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Privathaftpflichtversicherung

Sichern Sie mit der Privathaftpflichtversicherung Ihr persönliches Haftungsrisiko finanziell ab

Mit einer Privathaftpflichtversicherung schützen Sie sich und Ihre Familie vor Haftpflichtansprüchen Dritter. Denn, wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, […] Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen wiederechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des […] Schadens verpflichtet. (§ 823). Die Privathaftpflicht bietet einen wirksamen Schutz für dieses finanzielle Risiko.

Privathaftpflichtversicherung
  • Schutz vor unabsehbar hohen Risiken
  • Tarife für Singles und Familien
  • Erstklassige Deckungssummen
  • Sinnvolle Leistungsextras

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Die Privathaftpflichtversicherung ist existenziell wichtig!

Oft reicht schon eine kleine Unachtsamkeit, und der Schaden ist passiert. Wenn Sie mit dem Einkaufswagen vor dem Supermarkt ein Auto verkratzen, sind die Kosten noch überschaubar. Doch wenn Sie Menschen schwer verletzen, müssen Sie oft viele tausend Euro Schmerzensgeld zahlen. Auch hohe Sachschäden können Sie unversichert in den Ruin treiben – wenn Sie als Mieter eine Kerze brennen lassen und das Gebäude in Flammen aufgeht, sind Sie Verursacher und deshalb ohne wenn und aber haftbar. Die private Haftpflichtversicherung schützt Sie vor solchen unabsehbar hohen Risiken, sie gehört deshalb in jeden Haushalt.

Brauche ich eine private Haftpflichtversicherung?

Wenn Sie für einen Schaden verantwortlich sind, müssen Sie auch dafür zahlen, so will es das Gesetz. Ohne wirksamen Versicherungsschutz bleiben Sie im Ernstfall auf den gesamten Kosten sitzen, egal wie teuer der Schaden ist. Die private Haftpflichtversicherung gehört deshalb zum Basisschutz für Jeden. Besonders wichtig ist die Haftpflichtpolice für Eltern mit Kindern, denn Kinder und Jugendliche verursachen besonders häufig kostspielige Schäden. Ältere Kunden erhalten den Haftpflichtschutz oft günstiger, denn sie verursachen nachweislich weniger Schadenfälle.

Welche Risiken sind versichert?

Die private Haftpflichtversicherung springt finanziell ein, wenn Sie als Versicherungsnehmer anderen Personen oder Sachen unabsichtlich Schäden zufügen. Der Haftpflichtschutz greift beispielsweise, wenn Sie versehentlich den teuren Laptop Ihres Bekannten beschädigen, wenn Sie als Radfahrer einen Verkehrsunfall verursachen oder wenn Ihr fußballbegeisterter Nachwuchs eine Beule in den Wagen des Nachbarn schießt. Auch als Mieter sind Sie abgesichert – wenn etwa Ihre Waschmaschine ausläuft und ein teurer Wasserschaden am Gebäude des Vermieters entsteht. Neben Sach- und Personenschäden sind auch so genannte Vermögensschäden abgedeckt. Beispiel: Von Ihrem Grundstück aus stürzt ein Baum auf die Einfahrt des Nebenhauses, der Nachbar kann mit seinem Lkw einen geschäftlichen Termin nicht wahrnehmen, Ihr Haftpflichtversicherer ersetzt ihm den entgangenen Gewinn.

Was leistet die private Haftpflichtversicherung?

Die private Haftpflichtversicherung zahlt von Ihnen verursachte Sach-, Personen- und Vermögensschäden bis zur vollen Höhe der vereinbarten Deckungssumme. Vor der Regulierung prüft der Versicherer, ob Sie für den fraglichen Schaden tatsächlich verantwortlich sind. Unberechtigte Schadenersatzforderungen wehrt er für Sie ab – sogar vor Gericht, so dass Sie im Ernstfall juristisch gut vertreten sind und sich um nichts kümmern müssen. Privater Haftpflichtschutz gilt weltweit und 24 Stunden am Tag. Moderne Versicherer bieten eine telefonische Hotline an, bei der Sie im Schadenfall rund um die Uhr Unterstützung erhalten. Fachleute empfehlen in der privaten Haftpflicht eine möglichst hohe Versicherungssumme, dann können Sie sicher sein, dass Ihr Haftpflichtschutz selbst im ungünstigen Fall ausreicht. Erstklassige Haftpflichtversicherungen bieten Ihnen heute eine Update-Garantie, wonach der Leistungsumfang automatisch und ohne Mehrkosten angepasst wird, sobald der Versicherer neue Tarife mit verbesserten Leistungen anbietet. So bleibt Ihre private Haftpflichtversicherung immer auf aktuellem Stand.

Welchen Haftpflichtschutz benötige ich als Hausbesitzer?

Mitversichert ist auch Ihre Haftpflicht als privater Hausbesitzer – zum Beispiel wenn sich ein Stein von Ihrem Gebäude löst und das geparkte Fahrzeug eines Dritten beschädigt oder wenn ein Fußgänger auf dem eisglatten Gehweg vor Ihrem Grundstück stürzt und sich schwere Verletzungen zuzieht. Achtung: Sobald Sie mehr als eine einzelne Wohnung in Ihrem selbst bewohnten Privathaus vermieten, benötigen Sie eine spezielle Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtpolice. Für Bauherren gilt: Nur kleinere Baumaßnahmen wie Anbauten, Garagen, Sanierungen usw. sind durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Für größere Bauvorhaben wie den Neubau eines Hauses brauchen Sie eine separate Bauherren-Haftpflichtversicherung.

Welche Personen sind in der Privathaftpflicht mitversichert?

Eine einzige Haftpflichtpolice je Haushalt reicht aus, denn Deckungsschutz gilt für Sie selbst als Versicherungsnehmer, aber auch für Ihren Ehe- oder Lebenspartner und für Ihre Kinder. Volljährige Kinder bleiben mitversichert, solange sie unverheiratet sind und eine Ausbildung absolvieren. Der Familienschutz gilt für leibliche Kinder, aber auch für Pflege-, Stief- und Adoptivkinder. Die Mitversicherung über die Eltern endet spätestens, wenn das Kind älter als 26 Jahre wird oder eine zweite Ausbildung beginnt. Studierende, die in eine eigene Wohnung ziehen, sollten prüfen, ob ein eigener Vertrag notwendig wird. Nicht automatisch mitversichert sind Familienmitglieder in den besonders günstigen Singletarifen – wenn Ihr Partner zu Ihnen zieht oder wenn Sie Kinder bekommen, sollten Sie Ihren Versicherer oder Finanzexperten informieren und den Haftpflichtschutz an Ihre neue Lebenssituation anpassen.

Brauche ich eine Forderungsausfalldeckung?

Ja, denn dieser Baustein ist im Ernstfall Gold wert. Wenn Ihre Haftpflichtversicherung eine so genannte Forderungsausfalldeckung bietet, springt Ihr Haftpflichtversicherer auch ein, wenn Sie selbst durch einen Dritten geschädigt werden, der finanziell nicht für die Folgen seines Handelns aufkommen kann. Beispiel: Ein Radfahrer fährt Sie an, Sie erleiden Verletzungen, der Verursacher ist mittellos und hat keine private Haftpflichtversicherung. Sobald Sie einen rechtskräftigen Anspruch auf Schadenersatz vorweisen können, entschädigt Sie Ihr eigener Haftpflichtversicherer im Rahmen der Ausfalldeckung bis zur vertraglich vereinbarten Versicherungssumme.

Was gilt für Schäden durch Haustiere?

Haustiere gehören für viele Menschen zum Leben. Auch als Tierhalter sind Sie kraft Gesetz haftbar. Schäden durch zahme Kleintiere wie Katzen, Ziervögel, Nagetiere, Meerschweine, Bienen oder Brieftauben sind in der privaten Haftpflichtpolice mitversichert. Wenn Ihre Katze also plötzlich auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht, springt der Versicherer finanziell ein und bezahlt den Schaden. Nicht durch die Privathaftpflicht abgedeckt sind allerdings Hunde und Pferde, als Besitzer brauchen Sie eine spezielle Hunde- bzw. Pferdehalter-Haftpflichtversicherung.

Welche Extras sollte ich in der Privathaftpflicht versichern?

Private Haftpflichtversicherungen bieten im Wesentlichen gleichen Grundschutz gegen Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Dazu kommen je nach Anbieter Extraleistungen, die entweder automatisch im Tarif enthalten sind oder optional gegen Mehrbeitrag versichert werden können. Eltern sollten darauf achten, dass der Haftpflichtversicherer im Kleingedruckten auf eine „Prüfung der Aufsichtspflichtverletzung“ verzichtet, damit auch von unbeaufsichtigten Kindern verursachte Schäden ohne wenn und aber ersetzt werden. Mitversichert sein sollten auch deliktunfähige Kinder. Der Hintergrund: Kinder bis zu sieben Jahren sind laut Gesetz nicht für ihr Handeln verantwortlich, auch Sie als Eltern haften im dann Normalfall nicht. Sind Schäden durch deliktunfähige Kinder abgedeckt, springt der Haftpflichtversicherer aber trotzdem ein. Kundenfreundliche Versicherer erweitern den Basisschutz auf geliehene Sachen, auf Schäden bei Freundschaftsdiensten, auf Betankungsschäden an fremden Fahrzeugen oder auch auf Ihre Haftung bei bezahlten Nebentätigkeiten. Auch das Abhandenkommen von privat und beruflich genutzten Schlüsseln können Sie in Ihrer Privathaftpflicht mitversichern.

Welche Risiken sind nicht haftpflichtversichert?

Ihr Haftpflichtversicherer entschädigt zwar, wenn Sie aus Versehen die Brille eines Freundes zerstören – nicht aber, wenn es sich um die Sehhilfe Ihres Ehepartners oder Ihres Kindes handelt. Denn der Haftpflichtschutz gilt nicht für Schäden an Ihren eigenen Sachen oder am Eigentum von mitversicherten oder in häuslicher Gemeinschaft mit Ihnen lebenden Angehörigen.

censio-Expertentipp: Zur Absicherung Ihres persönlichen Besitzes empfehlen wir Ihnen eine Hausratversicherung mit ausreichend hoher Versicherungssumme. Nicht in der Privathaftpflicht versichert ist der Gebrauch von Kraftfahrzeugen. Für Ihr Auto oder Motorrad benötigen Sie die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung, als Skipper schützen Sie sich mit einer speziellen Bootshaftpflichtversicherung. Ausgeschlossen vom privaten Haftpflichtschutz sind auch vorsätzlich herbeigeführte Schäden. Ebenfalls nicht durch die private Haftpflichtversicherung gedeckt sind Ansprüche aus Verträgen. Beispiel: Sie müssen dem Käufer Ihres Gebrauchtwagens Schadenersatz zahlen, weil der Wagen nicht wie im Kaufvertrag zugesichert unfallfrei war.

Was kostet mich die private Haftpflichtversicherung?

Der Jahresbeitrag zur privaten Haftpflichtversicherung variiert je nach Tarif und Anbieter, umfassenden Deckungsschutz und erstklassigen Service bekommen Sie schon für wenige Euro im Monat. Der volle Versicherungsschutz für Ihr privates Haftpflichtrisiko besteht sofort ab Zahlung des ersten Beitrags. Wenn Sie eine Selbstbeteiligung vereinbaren, übernehmen Sie im Schadenfall einen festen Anteil aus der eigenen Tasche. Das hat natürlich Einfluss auf die Höhe des Versicherungsbeitrags: Je höher Ihre Selbstbeteiligung, desto niedriger ist die Prämie, die Sie für Ihren Haftpflichtschutz zahlen. Und denken Sie daran: Das Finanzamt beteiligt sich an den Kosten Ihrer privaten Haftpflichtversicherung, denn die Beiträge lassen sich als Sonderausgaben steuerlich absetzen.

Wie finde ich den richtigen Tarif?

Die Suche nach der richtigen Haftpflichtversicherung muss nicht schwierig sein, denn mit dem Censio-Tarifrechner finden Sie zahlreiche aktuelle Angebote auf einen Blick. Der Tarifvergleich ist selbstverständlich kostenlos für Sie und zeigt Ihnen nach wenigen Klicks, bei welchen Anbietern Sie Ihr Haftpflichtrisiko gut und preiswert versichern können. Wichtig: auch der Wechsel zu einem neuen Haftpflichtversicherer lohnt sich häufig, wenn Sie Beiträge sparen oder besseren Deckungsschutz wollen. Viel weitere Informationen zur privaten Haftpflichtversicherung finden Sie in unserem Lexikon, in den FAQ´s und in unserem Ratgeber. Oder wünschen Sie eine Beratung? Censio hilft Ihnen gerne, den passenden Haftpflichtschutz zu finden. Kontaktieren Sie uns einfach und vereinbaren Sie eine Online-Beratung oder eine persönliche Beratung.

Wenn Sie anderen Menschen Schäden zufügen, haften Sie dafür persönlich und in unbegrenzter Höhe. Schon kleine Unachtsamkeiten können Sie finanziell ruinieren, wenn Sie nicht wirksam abgesichert sind. Gehen Sie auf Nummer sicher und schützen Sie sich und Ihre Familie mit einer Privathaftpflichtversicherung. Sie wollen erstklassigen Haftpflichtschutz zum günstigen Preis? Nutzen Sie den censio-Versicherungsvergleich und finden Sie mit wenigen Klicks Ihr individuelles Angebot!

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Ihre Vorteile bei censio.de im Überblick:

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  • Professionelle Schadenabwicklung

Highlights zur Privathaftpflichtversicherung:

  • censio.de Spezialtarif
  • 10 Mio. Euro Deckung
  • Deckung für Personen- und Sachschäden
  • Erstklassiger Schutz vor Schadenersatzansprüchen
  • Zuverlässiger Schutz rund um die Uhr und weltweit
  • Individueller Schutz für die Familie oder für Singles
  • Ausfalldeckung für Schadenersatzforderungen
  • Beschädigung und Verlust fremder Sachen
  • Absicherung von Gefälligkeitshandlungen
    [© Copyright bei censio.de | 15.06.2011| ]

Schützen Sie sich vor hohen Schadensersatzforderungen

Auch Sie müssen jederzeit mit hohen Schadenersatzforderungen rechnen – zum Beispiel wenn Sie aus Unachtsamkeit Sachen beschädigen oder Menschen verletzen, die durch Ihre Schuld schwere Gesundheitsschäden davontragen und dauerhaft Versorgung brauchen. Ohne Haftpflichtversicherung zahlen Sie als Verursacher alles aus der eigenen Tasche, oft Ihr ganzes Leben lang. Die private Haftpflichtversicherung schützt Sie wirksam vor den finanziellen Folgen. Auch wenn jemand zu Unrecht Schadenersatz von Ihnen verlangt, hilft der Versicherer und verteidigt Ihre Interessen – notfalls sogar vor Gericht, ohne dass Ihnen zusätzliche Kosten entstehen.

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Denken Sie bitte daran: Ältere Haftpflichtpolicen sichern häufig nicht alle Risiken ab. Oft sind Mietsachschäden, Forderungsausfall, Gefälligkeitsschäden, Auslandshaftung und Schäden durch Kinder unter sieben Jahren nicht automatisch eingeschlossen. Auch den Verlust fremder Schlüssel können Sie auf Wunsch in ihrer Privathaftpflicht mitversichern. Prüfen Sie Ihren bestehenden Haftpflichtschutz und wechseln Sie falls nötig zu einem Anbieter mit besseren Leistungen. Singles, Personen über 60 Jahren, Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst erhalten in der Haftpflichtversicherung attraktive Rabatte!

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Die Privathaftpflichtversicherung springt ein, wenn Sie andere Menschen schädigen. Sicher ist sicher: Achten Sie auf eine möglichst hohe Deckungssumme, damit Sie im Ernstfall immer ausreichend geschützt sind. Experten empfehlen mindestens 10 Mio. Euro Absicherung für Sach- und Personenschäden. Wirksamen Haftpflichtschutz mit hoher Deckung für Sach-, Personen- und Vermögensschäden bekommen Sie schon für wenige Euro im Monat. Wir kennen den Markt und zeigen Ihnen kundenfreundliche Tarife mit ausgezeichneter Leistung. Sie brauchen eine erstklassige Privathaftpflichtversicherung? Machen Sie jetzt den censio-Versicherungsvergleich!

Privathaftpflichtversicherung – FAQ – Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Privathaftpflichtversicherung

Eine Privathaftpflichtversicherung schützt Sie vor Leistungsansprüchen Dritter. Denn schnell sind Haftpflichtschäden passiert, und oft entstehen sie nur aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit. Schnell können kleine Ursachen große und unangenehme Folgen haben, vor allem wenn es an Ihr Portemonnaie geht.

Wir haben für Sie daher eine Reihe von häufig gestellten Fragen und Antworten zum Thema Privathaftpflichtversicherung zusammengestellt, damit Sie bestens für den Fall der Fälle gewappnet sind. Denn es ist nicht nur unerlässlich, eine Privathaftpflichtversicherung abzuschließen, sondern auch zu wissen, was Sie im Schadensfall zu beachten haben, worauf Sie bei einem Versicherungsvergleich achten müssen, oder in welchen Fällen Sie Ihre Ansprüche nicht durchsetzen können. Mit censio.de sind Sie also nicht nur ideal versichert, sondern auch gut informiert.

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Privathaftpflichtversicherung – Fragen und Antworten ( FAQ )

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Dank gleitender Neuwertversicherung stets vollkommen abgesichert sein

Im Fall von Unterversicherung kann es zu einer Kürzung der Entschädigungssumme kommen. Den vollen Schadensersatz erhalten Sie nur dann, wenn die mit der Versicherungsgesellschaft vereinbarte Versicherungssumme wirklich dem Wert des Wohngebäudes entspricht. Ist die Höhe der Versicherungssumme zu niedrig kalkuliert – genau dann spricht man von Unterversicherung – können die Kosten nur anteilig erstattet werden.

Sofern aber in der Versicherungspolice eine „gleitende Neuwertversicherung“ verankert und der Wert 1914 nach Maßgabe der Allgemeinen Wohngebäude-Versicherungsbedingungen ermittelt wurde, so verzichtet die Versicherungsgesellschaft auf den Verweis der Unterversicherung und entschädigt den Geschädigten bis zur vertraglich vereinbarten Versicherungssumme.

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Allgemeine Informationen zur Privathaftpflichtversicherung

Unverhoffte Schadensfälle bestmöglich versichern

Schnell kann eine falsche Reaktion oder eine kleine Unachtsamkeit einen großen Schaden zur Folge haben. Da die Haftung für einen Schaden in Deutschland gesetzlich nicht begrenzt ist, ist es auch im Sinne Ihrer Familie ratsam, einen leistungsstarken und zuverlässigen Versicherungspartner für alle Fragen der Haftpflicht hinter sich zu wissen.

Die Versicherer bieten für die Privathaftpflichtversicherung zahlreiche leistungsstarke Konzepte an, so dass Sie optimalen Versicherungsschutz erhalten, der sich ganz nach Ihrem persönlichen Vorsorgebedarf richtet. Mit einer Haftpflichtversicherung können Sie so im Fall der Fälle ruhig schlafen, denn Sie sind bestens abgesichert gegen Haftpflichtansprüche Dritter. Das Versicherungsportal censio.de informiert Sie umfassend zum Thema
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Was bedeutet Haftpflicht?

So ist die Pflicht zur Haftung geregelt

Wer einen Schaden verursacht, muss für angemessene Entschädigung sorgen. Gleichgültig, ob es ein Missgeschick oder Leichtsinn gewesen ist. Dem Geschädigten muss Ersatz geleistet werden. Die Voraussetzung für die Haftpflicht ist i. d. R. ein Verschulden. So ist die Verpflichtung zur Haftung vom Gesetzgeber geregelt worden.

Die Grundlage für diese Regelung ist § 823 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB): „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“ Jedoch sind nicht alle privaten Haftungsfälle so harmlos wie der Rotweinfleck auf dem Teppich der Freundin oder das zerschossene Fenster beim Fußballspielen. Der Schaden kann auch Dimensionen annehmen, die das wirtschaftliche Überlegen des Verursachers gefährden. Die Privathaftpflichtversicherung kann helfen.

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Ist eine Privathaftpflichtversicherung sinnvoll?

Die Privathaftpflichtversicherung schützt vor den Ansprüchen Dritter

Sie ist eine besondere Versicherung: Die Privathaftpflichtversicherung deckt Kosten, für die ein Versicherungsnehmer haften muss. Bestes Beispiel ist die umgeworfene Vase im Einrichtungshaus. Der Versicherungsnehmer wird für solch ein Missgeschick in jedem Fall haftbar gemacht. Diese so genannten drittlastigen Kosten hilft die Privathaftpflichtversicherung zu decken.

Beispiele hierfür gibt es viele. Sie reichen vom zerbrochenen Spiegel bis hin zur Gesundheitsschädigung von weiteren Personen. Da der
private Haushalt laut BGB grundsätzlich für Schäden in voller Höhe zu haften hat, macht die Privathaftpflichtversicherung Sinn. Denn verfügt ein Schädiger nicht über diesen Versicherungsschutz, hat er die Kosten vollends aus den eigenen Ressourcen zu schöpfen.

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Was leistet die Privathaftpflichtversicherung?

Bestens gegen Schadenersatzansprüche versichert

Einzig und allein der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung schützt den Versicherungsnehmer und seine Familie vor den eventuell verheerenden Schadensersatzansprüchen. Die Versicherung prüft dabei genau, ob überhaupt eine Verpflichtung zum Schadensersatz besteht und, falls dies festgestellt wird, in welcher Höhe Zahlungen zu tätigen sind. Sie bezahlt den Schadensersatz, sofern der Anspruch begründet ist, und wehrt unbegründete Ansprüche ab.

Der Haftpflichtversicherer trägt sogar die Kosten für einen etwaigen Prozess mit dem Anspruchsteller, sofern es zu Rechtsstreitigkeiten kommt. Die Privathaftpflichtversicherung bietet also zudem eine Art Rechtsschutz für den Fall unberechtigter Haftungsansprüche. Dabei sollte die Mindestdeckungssumme in der Privathaftpflichtversicherung mindestens 3 Mio.Euro für Personenschäden und Sachschäden betragen.Wir empfehlen Ihnen den censio.de -Sondertarif mit einer Deckungssumme in Höhe von 10 Mio Euro für Personenschäden und Sachschäden.
Überzeugen Sie sich selbst und profitieren Sie durch unseren Versicherungsvergleich.

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Welche Ersatzleistungen können ohne Privathaftpflichtversicherung auf mich zukommen?

So teuer kann es werden, wenn Sie nicht vorsorgen

Wenn festgestellt wird, dass Sie für einen Schaden verantwortlich sind, müssen Sie für den Schaden zu 100% einstehen. Dazu können bei einem Sachschaden bspw. die Kosten für die Wiederherstellung oder den Ersatz des beschädigten Gegenstands sowie Folgeschäden durch den Nutzungsausfall gehören.

Ohne Privathaftpflichtversicherung kann das bereits sehr teuer werden. Doch sind auch Personen verletzt worden, fallen zusätzlich noch Behandlungskosten und ggf. auch Verdienstausfälle an. Oftmals hat der Geschädigte Anspruch auf Schmerzensgeld oder, im Falle bleibender Schäden, auf eine lebenslange Rentenleistung. Sie als Verursacher haftet dann mit Ihrem gesamten Vermögen, d. h. mit Haus und Grundstück, mit Ihrem Bankguthaben sowie mit Lohn oder Gehalt. Selbst die spätere Erbschaft oder sogar ein Lottogewinn kann zur Tilgung des Schadens herangezogen werden. Angesichts dieser Risiken ist eine private Vorsorge unerlässlich.

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Was gilt als unberechtigter Anspruch in der Privathaftpflichtversicherung?

Die Schuldfrage ist entscheidend

Das Vorurteil ist schnell ausgesprochen: „Versicherungen zahlen sowieso nicht.“ So kommt es zwar vor, dass bspw. der Haftpflichtversicherer unberechtigte Ansprüche zurückweist, das hat aber nichts mit dem Unwillen der Versicherungsgesellschaft zu tun. Vielmehr ist es häufig der Fall, dass der vermeintliche Schadensverursacher schlichtweg nicht zahlen muss, weil für ihn keine rechtliche Verpflichtung besteht. So zum Beispiel dann, wenn er den Schaden nicht selbst schuldhaft verursacht hat.

Nach Maßgabe der Versicherungsbedingungen hat der Haftpflichtversicherer dann die Ansprüche abzuwehren. Entgegen der weit verbreiteten Meinung zahlt der Haftpflichtversicherer aber selbst dann, wenn grobe Fahrlässigkeit dem Schaden zugrunde liegt. Derartige Vorurteile sind also mehr als unberechtigt.

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Welche Personen sind in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert?

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung umfassend geschützt

In erster Linie ist natürlich der Versicherungsnehmer geschützt. Er hat als Vertragspartner alle Rechte und Pflichten. Aber auch der Ehepartner und die Kinder des Versicherungsnehmers sind durch die Privathaftpflichtversicherung geschützt. In der Regel kann der Versicherungsschutz auch ohne Eheschluss auf den Lebenspartner ausgeweitet werden. Hierfür muss lediglich der Name des Partners in die Police aufgenommen werden.

Der Schutz der Haftpflichtversicherung gilt sogar für die Haushaltshilfe oder den Babysitter des Versicherungsnehmers. Kommt z. B. ein Hausnachbar durch die Achtlosigkeit des Babysitters während seiner Tätigkeit für den Versicherungsnehmer zu Schaden, greift i. d. R. die Privathaftpflichtversicherung desselben. Auch für den Todesfall des Versicherungsnehmers bleibt der Schutz für die Angehörigen bestehen, und zwar bis zur nächsten fälligen Prämienzahlung. Wenn der überlebende Ehepartner daraufhin die nächste Prämie begleicht, wird er automatisch der Vertragspartner.

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Wie lange sind Kinder in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert?

Optimale Vorsorge für die ganze Familie – die Privathaftpflichtversicherung schützt länger als Sie glauben

Solange Ihre Kinder nicht volljährig sind, besteht grundsätzlich Versicherungsschutz über die Familienhaftpflichtversicherung. Zwar endet mit einer Heirat der Versicherungsschutz der Familienhaftpflicht für Sohn oder Tochter, doch solange das Kind noch zur Schule geht oder ein Studium bzw. eine Berufsausbildung absolviert, bleibt der Schutz unabhängig vom Alter weiterhin über die Eltern bestehen.

Das gilt auch für den Fall, dass einer Berufsausbildung unmittelbar ein Hochschulstudium folgt. Auch während der üblichen Wartezeiten zwischen den einzelnen Ausbildungsabschnitten ändert sich daran nichts. Auch für Wehr- oder Zivildienstleistende gilt der Versicherungsschutz über die
Privathaftpflichtversicherung der Eltern. Lehramtsanwärter und Rechtsreferendare müssen sich hingegen nach dem ersten Staatsexamen selbst versichern.

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Wer benötigt eine Privat-Haftpflichtversicherung?

Schadensersatzkosten mit einer Privat-Haftpflichtversicherung decken

Das BGB hat es festgeschrieben: Jeder private Haushalt hat für verursachte Schäden selbst zu haften – und zwar zu 100%. Schnell kann durch kurze Unaufmerksamkeiten Anderen Schaden zugefügt werden. Das kann bereits beim ungewollten Rempeln in der Fußgängerzone passieren. Daher benötigen nicht nur Menschen mit zwei linken Händen eine Privat-Haftpflichtversicherung.

Im Gegenteil: kein Mensch ist vor dittlastigen Kosten gefeit. Denn egal ob in der Wohnung, im Straßenverkehr oder im Einkaufszentrum – eine Schadensersatzforderung kann wirklich jeden treffen. Das reicht vom Personenschaden bis hin zum umgeworfenen Teller im Porzellanladen. Eine Privat-Haftpflichtversicherung kostet nicht viel und wappnet seinen Versicherungsnehmer schnell und zuverlässig gegen Schadensansprüche Dritter.

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Was ist in der Privathaftpflichtversicherung nicht versichert?

Was Sie beim Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung wissen sollten

Haftpflichtversicherte können Leistungen ihrer Police freilich nicht in Anspruch nehmen, wenn sie Schäden selbst erlitten haben oder sich solche selbst einander zugefügt haben. Verursacht bspw. der Babysitter einen Schaden im Haus der Familie oder kommt etwa ein Mitglied der Familie zu Schaden, leistet die Versicherung keine Entschädigung. Vielmehr benötigt hierfür der Babysitter eine eigene Versicherung. Zudem sind folgende Schäden vom Schutz der Privathaftpflichtversicherung ausgeschlossen:

  • Schäden, die vorsätzlich verursacht wurden
  • Ansprüche, die aus Vertragsverpflichtungen entstehen
  • Bußgelder und Geldstrafen
  • Schäden, die durch den Gebrauch eines Autos oder eines anderen Fahrzeuges verursacht wurden, denn hierfür gibt es eigene Haftpflichtversicherungen, die jeder Fahrzeughalter abschließen muss, bspw. die Kfz-Haftpflichtversicherung

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In welchen Fällen greift die Privathaftpflichtversicherung?

Als Fußgänger, Radfahrer oder Skater Sach- und Personenschäden versichern

Wer hat nicht schon mal trotz eines roten Ampelsignals die Kreuzung passiert, um den Omnibus noch zu kriegen? Ein motorisierter Verkehrsteilnehmer muss ausweichen und berührt dabei unsanft mehrere geparkte Autos. In diesem Fall muss man als Fußgänger den Schaden berappen. Gleichsam kann es Radfahrer oder Skater treffen – und dann heißt es sogar noch: Glück gehabt! Denn es kommen Jahr für Jahr auch viele Tausend Menschen im Straßenverkehr zu Schaden. Vor solchen Haftungsrisiken schützt die Privathaftpflichtversicherung.

Nun ist jedoch auch bekannt, dass der Betrieb eines Autos oder eines Motorrads im öffentlichen Straßenverkehr eine eigene KfZ Haftpflichtversicherung ( Pflichtversicherung ) voraussetzt, weil
diese Schäden in der privaten Haftpflichtversicherung nicht gedeckt sind. Nur bei Schäden mit Arbeitsfahrzeugen wie etwa Schneeräumgeräte oder Aufsitzrasenmäher mit einer Höchstgeschwindigkeit von20 km/h greift der private Versicherungsschutz, falls im Vertrag vereinbart. So sind auch Behinderte, die zu ihrer Fortbewegung einen bis 6 km/h schnellen Elektrorollstuhl benötigen, über die Privathaftpflichtversicherung geschützt.

Ob Kinderhände, Ungeschick beim Sport, Schäden an Haus oder Wohnung – Mit einer privaten Haftpflichtversicherung vor den Risiken des Alltags schützen

Oft sind es bspw. die lieben Kleinen, die für großen Kummer sorgen. Schnell ist beim Kokeln mit dem arglos liegen gelassenen Feuerzeug ein Feuer entfacht, welches sich auf das Mehrfamilienhaus ausbreitet. Zwei Nachbarn werden dabei schwer verletzt. Die Eltern des Kindes werden von der
Gebäudeversicherung des Hauseigentümers in Regress genommen. Ohne Privathaftpflichtversicherung wären sie ruiniert.

Oder ein anderer Fall: Zum ersten Mal im Winterurlaub auf den Brettern gestanden und noch im Unklaren über die Pistenregeln. Man überschätzt sein Können und bringt schnell andere Urlauber damit in Gefahr. Durch das eigene Unvermögen bricht sich ein anderer das Bein, und der Ärger ist vorprogrammiert. Gut dass der leichtsinnige Ski-Neuling nicht immer so unumsichtig war und mit einer privaten Haftpflichtversicherung vorgesorgt hat. Denn diese deckt die Kosten für die Bergung des Verletzten sowie für die Krankenhausbehandlung und kommt für den Verdienstausfall auf.

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Was ist bei einer Privathaftpflichtversicherung im Schadensfall zu beachten?

Die Pflichten des Versicherungsnehmers im Schadensfall

Um einen reibungslosen Ablauf bei der Schadensregulierung zu gewährleisten, sollten Sie sich als Vertragspartner zunächst an die getroffenen Vereinbarungen halten. Aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Privathaftpflichtversicherung sowie dem Versicherungsvertragsgesetz ergeben sich einige Pflichten.

So muss der Versicherte wenn ein Schadensfall eingetreten ist diesen vor allem innerhalb einer Woche bei seiner Versicherungsgesellschaft melden, die Schadensumstände genauestens und wahrheitsgemäß schildern, gegen einen etwaigen vom Geschädigten beantragten Mahnbescheid Widerspruch einlegen, den Versicherer im Fall einer bestehenden Klage rasch informieren und ihm den gesamten Schriftverkehr in der Sache zukommen lassen. Zudem sollte der Versicherte ohne vorherige Rücksprache mit dem Versicherer kein Schuldbekenntnis abgeben und an den Geschädigten keinerlei Zahlungen leisten. Nur unter Einhaltung dieser Bedingungen kann die Versicherung ihrer Verpflichtung aus dem Versicherungsvertrag nachkommen, die Rechtslage prüfen und den Schaden entsprechend regulieren.

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Schützt die Privathaftpflichtversicherung auch im Ausland?

Weltweiter Schutz – für die private Haftpflichtversicherung kein Ding der Unmöglichkeit

Ist sie einmal abgeschlossen, gilt die Privathaftpflichtversicherung weltweit. ( Beachte: Geltungsdauer und Geltungsbereich der Police vergleichen und prüfen ! ) Das heißt, wenn Sie im Urlaub, beispielsweise im Ferienhaus, einen Haftpflichtschaden verursachen, sind Sie dennoch geschützt. Das gilt gleichermaßen sogar für die mitversicherte Tochter, die als Austauschschülerin im Ausland studiert. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Aufenthalt im Ausland in der Regel nicht länger als 12 Monate dauert.

Soll ein Auslandsaufenthalt auch über diese Zeitspanne hinaus versichert sein, können ggf. spezielle Klauseln mit dem Versicherer ausgemacht werden. Besonders sinnvoll ist eine Privathaftpflichtversicherung auch deswegen, weil sie darüber hinaus eine defensive Funktion hat, was dem Versicherten insbesondere angesichts sprachlicher Barrieren bei der Regelung von Schadensfällen im Ausland viel Ärger ersparen kann. Sie wehrt nämlich unbegründete Forderungen vonseiten des vermeidlich Geschädigten ab, ohne dass dadurch Kosten für den Versicherten entstehen. Auch darum kümmert sich die Privathaftpflichtversicherung.

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Wann hafte ich mit meiner Privathaftpflichtversicherung für mein Kind?

Achten Sie auf die Sonderregelungen für die Haftung von Kindern

Der Gesetzgeber stellt Kinder grundsätzlich bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres von jeder Schuld frei. Sie sind für ihre Handlungen nicht verantwortlich zu machen. Bewegt sich ein Kind jenseits dieser Altersgrenze, ist es nur dann haftbar, wenn im Schadensfall gemäß § 828 BGB die erforderliche Einsicht fehlte, was vom gesetzlichen Vertreter des schädigenden Kindes nachgewiesen werden muss. Dies muss dann im Einzelfall beurteilt werden.

Besonders im Straßenverkehr kann es vorkommen, dass Kinder den hohen Anforderungen beim Beachten von Regeln und Signalen im wahrsten Sinne des Wortes nicht gewachsen sind. Aus diesem Grunde können die lieben Kleinen erst ab einem Alter von 10 Jahren zur Verantwortung gezogen werden, allerdings nur wenn der Unfall im bewegten Straßenverkehr geschah. Ein Neunjähriger bspw., haftet sehr wohl, wenn beim Spielen er ein parkendes Auto beschädigt.

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Was müssen Tierhalter bei der Privathaftpflichtversicherung beachten?

Halter haften auch für Schäden Ihrer tierischen Wohnungsgenossen

Das Thema ist brisant und wird immer wieder in den Medien thematisiert: Ein Mensch wird durch ein Tier, bspw. einen Kampfhund verletzt. Hier haftet natürlich der Halter des Tieres. Das gilt auch für Sachschäden, die bspw. das durchgegangene Pferd verursacht hat, auch dann, wenn der Schaden gänzlich ohne das Zutun des Halters verursacht wurde. Der Gesetzgeber nennt solche Umstände „Gefährdungshaftung“.

Für Tiere, die berufsbedingt gehalten werden oder dringend zur Lebensführung des Halters nötig sind (wie etwa Blindenhunde), gilt dies jedoch nicht. Wohingegen alle Schäden oder Verletzungen durch scharfe Zähne, Krallen oder Schnäbel durch die Privathaftpflichtversicherung gedeckt sind, müssen für Esel, Ponys, Pferde und Hunde eine besondere Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Gleiches gilt auch für landwirtschaftlich oder anderweitig gewerblich genutzte Tiere, also auch für Rindern, Schweine und Schafe, Enten oder Hühner.

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Bildnachweis: © Siarhei Fedarenka | Dreamstime.com

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