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Kategorie: Hundehalterhaftpflichtversicherung


Hundehaftpflichtversicherung in Niedersachsen – Pflicht ab dem 01.07.2011

Ab dem 01.07.2011 gilt in Niedersachsen für Hunde und ihre Besitzer eine neue Rechtslage. Ab diesem Datum besteht die gesetzliche Versicherungspflicht für Hundehalter. Ausgewählte Versicherer bieten deshalb Hundebesitzern umfassenden Schutz, wenn der „Liebling“ bzw. Vierbeiner einen Schaden verursacht. Deshalb lohnt sich der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung, denn die Versicherung haftet für alle Personen-, Sach-, Vermögens- und Mietsachschäden, die durch den Hund Dritten gegenüber verursacht werden.

Hundebesitzer sind laut Bundesgesetzbuch (BGB) verpflichtet, für all diejenigen Schäden aufzukommen, die ihr Tier einem anderen zufügt, deshalb ist eine
Hundehalterhaftpflichtversicherung für jeden Tierhalter sinnvoll. Die Schadensursache selber spielt dabei keine Rolle. Do kann es sich um einen körperlichen Schaden durch einen Biss oder um einen Sachschaden handeln, bei dem Kleidungsstücke oder andere Gegenstände zerrissen werden. Meist sind die Schäden durch einen Hund sehr kostspielig. Noch problematischer wird die ganze Sache, wenn Hunde richtig ausreißen und sich auf der Autobahn wieder finden. Kommt es dann durch Ausweichmanöver zu einem Massencrash, gehen die Schäden schon in den sechsstelligen Bereich. Einige Hundebesitzer sind jedoch noch immer der Meinung, Schäden dieser Art wären durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Dies ist bei weitem jedoch nicht der Fall. Daher ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung für einen Tierhalter unumgänglich. Einige Bundesländer sind zwischenzeitlich schon dazu übergegangen, eine solche Versicherung als Pflichtversicherung einzuführen. In anderen Bundesländern stellt sie hingegen eine Freiwilligkeit dar. Dass jemand aber dadurch Geld spart, weil er auf eine solche Police verzichtet, der sollte sich diesen Gedanken nochmals überlegen. Denn selbst ein kleiner Hund kann schnell für einen großen Schaden sorgen. Da es sich bei der Hundehalter-Haftpflichtversicherung um eine Einzelform der Tierhalter-Haftpflicht handelt, kommt sie sowohl für Sach- als auch für Personenschäden auf, die das Tier anrichtet. Eine weitere Aufgabe der Versicherung ist es, den Tierhalter auch vor Schadenersatzansprüchen Dritter zu schützen, die durch das eigene Tier entstanden sind.
Dabei setzt sich die Versicherung selbst aus eigenständigen Segmenten zusammen: Tierhalter, die zum Abschluss einer Hundehaftpflicht-Versicherung verpflichtet sind, versichern ihr Tier ausschließlich auf die einzelne Rasse. Je nach Rasse wird dabei das Risiko eines Schadens durch den Versicherer entsprechend als groß eingestuft. So ist diese Versicherung zum Beispiel für alle Kampfhunde gesetzlich vorgeschrieben. Weiter wichtig ist auch zu wissen, dass pro Versicherung immer nur ein Tier abgesichert werden kann. Wer also mehrere Hunde besitzt, muss für jedes einzelne Tier eine eigenständige Versicherung abschließen. Daher ergibt sich die Beitragshöhe auch entsprechend durch die Hunderasse. Viele Versicherer nehmen daher eine entsprechende Risikoeinschätzung vor Vertragsschluss vor.

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