose für eine Begründung des Leistungsanspruchs ausreicht. Anders ist die Leistungsprüfung im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung oft ein langwieriges Verfahren, das sich mitunter über viele Jahre hinziehen kann.

Ein weiterer Vorteil einer Dread Disease liegt darin begründet, dass als Folge schwerer Erkrankungen wie Krebs oder Herzinfarkt oft ein stark erhöhter Kapitalbedarf besteht. Dieser lässt sich mit einer monatlich vereinbarten Rente eher schlecht kompensieren. Daher ist eine Dread Disease hier vielfach erste Wahl.

Individueller Bedarf entscheidet

Wichtig bleibt jedoch im Einzelfall die Abwägung, was in der konkreten Situation besser den Bedarf deckt: eine Berufsunfähigkeitsversicherung , eine Dread Disease oder eine Kombination aus beidem.

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Welche Nachteile hat eine Dread Disease Versicherung?

Die Leistung aus einer Dread Disease Versicherung hat als Vorteil eine Einmalzahlung in vereinbarter Höhe . Nachteilig ist jedoch, dass gerade bei lang andauernder Berufsunfähigkeit eine lebenslange Rente über 20, 30 oder sogar noch mehr Jahre deutlich vorteilhafter wäre. So bedeuten 1.000 Euro monatlich auf 20-Jahres-Sicht bereits 240.000 Euro. Noch höhere BU-Renten lassen sich mit einer marktüblichen Dread Disease kaum kompensieren.

Abschließende Aufzählung der versicherten Krankheiten

Eine Reihe von Diagnosen sind über eine Dread Disease nicht versicherbar. Für den Leistungsfall kommt es hier einzig und allein auf die abschließend definierten Krankheitsbilder an. Zwar sind mit Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder multipler Sklerose die am häufigsten vorkommenden schweren Krankheiten versichert, jedoch können auch viele deutlich seltener auftretenden Krankheiten zum Verlust der Arbeitskraft führen. Speziell Rückenprobleme sowie psychosomatische Beschwerden sind über eine Dread Disease höchstens eingeschränkt abgesichert.

Bedingungslektüre wichtig

Wichtig ist auch der Hinweis, dass die Mitversicherung beispielsweise von Krebs nicht bedeutet, dass hier ein uneingeschränkter Schutz besteht, denn Krebsvorstufen (z.B. CIN 1 und 2) sind regelmäßig vom Versicherungsschutz ausgenommen. Ein genauer Blick ins Kleingedruckte bleibt also erforderlich.

Fischernetze mit Nutzen

Wer eine Dread Disease daher aufgrund der Absicherungslücken mit einem Sieb vergleicht, hat sicher nicht grundsätzlich Unrecht, verkannt aber die Vorteile, die eine Absicherung gegen schwere Krankheiten auch haben kann. Zumal wird dabei übersehen, dass sich speziell handwerklich oder körperlich tätige Personen oft gar keine Berufsunfähigkeitsversicherung in ausreichender Höhe finanzieren können.

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Fallbeispiele für eine Dread Disease Versicherung

Die Anbieter von Produkten zur Absicherung schwerer Krankheiten veröffentlichen regelmäßig Listen über Leistungsfälle, die zur Auszahlung gekommen sind. Bei der Lektüre kristallisiert sich sehr schnell heraus, dass die meisten Auszahlungen auf die Krankheitsbilder Krebs, Herzinfarkt, Multiple Sklerose und Schlaganfall entfallen. Diese machen insgesamt gut 2/3 aller Leistungsfälle aus. Besonders häufig können Personen zwischen 31 und 70 Jahre eine Leistung beantragen, während versicherte schwere Krankheiten nur in weit unter 10 Prozent aller Fälle auf Kinder und Jugendliche entfallen. Geht man weiter ins Detail, so sind speziell Brust- und Hodenkrebs eine häufige Leistungsursache, weitaus seltener, aber immer noch von Bedeutung sind Fälle von Gehirntumoren.

Über 80 Prozent entfallen auf 3 Krankheitsbilder

In den offiziellen Statistiken ist von fast 425.000 Krebsneuerkrankungen pro Jahr die Rede, es folgen über 276.000 Herzinfarkte und rund 200.000 Schlaganfälle pro Jahr. Zusammen macht dies bereits 80 Prozent aller Fälle von schweren Krankheiten in Deutschland aus.

Jede Altersgruppe betroffen

Der Marktführer in der Dread Disease Versicherung nennt als Beispiele für bisher bezahlte Leistungsfälle zum Beispiel einen Bankkaufmann, der mit 30 Jahren an multipler Sklerose erkrankte, einen 48jährigen Geschäftsführer, der eine Herzklappenoperation benötigte und ein einjähriges Kind, das an Krebs erkrankte.

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