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KFZ-Versicherung

Die Kfz-Versicherung schützt Sie vor teuren Risiken
im Straßenverkehr

KfZ Versicherung
  • Haftpflicht, Teilkasko- oder Vollkaskoschutz
  • Deckungssummen in Millionenhöhe
  • Wichtige Zusatzleistungen wie Schutzbrief und Rabattretter
  • Hohes Einsparpotenzial

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Kfz-Versicherung: Was Sie als Autofahrer wissen müssen

Die Kfz-Versicherung schützt Sie vor finanziellen Risiken im Straßenverkehr. Mit dem richtigen Vertrag sparen Sie oft viele hundert Euro im Jahr, ohne auf wichtige Leistungen verzichten zu müssen. Aktuelle Online-Tarifrechner helfen Ihnen, die Angebote rasch und übersichtlich zu prüfen. Der Vergleich lohnt sich übrigens auch, wenn Ihr Fahrzeug bereits versichert ist, denn die Beiträge ändern sich jährlich und der Wechsel zu einem günstigeren Versicherer zahlt sich oft schon nach kurzer Zeit aus. Die Kfz-Versicherung erhalten Sie in drei Bausteinen: Haftpflichtversicherung, Teilkasko- und Vollkaskoschutz.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben, damit Geschädigte im Ernstfall unabhängig von der Zahlungsfähigkeit des Verursachers an ihr Geld kommen. Wenn Sie die Vorfahrt missachten und einen Unfall verschulden oder wenn Sie einen Fußgänger übersehen und schwer verletzen, kommen unabsehbar hohe Kosten auf Sie zu. Schon die Reparatur am Wagen des Unfallgegners kann viele tausend Euro kosten. Personenschäden sind oft noch teurer, wenn Sie dem Opfer neben einem Schmerzensgeld noch eine lebenslange Invalidenrente zahlen müssen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung springt finanziell ein, wenn Sie im Straßenverkehr andere schädigen.

Kfz-Teilkaskoversicherung

Die Kfz-Teilkaskoversicherung können Sie als freiwilligen Zusatzbaustein zum Haftpflichtschutz abschließen. Die Teilkasko deckt Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug durch Naturgewalten wie Sturm, Hagel, Blitzschlag, Lawinen oder Überschwemmung ab. Auch Raub und Fahrzeugdiebstahl ist im Teilkaskoschutz mitversichert, außerdem Wildunfälle, Glasbruch, Kurzschluss, Marderbiss und Brandschäden. Mit Teilkaskoschutz sind Sie also auf der sicheren Seite, wenn ein abbrechender Ast Ihr Auto verbeult, wenn die Frontscheibe Ihres wagens plötzlich einen Riss hat oder wenn Sie Opfer von Autodieben werden. Ohne Kfz-Teilkaskoversicherung tragen Sie solche Schäden im Ernstfall alleine.

Kfz-Vollkaskoversicherung

Die Kfz-Vollkaskoversicherung enthält den vollen Deckungsschutz der Teilkaskoversicherung. Zusätzlich übernimmt die Vollkasko Unfallschäden an Ihrem Fahrzeug, die Sie als Fahrer selbst verursachen, außerdem die im Autofahreralltag immer häufiger vorkommenden Schäden durch Vandalismus. Leistungsstarke Anbieter zahlen auch bei Ausfall der gegnerischen Haftpflichtversicherung, etwa im Fall einer Fahrerflucht des Unfallschuldigen. Je neuer Ihr Wagen, desto höher ist Ihr Verlust bei einem plötzlichen Totalschaden. Besonders wichtig ist der Vollkaskoschutz deshalb für wertvolle Neufahrzeuge, er lohnt sich aber auch für teure Gebrauchtwagen. Sofern Sie bereits mit Schadenfreiheitsrabatt fahren, ist der Aufpreis für die Vollkasko übrigens oft niedriger, als Sie denken.

Hoher Schadenfreiheitsrabatt für unfallfreies Fahren

In der Vollkasko und beim Haftpflichtschutz gilt: Je länger Sie unfallfrei fahren, desto preiswerter wird Ihre Kfz-Versicherung. Das ist logisch, denn ohne Schäden verursachen Sie weniger Kosten für die Versichertengemeinschaft. Die Einstufung erfolgt in so genannte Schadenfreiheitsklassen. Als Fahranfänger zahlen Sie wegen des höheren Unfallrisikos zunächst 230 % der Basisprämie, der Beitrag sinkt dann pro Jahr ohne Schaden je nach Anbieter bis auf 20 %. Um eine teure Rückstufung zu vermeiden, kann es sich lohnen, kleine Schäden selbst zu übernehmen, Auskunft erteilt im Einzelfall der Kfz-Versicherer. Wenn Sie zu einem neuen Kfz-Versicherer wechseln, wird der Beitrag auch dort nach der beim Vorversicherer erworbenen Schadenfreiheitsklasse berechnet. Mit welchem Schadenfreiheitsrabatt Sie zurzeit fahren, sehen Sie in Ihrem aktuellen Versicherungsschein.

Günstigere Prämie durch Selbstbeteiligung

Vollkasko und Teilkasko erhalten Sie gänzlich ohne Selbstbeteiligung oder auch mit einem Selbstbehalt von 150, 300, 500 oder 1.000 Euro, den Sie im Schadenfall aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Gerade die häufigen Kleinschäden wie Lackkratzer oder Beulen tragen Sie dann bis zum vereinbarten Betrag selbst. Je höher die Selbstbeteiligung, desto günstiger ist der Beitrag zur Kfz-Versicherung. Achtung: Wählen Sie die Höhe des Selbstbehalts so aus, dass Sie diesen Betrag jederzeit problemlos aufbringen können und bei einem Kaskoschaden nicht in finanzielle Bedrängnis geraten. Experten empfehlen deshalb eine Selbstbeteiligung von nicht mehr als 300 Euro in der Vollkasko und 150 Euro in der Teilkasko. Mit Selbstbeteiligungen in dieser Höhe sparen Sie rund 25 % Beitrag gegenüber einem Kaskoschutz ohne Selbstbehalt.

So können Sie die Kfz-Versicherung wechseln

Der Kfz-Versicherungsvergleich lohnt sich auch dann, wenn Ihr Auto bereits versichert ist. Denn die Beiträge werden jährlich angepasst und ein Vertrag, der im letzten Jahr noch preiswert war, ist nach einer Prämiensteigerung oft heute schon zu teuer. Eine laufende Kfz-Versicherung können Sie zum Ende jedes Versicherungsjahres mit einer Frist von einem Monat kündigen. Die Kündigung muss dem Versicherer im Regelfall bis zum 30. November zugehen, damit Sie Ihr Auto zu Beginn des neuen Jahres bei einem besseren Anbieter versichern können. Falls Sie nicht kündigen, verlängert sich der bisherige Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Holen Sie deshalb rechtzeitig vor dem 30. November aktuelle Angebote ein und vergleichen Sie mit Ihrer bestehenden Kfz-Police. Und denken Sie daran: Falls Sie ein neues Fahrzeug anschaffen, dürfen Sie schon während des laufenden Jahres außerordentlich kündigen und sich einen besseren Versicherer suchen, egal ob das zu versichernde Fahrzeug fabrikneu oder gebraucht ist. Die alte Kfz-Versicherung endet dann mit der Abmeldung des Altfahrzeugs, Ihren Neuen können Sie sofort bei einem andern Anbieter versichern.

Was muss Ihr Kfz-Versicherungsschutz leisten?

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Kfz-Versicherung auf einen günstigen Preis, aber auch darauf, dass der Versicherer im Ernstfall das Bestmögliche für Sie tut. Experten raten in der Kfz-Versicherung zu einer pauschalen Deckungssumme von 100 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Höchstleistung je geschädigter Person sollte auf nicht weniger als 8 Millionen Euro beschränkt sein, so sind auch schwerste Gesundheitsschäden voll abgesichert. Nützlich für Sie als Autofahrer ist auch eine Rabattretterklausel im Vertrag, dann wird Ihre Kfz-Versicherung nicht gleich nach dem ersten Schadenfall teurer. Falls Sie öfter Mietwagen nutzen, sollte Ihre Kfz-Police eine so genannte Mallorca-Klausel enthalten, dann gilt die volle Deckungssumme der Haftpflicht auch für das Leihfahrzeug im Urlaub. Ihr Vollkaskoschutz sollte auch greifen, wenn Sie Eigenschäden grob fahrlässig verursachen, sonst bleiben Sie auf den Reparaturkosten sitzen, wenn Sie zum Beispiel auf regennasser Straße zu schnell unterwegs sind und mit Ihrem Wagen im Graben landen. Für Neuwagenkäufer wichtig: Kundenfreundliche Kaskoversicherer ersetzen fabrikneue Fahrzeuge bis zu 24 Monate nach der Erstzulassung zum Neuwert statt zum geringeren Gebrauchtwert.

KfZ Versicherung: Vergleichen Sie einfach und bequem online!

p>Als Autofahrer wollen Sie eine leistungsstarke Kfz-Versicherung zu fairen Beiträgen. Die Prämienhöhe in der Kfz-Versicherung hängt ab vom Fahrzeugtyp, vom Zulassungsbezirk, von der Schadenfreiheitsklasse und vom Alter des Fahrers. Besondere Rabatte gibt es für Garagenbesitzer, Wenigfahrer, Hauseigentümer, Jobticket-Nutzer oder für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Verlassen Sie sich bei der Auswahl Ihres Kfz-Versicherers nicht auf blumige Werbeversprechen. Schauen Sie genau hin und nutzen Sie unabhängige Vergleichsrechner. Bei Censio finden Sie schnell und einfach viele aktuelle Angebote zur Kfz-Versicherung.
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Highlights zur Autoversicherung:

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In der Autoversicherung profitieren Sie anbieterabhängig von hohen Rabatten – zum Beispiel als Neuwagenkäufer, Garagennutzer, Wenigfahrer, Beamter, Eigenheimbesitzer oder Alleinnutzer. Auch die Höhe Ihres Schadenfreiheitsrabatts für unfallfreies Fahren variiert je nach Versicherer und Tarif. Gute Autoversicherer bieten bis zu 100 Mio. Euro Deckung in der Haftpflicht, außerdem attraktiven Rabattschutz, hohe Auslandsschadenleistungen, Rund-um-die-Uhr-Service und mehr. Wir kennen den Markt genau und vergleichen für Sie die Angebote. Finden Sie jetzt mit wenigen Klicks heraus, welche Autoversicherung die richtige für Sie ist!

Ausgezeichnete Angebote in Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko

Der Kfz-Haftpflichtschutz springt finanziell ein, wenn Sie als Autofahrer andere Verkehrsteilnehmer schädigen. Freiwillig können sie Ihre Haftpflichtversicherung durch einen Teil- oder Vollkaskoschutz ergänzen. Die Teilkasko zahlt auch Schäden an Ihrem eigenen Wagen durch Diebstahl, Brand, Glasbruch, Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung, Kurzschluss, Marderbiss und Wildunfälle. Sicher ist sicher: Mit Vollkaskoschutz sind Sie sogar gegen selbst verursachte Schäden am eigenen Wagen abgesichert. Ob Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko – wir zeigen ihnen ausgezeichnete Angebote!

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KFZ-Versicherung – FAQ – Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Kfz-Versicherung

Im Folgenden beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen (FAQ) zur KfZ-Versicherung. Auch zu diesem Thema sollte man gut informiert sein, denn eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, ein enormer Anteil aller Unfälle geschieht heutzutage nämlich im Straßenverkehr. Die Risikovorsorge mittels einer Kfz-Versicherung ist daher ein Muss. Schützen Sie sich als Verkehrsteilnehmer davor, im Notfall vor dem finanziellen Ruin zu stehen. Die Frage nach der Notwendigkeit und nach den Preisen für eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung beantwortet unser Kfz-Versicherungsvergleich und für weitere Informationen steht Ihnen unser Versicherungslexikon zur Verfügung. Alles Weitere lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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Warum gibt es eine Pflichtversicherung für Kraftfahrzeuge?

Schutz des Einzelnen für alle Fälle

Jeder Halter eines Kfz ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen, damit zum einen der Schadenersatz für ein etwaiges Verkehrsopfer garantiert ist, und zwar auch auf den Fall, dass der Verursacher mittellos ist. Zum anderen wird damit vermieden, dass der Schadenersatzpflichtige selbst den angerichteten Schaden bezahlen muss, denn dies könnte in vielen Fällen die wirtschaftliche Existenz des Halters gefährden. Aus diesen Gründen ist ein Verstoß gegen die gesetzliche Versicherungspflicht auch strafbar.

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Wer ist in der Kfz-Versicherung versichert?

Im Rahmen eines Kfz-Versicherungsvertrages sind folgende Personen versichert:

  • der Versicherungsnehmer selbst, also der Vertragspartner,
  • der Halter des Fahrzeugs, also derjenige, der tatsächlich die Verfügungsgewalt über das Fahrzeug hat und es für eigene Rechnung nutzt, das ist i. d. R. derjenige, auf den das Auto, Motorrad oder Mofa zugelassen ist,
  • der Eigentümer des Fahrzeugs,
  • der Fahrer,
  • sowie der berechtigte Insasse.

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Welche Leistungen bietet die Kfz-Haftpflichtversicherung?

Die Leistungen der Kfz-Haftpflichtversicherung

Haben Sie einmal mit Ihrem Kfz einen Schaden verursacht und der Geschädigte infolgedessen nun Ansprüche gegen Sie geltend macht, so kommt die Kfz-Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf. Unberechtigte Ansprüche werden hingegen auf seine Kosten abgewehrt. Die Kosten für ein Strafverfahren oder einer Nebenklage trägt der Versicherer jedoch nicht selbst. Für solche Fälle empfiehlt censio.de eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abzuschließen.

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Wie hoch ist die Deckungssumme in der Kfz-Haftpflichtversicherung?

Versicherungsschutz über die gesetzliche Mindestsumme hinaus

Über die vom Gesetzgeber festgelegten Mindestdeckungssummen für
die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung bieten einige Versicherer einen verbesserten Versicherungsschutz von über 100 Mio. EUR. Dieser gilt pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Bei Personenschäden werden jedoch nur 8 Mio. EUR für jede geschädigter Person bereitgestellt.

Ein Beispiel:

Eine von 3 Insassen wird sehr schwer verletzt, die Schadenshöhe beträgt 3,5 Mio. Euro. Die beiden anderen Personen werden weniger schwer verletzt, die Schadenshöhen liegen bei 100.000 bzw. 50.000 Euro. Im Rahmen der Mindestdeckungssumme würde der schwer Verletzte höchstens 2,5 Mio. Euro Entschädigung erhalten. Die Differenz von 1 Mio. Euro müsste der Versicherungsnehmer selbst, d.h. aus eigener Tasche begleichen. Deshalb können erhöhte Deckungssummen von 100 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden pauschal vereinbart werden (im Falle von Personenschäden gelten 8 Mio. Euro pro geschädigter Person).

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Wie wird der Beitrag in der Kfz-Versicherung berechnet?

Beitragsberechnung und wissen, worauf es ankommt

Die Höhe des Versicherungsbeitrags richtet sich in erster Linie nach dem Schadenverlauf, welcher wiederum durch verschiedene Risikomerkmale beeinflusst wird. Daher spielen diese für die Berechnung der Beiträge auch eine entscheidende Rolle. Hier eine Liste der wichtigsten Risiken:

  • Art und Verwendung des Fahrzeugs: Handelt es sich z. B. um ein Kraftrad oder um einen Lkw, und wird z. B. ein Pkw für private Zwecke oder als Taxi genutzt?
  • Fahrzeugstärke/Typklassen: In welche Typklasse wurde Ihr Fahrzeug – unter Berücksichtigung von Leistung und ggf. Nutzlast (bei Lkw) und dem individuellen
    Schadenverlauf – eingeordnet?
  • Wohnort des Versicherungsnehmers: In welcher Regionalklasse befindet sich Ihr Zulassungsbezirk, d. h. wie häufig und wie schwer sind Unfälle in Ihrer Gegend?
  • Schadenfreiheit: Ob und wie lange Sie schadenfrei gefahren?
  • Sonstige Merkmale: z. B. Fahrleistung, Alter des Versicherungsnehmers, usw.

Damit auf unwägbare Änderungen des Schadengeschehens angemessen reagiert werde kann, sehen die „Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (GKA AKB)“ Beitragsanpassungsklauseln vor. Damit ist der Versicherer berechtigt, die Beitragshöhe zu verändern. Nach einer Erhöhung besteht für den Versicherungsnehmer immer ein Kündigungsrecht.

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Wann beginnt und wann endet der Versicherungsschutz in der Kfz-Versicherung?

Wissen ab wann umfassender Schutz gewährleistet ist und wann er beendet ist

Mit Zahlung des 1. Beitrags beginnt grundsätzlich der Versicherungsschutz. Möchten Sie jedoch das Fahrzeug bereits vor dem Tag der Zulassung benutzen, können Sie vorläufigen Versicherungsschutz mit der Aushändigung der Versicherungsbestätigung (früher bekannt als „Doppelkarte“) erhalten. Diese müssen Sie auch für die Zulassung Ihres Kfz bei der Zulassungsstelle vorlegen. Gültig ist diese Versicherungsbestätigung jedoch nur für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sofern Sie schon vor der ersten Beitragszahlung auch den Fahrzeugvoll-, -teil oder Insassenunfallschutz haben möchten, bedarf das einer besonderen schriftlichen Vereinbarung im Versicherungsantrag.

Wenn Sie aber den Versicherungsbeitrag schuldhaft nicht binnen 28 Tagen nach Erhalt des Versicherungsscheins bezahlen, wird der vorläufige Versicherungsschutz rückwirkend außer Kraft gesetzt. D. h., man wird Sie dann so behandeln, als hätten Sie von Anfang an keinen Versicherungsschutz gehabt.

Der Versicherungsvertrag kann entweder durch eine ordentliche Kündigung (bspw. durch einen eingeschriebenen Brief an den Versicherer innerhalb der Kündigungsfrist bei einer Vertragsdauer von einem Jahr) oder durch eine außerordentliche Kündigung (bspw. im Schadensfall oder nach Verkauf des Fahrzeugs) beendet werden. Ein Versicherungsvertrag endet allerdings auch beim so genannten Wagniswegfall, bspw. im Falle eines Totalschadens. Diesen sollten Sie dann unverzüglich Ihrem Versicherer melden.

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Was ist bei einem Saisonkennzeichen zu beachten?

Wenn das Zweirad nur bei schönem Wetter bewegt werden soll

Häufig nutzen Halter von Motorrädern diese Option um an der Beitragshöhe zu sparen: Wenn ein Fahrzeug jedes Jahr nur für einen mehr oder weniger begrenzten Zeitraum genutzt wird (bspw. in den Sommermonaten bzw. von Mai bis Oktober), so besteht die Möglichkeit, bei der Zulassungsstelle ein sogenanntes Saisonkennzeichen zu erhalten. Die entsprechende Saison wird auf dem Kennzeichen sowie auf der Versicherungsbestätigung vermerkt.

Der Versicherer gewährt dann nur für die jeweilige Saison Versicherungsschutz, dafür ist fällt der Versicherungsbeitrag entsprechend günstiger aus. Freilich darf das Fahrzeug dann auch nur innerhalb der Saison bewegt werden, da außerhalb keinerlei Versicherungsschutz besteht, nicht mal eine Haftpflichtversicherung.

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Was müssen Sie für Ihren Versicherungsschutz tun?

Korrektes Verhalten wahrt den Versicherungsschutz

Um den Versicherungsschutz nicht zu verlieren, sollten Sie zunächst einmal natürlich Ihre Versicherungsbeiträge fristgerecht und regelmäßig zahlen. Beachten Sie darüber hinaus bitte auch folgendes:

  • Bewegen Sie Ihr Kfz ausschließlich in verkehrssicherem Zustand.
  • Fahren Sie es nur, sofern Sie einen gültigen Führerschein besitzen; niemals sollten Sie das Gefährt jemandem überlassen, der keine Fahrerlaubnis hat.
  • Fahren Sie niemals unter Alkoholeinfluss oder Rauschmitteln, überlassen Sie das Kfz ebenfalls niemanden, entsprechende Mittel zu sich genommen haben könnte oder hat.
  • Verlassen Sie niemals unerlaubt eine Unfallstelle.
  • Melden Sie den Unfall so bald wie möglich, auch wenn Sie selbst nicht schuld waren. (Dies gilt nicht für geringfügige Sachschäden bis zu 500 EUR, die Sie zur Beibehaltung Ihres Schadenfreiheitsrabattes selbst regulieren möchten.
  • Erkennen Sie niemals ohne unsere Zustimmung einen etwaigen Anspruch eines Geschädigten an.
  • Sie sollten Ihrem Versicherer hingegen unverzüglich melden, wenn ein Dritter einen Anspruch gegen Sie gerichtlich geltend macht. Sofern ein Mahnbescheid gegen Sie erlassen wird, sollten Sie Widerspruch einlegen, um die Frist zu waren. Ihre Versicherungsgesellschaft wird darüber entscheiden, ob ein Rechtsstreit aufgenommen wird. Ggf. wird der Versicherer auch die Kosten für die gerichtliche Auseinandersetzung übernehmen, selbst die für einen Zivilprozesses.
  • Wie kann man seinen günstigen Schadensfreiheitsrabatt beibehalten?
  • Was muss bei einem Unfall mit dem Kfz beachtet werden?

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Wie kann man seinen günstigen Schadensfreiheitsrabatt beibehalten?

So sichern Sie sich langfristig die günstigen Versicherungsbeiträge

Mit jedem Schaden verschlechtert sich die Rabattklasse Ihres Kfz-Versicherungsvertrages. Daher haben Sie die Möglichkeit, einen Unfall mit geringfügigem Sachschaden von bis zu 500 EUR zur Erhaltung Ihres Schadensfreiheitsrabattes selbst regulieren. Sollte sich nachträglich herausstellen, dass der Schaden entgegen der ursprünglichen Rechnung höher wird und ein Verzicht auf den Rabatt unterm Strich günstiger ausfallen würde, können solche Fälle im selben Jahr des Unfalls, nachträglich dem Versicherer zur Regulierung gemeldet werden.

Umgekehrt ist es auch möglich, zunächst jeden Schaden vom Versicherer regulieren zu lassen und nachträglich zur Erhaltung des Schadenfreiheitsrabattes die entstandenen Kosten zu erstatten. Ihr Vertrag und somit Ihr Schadensfreiheitsrabatt bleibt darüber hinaus unbelastet, wenn die Versicherungsgesellschaft etwaige Entschädigungsleistungen bspw. aufgrund von Teilungsabkommen mit anderen Versicherern erbringen muss.

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Was muss bei einem Unfall mit dem Kfz beachtet werden?

Obliegenheiten beachten – Fehler im eigenen Interesse vermeiden

Schnell ist ein Unfall passiert. Jetzt heißt es, einen klaren Kopf zu bewahren. Sichern Sie daher zunächst die Unfallstelle ab und versorgen Sie etwaige Verletzte. Informieren Sie unter allen Umständen einen Arzt, wenn jemand verletzt wurde. In diesem Fall sollten Sie auch die Polizei verständigen. Den Beamten können Sie dann auch gleich größere Sachschäden anzeigen, bspw. Brand- oder Entwendungsschaden von über 1.000 EUR. Fotografieren Sie wenn möglich auch den Unfallort und die verunfallten Fahrzeuge da dies für eine realistische Feststellung des Unfallhergangs wichtig ist. Sind die Schäden jedoch nur gering, sollten Sie das Fahrzeug besser aus der Gefahrenzone räumen.

Bei Unfällen mit Beteiligten aus anderen Ländern sollten Sie zudem den Europäischen Unfallbericht verwenden, in dem etwaige Sprachbarrieren aufgehoben werden. Lassen Sie sich jedoch stets die Ausweise der Unfallgegner vorzeigen. Notieren Sie sich wichtige Eckdaten, so bspw. die Kennzeichen und die Anschrift der jeweiligen Fahrzeughalter, deren Versicherungsgesellschaft und –nummer sowie die Namen und Adressen der verfügbaren Unfallzeugen. Hüten Sie sich jedoch davor, ein Schuldanerkenntnis abzugeben. Dies können Sie getrost Ihrer Versicherung überlassen, die mit ihren Fachleuten die rechtliche Situation für Sie beurteilen wird. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie den Schaden ordnungsgemäß Ihrem Versicherer gemeldet haben.

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Welche Leistungen bietet die Fahrzeugversicherung?

Das leistet die Kaskoversicherung

Die Fahrzeugversicherung (auch Kaskoversicherung genannt) leistet Ersatz für Schäden, die Ihnen durch Beschädigung, Zerstörung oder Verlust Ihres eigenen Kfz entstehen. Versicherungsschutz genießen dabei auch die im Fahrzeug unter Verschluss verwahrten Gegenstände sowie die am Fahrzeug angebrachten Teile.

Eine Liste der mitversicherten Fahrzeug- und Zubehörteile ist Bestandteil der Allgemeinen Bedingungen (GKA AKB) für die Kraftfahrtversicherung. Sonstige Ladung ist jedoch nicht mit versichert; zu diesem Zweck ist eine Gepäck- bzw. Transportversicherung notwendig.

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Welche Gefahren versichert die Fahrzeugteilversicherung?

Umfassend versichert mit der Teilkaskoversicherung

In der Fahrzeugteilversicherung (auch Teilkaskoversicherung genannt) ist Ihr Fahrzeug versichert gegen:

  • Brand oder Explosion
  • Entwendung, insbesondere Diebstahl, unerlaubten Gebrauch durch fremde Personen, Raub und unter besonderen Umständen auch Unterschlagung
  • unmittelbare Einwirkung von Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung
  • Zusammenstoß des in Bewegung befindlichen Fahrzeugs mit Haarwild
  • Bruchschäden an der Verglasung
  • Schäden der Verkabelung durch Kurzschluss
  • Marderbiss

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Welche weiteren Gefahren sind über die Fahrzeugvollversicherung versichert?

Wenn ein Schaden einmal selbst verschuldet wurde…

Zusätzlich zu den Leistungen der Teilkaskoversicherung ist Ihr Fahrzeug mit einer Fahrzeugvollversicherung (auch Vollkaskoversicherung genannt) auch gegen solche Schäden versichert, die eigenverschuldete Ursachen haben, bspw. bei einem selbstverschuldeten Verkehrsunfall.

Auch Schäden aufgrund mutwilliger oder böswillige Handlungen Dritter sind hier versichert. Nicht versichert dagegen sind solche Schäden, die verschleißbedingt auftreten. Nichts anderes sind auch Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden geregelt.

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Wie wird der Beitrag in der Teilkaskoversicherung und in der Vollkaskoversicherung berechnet?

So ergibt sich Ihr Versicherungsbeitrag

Maßgeblich für die Berechnung der Beiträge in der Teilkaskoversicherung und in der Vollkaskoversicherung sind auch hier die Pkw-Typklassen. Im sogenannten Typklassenverzeichnis werden die einzelnen Modelle entsprechend dem individuellen Schadenverlauf in 31 Typklassen eingeordnet. Darüber hinaus ist bedeutsam, welcher Regionalklasse der Wohnort des Versicherungsnehmers entspricht. Auch hierbei werden die Zulassungsbezirke entsprechend der Höhe und Häufigkeit der lokal entstandenen Schäden in ein Klassensystem unterteilt.

Natürlich zählt auch in der Fahrzeugvollversicherung wie in der Haftpflichtversicherung die Dauer der Schadenfreiheit bei der Berechnung der Prämien. Dabei zählen jedoch solche Schäden nicht, die bereits über die Fahrzeugteilversicherung gedeckt sind.

Einfluss auf den Beitrag hat auch die Höhe der von Ihnen gewählten Selbstbeteiligung. Grob gesagt: Je höher Ihre Selbstbeteiligung im Schadensfall, desto geringer Ihr Versicherungsbeitrag.

Auch in der Fahrzeugversicherung gibt es, die es erlauben, den Beitrag zu erhöhen, wenn sich z. B. der Schadenbedarf oder die Zuordnung des Vertrages zu den

Ändern sich während der Vertragslaufzeit Ihre Typ- oder Regionalklasse können Beitragsanpassungsklauseln wirksam werden. In diesem Fall haben Sie als Versicherungsnehmer das Recht, den Versicherungsvertrag mit einer Frist von einem Monat zu kündigen, und zwar mit Wirkung zu dem Zeitpunkt, an dem die Beitragserhöhung wirksam werden würde.

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In welchem Umfang leistet die Fahrzeugversicherung im Schadenfall?

Totalschaden vs. Reparaturschaden

Grundsätzlich wird in der Schadenregulierung zwischen Total- und Reparaturschaden unterschieden. Ein Totalschaden liegt vor, wenn das Fahrzeug durch Verlust bzw. Entwendung oder Zerstörung (bspw. durch Unfall) vollständig wiederbeschafft werden muss. Es wird dann der Kaufpreis für ein zum Schadentag gleichwertiges gebrauchtes Fahrzeug ersetzt. Sofern für den Fall des Diebstahls ein prozentualer Abschlag bei der Entschädigung vereinbart worden ist, bspw. wenn keine elektronische Wegfahrsperre verbaut ist, so gilt der der ermäßigte Betrag als maßgebend. Eine vereinbarte Selbstbeteiligung wie ein etwaiger Restwert des Kfz werden ebenso mit der Ersatzleistung verrechnet.

Im Falle einer Beschädigung des Fahrzeugs (Reparaturschaden) werden die Kosten der Wiederherstellung vom Versicherer ersetzt, dazu zählen auch die dafür notwendigen Nebenkosten, wie einfache Fracht- und Transportkosten. Nicht ersetzt werden hingegen Mietwagenkosten, Nutzungsausfall und Wertminderung des Kfz. Reparaturkosten werden generell nur bis zu der Höhe des Wiederbeschaffungswertes ersetzt. Sofern der Reparaturaufwand über dieser Höchstgrenze liegt, spricht man vom wirtschaftlichen Totalschaden und dieser wird dann auch als solcher vom Versicherer behandelt.

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Was ist nicht über die Fahrzeugversicherung versichert?

Darauf sollte Sie unbedingt achten!

Die Entschädigung wird grundsätzlich nicht gezahlt, wenn der Versicherungsnehmer den Schaden vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeiführt. Die Versicherungsgesellschaft braucht also u. U. dann nicht zu zahlen, wenn

  • das Fahrzeug entwendet wird, weil es unzureichend gesichert war
  • das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war und dabei jedoch nicht in verkehrssicherem Zustand benutzt wurde
  • das Fahrzeug bei Fahruntüchtigkeit benutzt wurde – etwa wegen Trunkenheit oder Übermüdung des Fahrers.

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Was müssen Sie im Schadenfall tun?

Worauf Sie im Fall der Fälle achten sollten

In erster Linie ist es wichtig, den Schaden an Ihrem Fahrzeug unverzüglich zu melden, wenn Sie Ihre Teil- oder Vollkaskoversicherung beanspruchen möchten. Ferner sind Sie dazu verpflichtet, dem Versicherungsgeber alle Angaben zu machen, die zur Aufklärung und Bearbeitung des Schadenfalles notwendig sind.

Sie sollten sich daher auch einer Besichtigung des beschädigten Fahrzeugs, bspw. durch einen Gutachter oder Sachverständigen, nicht verweigern. Bei Diebstahl-, Brand- oder Wildschaden müssen Sie unbedingt darauf achten, diesen der Polizei unverzüglich zu melden, es sei denn, der Schaden ist als geringfügig zu werten (i. d. R. nicht mehr als 150 EUR).

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