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Risikolebensversicherung

Schützen Sie Ihre Familie – Sicherheit für Ihre Liebsten!

Mit einer Risikolebensversicherung können Sie Ihren Ehe- oder Lebenspartner gut und günstig absichern. Ihre Angehörigen erhalten im Fall Ihres Ablebens die vereinbarte Kapitalsumme. Sind Sie der Hauptverdiener der Familie, kann Ihr Partner weiterhin für Ihre Kinder sorgen. Nutzen Sie die Risikolebensversicherung für eine rechtzeitige, finanzielle Absicherung Ihrer Familie.

Risikolebensversicherung
  • Finanzielle Absicherung für Ihre Familie
  • Hoher Hinterbliebenschutz zu geringen Beiträgen
  • Absicherung für Ihre Immobilien-Finanzierung
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Die Risikolebensversicherung schützt Ihre Familie auch nach Ihrem Tod

Eine Krankheit oder ein Unfall können jeden, zu jedem Zeitpunkt treffen. Endet ein solcher Vorfall tödlich, ist das immer tragisch. Trifft es den Hauptverdiener einer Familie oder einer Partnerschaft, macht es die Umstände besonders schwierig. In jungen Jahren ist man zumeist finanzielle nicht ausreichend abgesichert, um den Ausfall des Haupteinkommens für einen längeren Zeitraum abzufangen. Neben den hohen Kosten, die eine eventuelle Krankheit bereits verursacht haben könnte, kommen anschließend auch hohe Beerdigungskosten zum Tragen. Die monatlichen Fixkosten des Haushaltes müssen weiterhin beglichen werden. Nicht selten kommt es vor, dass eine solche finanzielle Belastung die Hinterbliebenen vor das finanzielle Ende stellt. Mit einer Risikolebensversicherung kann man bereits zu Lebzeiten für diesen Ernstfall vorsorgen. Dieser effektive Hinterbliebenenschutz ermöglicht es Ihrer Familie, auch in Ihrer Abwesenheit, finanzielle abgesichert zu sein.

Wer benötigt eine Risikolebensversicherung?

Kommen Sie finanziell für eine oder mehrere Personen auf, die auf Ihr monatliches Einkommen angewiesen sind, ist eine Risikolebensversicherung eine sinnvolle Risikovorsorge für Sie. Stellen Sie sicher, dass für Ihre Familie und Angehörigen immer eine ausreichende, finanzielle Absicherung besteht. Männer und Frauen aller Altersklassen sehen sich dem Risiko gegenüber eine schwere Krankheit zu erleiden oder in einem Unfall zu versterben. Selbst wenn Sie kurz vor dem Renteneintritt einen tödlichen Unfall erleiden, biete die Risikolebensversicherung einen wertvollen finanziellen Rückhalt für Ihre Familie. Hinterlassen Sie einen Ehepartner, wird er nur einen Teil Ihrer Rentenansprüche erhalten. Die gesetzlichen Rentenzahlungen sind im Allgemeinen bereits kaum ausreichend, um einen angenehmen Lebensabend zu finanzieren. Eine Witwen- oder Witwer-Rente ist um ein einen hohen Prozentsatz geringer. Durch die Leistung einer Risikolebensversicherung kann diese finanzielle Lücke gefüllt werden. Wichtiger ist die Absicherung für Personen, die frühzeitig versterben und Familie hinterlassen. Sie haben Kleinkinder, ein neu gebautes Haus und diverse Kredite abzubezahlen? Eine solche Belastung ist kaum ohne das Haupteinkommen zu stemmen. Die Auszahlung der Versicherung schützt Ihren Partner und Ihre Kinder vor einer finanziellen Tragödie.

Warum ist eine Risikolebensversicherung wichtig?

Die meisten Menschen unterschätzen das Risiko, frühzeitig zu versterben. Man ist jung, gesund und in einem Beruf tätig, der keine ersthaften Gefahren birgt, daher fühlt man sich sicher. Die Frage „Was soll mir schon passieren?“, ist dabei rein statistisch gesehen, schnell beantwortet. In jedem Jahr erkranken allein im Bundesgebiet knapp eine Millionen Menschen an einem Schlaganfall, einer Krebserkrankung oder einem Herzinfarkt. Gut 200.000 Krebspatienten versterben in jedem Jahr. Des Weiteren sind andere schwere Krankheiten die Ursache für ein frühzeitiges Ableben. Selbst weniger kritische Krankheitsbilder wie eine Lungenentzündung fordern über 17.000 Menschenleben im Jahr. Hinzu kommt das Risiko einen Unfalltod zu sterben. Knapp 20.000 Personen in Deutschland verunglücken in jedem Jahr mit tödlichen Folgen.

Was leistet die Risikolebensversicherung?

Mit der Police sichern Sie für Ihre Hinterbliebenen einen vertraglich festgelegten Auszahlungsbetrag. Dieser wird an die, in der Versicherung eingetragene Person gezahlt, im Fall Ihres Versterbens. Das eingezahlte Kapital spielt zum Zeitpunkt der Auszahlung keine Rolle. Ihren Hinterbliebenen steht die Versicherungssumme in voller Höhe zu, sobald die erste Prämie beglichen wurde. Nehmen Sie einen Baukredit auf, ist es in der Regel erforderlich, die Kreditsumme mit einer Risikolebensversicherung abzusichern. Versterben Sie, bevor der Kredit komplett getilgt ist, sind die Zahlungen gedeckt und der Kredit kann geblichen werden.

Welche Versicherungssumme ist sinnvoll?

In welcher Höhe eine finanzielle Absicherung notwendig und sinnvoll ist, muss individuell bestimmt werden. Dabei kommen verschiedene Faktoren zum Tragen. Wird die Risikolebensversicherung für eine Hausfinazierung abgeschlossen, muss die Summe ausreichen, um das Darlehn tilgen zu können. Stehen keine Darlehnsverpflichtungen aus, spielt das Einkommen des Hauptverdieners eine wichtige Rolle. Welche monatlichen Ausgaben sind vorhanden, welche Einnahmen sind notwendig, um diese zu finanzieren. Des Weiteren wird in Betracht gezogen, wie viele Kinder Sie haben und wir lange Sie bereits verheiratet sind. Erhält Ihr Ehepartner lediglich eine kleine oder bereits die große Witwen- bzw. Witwer-Rente nach Ihrem Tod. Auch Kosten für eine Beisetzung und eventuelle Folgekosten, zum Beispiel durch einen Umzug, sollten in Betracht gezogen werden. Fragen Sie unsere erfahrenen censio Berater. Sie zeigen Ihnen gerne auf, welche Summe für Ihre persönlichen Umstände am besten geeignet ist.

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Die Höhe der Versicherungssumme ist ein wichtiger Faktor für die Berechnung der Prämien. Je höher die vereinbarte Auszahlungssumme, umso höher die Prämien. Hinzu kommen Ihre persönlichen Umstände und Daten. Das Alter und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand haben Einfluss auf die Kosten. Aber auch Gewohnheiten, wir zum Beispiel das Rauchen, werden untersucht. Hinzu kommen die täglichen Umstände, wie das Jobrisiko oder die Wahl der Hobbys. Extremsportler zahlen einen höheren Beitrag als Personen, mit einer weniger risikoreichen Freizeitgestaltung. Nutzen Sie unseren Online-Vergleichsrechner, um Tarife und Leistungen miteinander zu vergleiche. In wenigen Schritten erhalten Sie eine umfassende Übersicht.

Was ist beim Abschluss einer Risikolebensversicherung zu beachten?

Die Versicherungsgesellschaften erfragen vor Vertragsabschluss verschiedene Angaben. Unter anderen ist es notwendige, einen umfassenden Fragebogen zum aktuellen Gesundheitszustand auszufüllen. Auch Informationen zur Krankheitsgeschichte und möglichen Familienkrankheiten werden erfragt. Es ist wichtig, hier vollständige und richtige Angaben zu machen. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass falsche Informationen hinterlegt wurden, kann die Leistung entfallen. In einzelnen Fällen fordern die Versicherungen eine ärztliche Prüfung ein. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, eine bestehende Police zu kündigen, damit entfällt allerdings der Versicherungsschutz und es gibt keine Rückerstattung der Beiträge. Entscheiden Sie sich daher für einen Tarif, der eine Anpassung der Versicherungssumme ohne Probleme zulässt. Zum Beispiel wenn die Kinder die Ausbildung beendet haben, oder wenn ein neues Familienmitglied hinzukommt. Passen Sie die Deckungssummen entsprechend nach unten oder oben an. Wählen Sie einen Versicherungszeitraum der ausreichend lang ist. Es ist sinnvoll, sich bis zum Renteneintritt abzusichern.

Wie finden Sie die passende Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung stellt sicher, dass Ihre Familie auch in Ihrer Abwesenheit das Leben genießen kann und eine sichere Zukunft hat. Sie erhalten eine hohe Versicherungssumme, für verhältnismäßig geringe Beiträge. Welche Tarife sich für Sie am besten eignen, können Sie über den censio Vergleichsrechner schnell ermitteln. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Berater zur Seite. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail. Sichern Sie schon heute die Zukunft Ihrer Familie.

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Highlights zur Risikolebensversicherung:

  • garantierte Todesfall-Leistung
  • hoher Hinterbliebenschutz zu niedrigen Beiträgen
  • finanzielle Absicherung und Schutz der Familie
  • hohe Sicherheit ab Beitragszahlung
  • Absicherung der Immobilienfinanzierung
  • Einschluss der Absicherung bei Berufsunfähigkeit
  • für Firmengründer, die Geschäftspartner vor finanziellen Risiken schützen möchten

Günstige Hinterbliebenenversorgung mit einer Risikolebensversicherung

Mit einer Risikolebensversicherung schützen Sie Ihre Familie besonders kostengünstig. Stirbt der Versicherte, zahlt der Lebensversicherer sofort die vereinbarte hohe Summe aus. Gleich ab dem ersten Beitrag genießen Sie und Ihre Familie vollen Todesfallschutz. Für Paare lohnt sich eine Police auf verbundene Leben – dann erhält automatisch der Überlebende die Versicherungssumme. Zur Absicherung von Krediten bekommen Sie die Risikolebensversicherung auch mit fallender Leistung, so passt sich die Todesfallsumme optimal an die verbleibende Kreditsumme an. Wichtig zu wissen:

Wer braucht die Risikolebensversicherung?

Besonders wichtig ist die Risikolebensversicherung, wenn Sie als Hauptverdiener für den größten Teil des Familieneinkommens sorgen. Von der Todesfallleistung können Ihre Angehörigen den Lebensunterhalt weiter bestreiten und laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen – beispielsweise den Kredit für das Eigenheim abzahlen und die Ausbildung der Kinder finanzieren. Auch für unverheiratete Paare ist eine Risikolebensversicherung empfehlenswert, denn ohne Trauschein erhält der Lebenspartner im Ernstfall gar keine Hinterbliebenenrente. Mit dem Versicherungsvergleich von censio finden Sie die passende Police und schützen Ihre Familie wirksam!

Sicher ist sicher: Finden Sie jetzt das richtige Angebot!

Sie brauchen leistungsstarken Todesfallschutz für Ihre Familie? Schützen Sie sich einfach mit einer guten Risikolebensversicherung! Aber entscheiden Sie sich nicht leichtfertig für das erstbeste Angebot, denn die Preisunterschiede im Markt sind groß. Sie wollen eine Risikolebensversicherung mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis? Vergleichen Sie jetzt mit wenigen Klicks die Tarife und stellen Sie Ihren Antrag bequem online!

Auf Nummer sicher gehen, denn eine Risikolebensversicherung bietet viel Schutz für wenig Geld!

Risikolebensversicherung – FAQ – Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist eine reine Risikoversicherung und dient der reinen Todesfallabsicherung. Bei Vertragsablauf der Risikolebensversicherung wird keine Versicherungssumme ausgezahlt, da sie eine reine Risikoversicherung ist. Sie ist daher besonders geeignet für die günstige Hinterbliebenen-Vorsorge und der Absicherung von Krediten. Dies kann auch wichtig sein bei Veränderung der Lebenslage, wie z.B. Heirat, Umzug, oder Bau / Kauf eines Hauses, denn dann bedarf es der Überprüfung und Anpassung des Versicherungsschutzes. Auf censio.de erhalten Sie dazu die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ) rund um die Risikolebensversicherung. In unserem Versicherungslexikon werden zudem einzelne Fachbegriffe aus diesem Bereich erläutert.

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Wozu dient eine Risikolebensversicherung?

Hinterbliebenen-Vorsorge günstig optimieren

Die Risikolebensversicherung dient generell als Vorsorge beim plötzlichen Todesfall. Stirbt der Versicherte wird die verbriefte Versicherungssumme an die – vom Versicherungsnehmer vertraglich bestimmte – berechtigte Bezugsperson gezahlt. Todesursachen können etwa längerfristige Krankheiten oder gar der Unfalltod des Versicherten sein.

Tritt dieser ein, lassen sich Hinterbliebene oder besonders nahestehende Personen aus dem persönlichen Umfeld des Versicherungsnehmers finanziell absichern. Dazu zählen etwa Geschäfts- oder Lebenspartner, aber häufig auch die Geliebte oder ein einzelner Vertreter aus der eigenen Familie. Die Entscheidung zur Auszahlung im Versicherungsfall trifft dabei derjenige, der die Risikolebensversicherung abschließt. Der Clou: mit dieser Police kann die optimal-mögliche Hinterbliebenen-Vorsorge getroffen werden – und das unter einem sehr niedrigen Finanzaufwand.

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Wer benötigt eine Risikolebensversicherung?

Hinterbliebene schützen und günstig absichern

Für die Risikolebensversicherungen als finanziell optimierte Hinterbliebenen-Vorsorge ist die Spanne bezugsberechtigter Personen besonders breit. Die Police erweist sich als besonders sinnvoll etwa bei Alleinerziehenden oder jungen Familien, die auf diese Weise ihre Angehörigen absichern können, ohne große finanzielle Kosten einzugehen. In selber Weise hilft die Risikolebensversicherung unverheirateten Paaren bzw. Ehepaaren gegen mögliche finanzielle Folgekrisen des jeweiligen Partners eine Vorsorge zu treffen.

Auch eine geschäftliche Bindung kann ein Todesfall schwer treffen. Haben Sie etwa zu Zweit ein gemeinsames Darlehen aufgenommen, um eine Geschäftsidee umzusetzen, würden auf den Geschäftspartner beim Todesfall seines Mitschuldners enorme finanzielle Belastungen zukommen. Um diese abzufedern kann ebenfalls eine Risikolebensversicherung helfen. Überdies lässt sich auch ein potenzieller Erbe als Empfangsberechtigter eintragen und damit auch der Umfang der Erbschaftssteuer verringern, wenn man ihre Steuerbefreiungshöchstgrenzen einhält.

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Wer sind die beteiligten Vertragsparteien einer Risikolebensversicherung?

Möglichkeiten und Hintergründe der Police wissen

Die Vertragsparteien der Risikolebensversicherung setzen sich aus vier Personen zusammen:

(I) Der Versicherungsnehmer:
Der Versicherungsnehmer stellt den direkten Vertragspartner für den Versicherer dar. Vertraglich ist er somit Träger sämtlicher Pflichten und Rechte. Insbesondere betrifft dies die abgemachte Prämienentrichtung.

(II) Die versicherte Person:
Das Leben der versicherten Person ist dasjenige, das Bestandteil des Versicherungsvertrages ist. Dabei muss die versicherte Person nicht identisch mit dem Versicherungsnehmer sein.

(III) Der/Die Bezugsberechtigte®:
Bezugsberechtigte Personen werden per Bezugsrecht fixiert. Diese Person erhält die in der Risikolebensversicherung abgemachte Versicherungssumme beim Todesfall der im Vertrag genannten versicherten Person. Sollte der/die Bezugsberechtigte® im Vertrag der Risikolebensversicherung nicht genannt sein bzw. waren versicherte Person und Versicherungsnehmer identisch, dann zählt versicherte Summe unter den Nachlass. Dass heißt, sie wird gemäß der Erbquote anteilig an die Erben verteilt. Um Zweifel über die bezugsberechtigte Person zu vermeiden, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Name so konkret wie möglich im Vertragswerk genannt wird.

(IV) Der Versicherer:
Der Versicherer stellt den vertraglichen Partner des Versicherungsnehmers. Er repräsentiert zudem diejenige Versicherungsgesellschaft, die die vereinbarte Versicherungssumme auszahlt wenn die versicherte Person innerhalb der Versicherungsdauer stirbt.

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In welcher Höhe (Versicherungssumme) sollte ich die Risikolebensversicherung abschließen?

Besten Hinterbliebenenschutz beantragen

Wer festlegen will, welche Versicherungssumme die berechtigte Person nach dem Ableben der versicherten Person erhalten kann, sollte zunächst die eigene finanzielle Lage beachten. Obwohl eine pauschale Regelung nicht gegeben ist, stellen in der Risikoversicherung, hier: Risikolebensversicherung geschäftliche, familiäre sowie die private, finanzielle Lebenssituation des Versicherten wesentliche Faktoren bei der Festlegung der Versicherungssumme dar.

Hat die betreffende Person zum Beispiel ein gemeinsames Darlehen laufen mit der er einst seine Geschäftsidee realisierte, so macht es Sinn, die Höhe des Darlehens als Maßstab für die Versicherungssumme zu nehmen. Damit würden die Hinterbliebenen finanziell entlastet, sollte die versicherte Person unerwartet ableben. Ebenso beim Brotverdiener in der Familie. In diesem Fall empfiehlt es sich, etwa das drei- bis fünffache des Jahresgehalts als Richtwert anzusetzen.

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Kann ich nachträglich die Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung erhöhen?

Nachversicherung nutzen, Ausnahmen kennen

Grundsätzlich wird vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Diese wird häufig erneut eingefordert, wenn der Versicherungsnehmer beabsichtigt, die Versicherungssumme zur Todesfallleistung zu erhöhen. Hierzu ist meist eine weitere Risikolebensversicherung nötig. Das Resultat der Gesundheitsprüfung entscheidet beim Versicherungsgeber über die Antragsannahme.

Allerdings gibt es auch vereinzelt Anbieter, bei denen eine Nachversicherung zu gewissen Anlässen (das kann eine Heirat, der Studienabschluss oder die Geburt eines neuen Kindes sein) von der Gesundheitsprüfung ausgenommen wird – in diesem Fall spricht man von einer so genannten Flexibilitätsgarantie. Häufig gelten hierbei jedoch festgeschriebene Altersgrenzen der versicherten Personen. Werden diese überschritten, kann auch bei einem besonderen Anlass eine Gesundheitsprüfung zur Nachversicherung angesetzt werden. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über die Fristen und Ausnahmeregelungen zur Versicherungssumme Ihrer Risikolebensversicherung.

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Zu welchem Zeitpunkt lassen sich Risikolebensversicherungen kündigen?

Eine Kündigung fristgemäß einreichen

Genau wie bei anderen Versicherungen gelten auch bei Risikolebensversicherungen geregelte Kündigungsfristen. Im Normalfall wird diese Frist immer zum Ablauf eines Versicherungsjahres angesetzt. So besteht dann oftmals eine Kündigungsfrist von vier Wochen. Sind im Vertrag Ratenzahlungen vereinbart worden, kann häufig auch binnen eines Versicherungsjahres, unter Beachtung einer vierwöchigen Frist, pünktlich zum Abschluss eines Ratenzahlungsabschnitts gekündigt werden.

Allerdings gilt diese Regelung dann auch erst nach dem Ablauf des ersten Versicherungsjahres. Risikolebensversicherungen sind stets aber schriftlich und durch den Versicherungsnehmer zu kündigen. Alle Details zur Regelung der Kündigung lassen sich zudem in den entsprechenden Versicherungsbedingungen der jeweiligen Risikolebensversicherungen finden.

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Welche Varianten der Risikolebensversicherungen gibt es?

Wie Sie Ihre Police individuell optimieren

Im Prinzip ist der Endzweck der Risikolebensversicherungen relativ simpel zu fassen: Stirbt die versicherte Person sollte eine vertragliche festgelegte Versicherungssumme vom Versicherungsgeber ausgezahlt werden. Um diesen Zweck zu optimieren entwickelten die Versicherungsgeber unterschiedliche Vertragsvarianten der Risikolebensversicherung. Im Folgenden sollen positive wie negative Aspekte der Varianten näher betrachtet werden, damit Sie wissen, wie Sie Ihre Police individuell optimieren können.

Zum einen können Risikolebensversicherungen unter verschiedenartig geregeltem Verlauf einer Versicherungssumme ausgemacht werden. Hier werden Risikolebensversicherungen unterschieden:

(I) mit einer konstanten Versicherungssumme (sie ist selbsterklärend und stellt die am zahlreichsten abgeschlossene Version dar)

(II) mit einer linear fallenden Versicherungssumme (Diese Variante ist besonders sinnvoll bei der Darlehensabsicherung; allerdings nur, wenn für das Darlehen eine konstante Tilgung vereinbart wurde! Unterversicherung während der vollständigen Darlehenszeit droht etwa dann, wenn die Risikolebensversicherung mit einer linear fallenden Versicherungssumme bei einem Annuitätendarlehen (etwa beim privaten Wohnungsbau) abgeschlossen wird.)

(III) mit einer annuitätisch fallenden Versicherungssumme (In dieser Variante hilft die Versicherungssumme sich dynamisch an die jährliche Restschuld bei einem Annuitätendarlehen anzupassen. Allerdings kann es passieren, dass spätere Tilgungs- bzw. Zinsänderungen oder Sondertilgungen einen erheblichen Unterschied zwischen Darlehensrestschuld und Versicherungssumme herstellen können.)

Wenige zusätzliche Tarife bieten die Option an, zunächst die Versicherungssumme linear und später dann fallend bzw. gänzlich wahlfrei zu vereinbaren. Allerdings wird diesen Tarifen eine geringere Bedeutung zugeschrieben.

Über die Risikolebensversicherungen mit nur einer versicherten Person hinaus haben ausgewählte Gesellschaften so genannte Risikolebensversicherungen auf verbundene Leben im Angebot. In dem Vertragswerk eines ausgewählten Anbieters können bis zu neun Geschäftspartner oder beide Ehepartner in nur einer Police abgesichert werden. Der Tod einer der im Vertrag eingeschlossenen Personen beendet die Versicherungsdauer, selbst dann wenn sie noch nicht abgelaufen ist. Sollten mehrere Vertragspartner gleichzeitig sterben bleibt es dennoch bei einer einmaligen Auszahlung der Versicherungssumme. Daher fällt diese Variante im Regelfall auch etwas preiswerter aus als etwa im Vergleich zu zwei Einzelversicherungen. Allerdings kann dieses Preisverhältnis auch genau andersherum ausfallen, etwa dann wenn Nichtraucher und Raucher gemeinsam in einem Vertrag versichert werden sollen. Immerhin erfolgt bei zahlreichen Versicherern der Raucherzuschlag tarif- und nicht personenbezogen. Daher ist diese Variante der Risikolebensversicherungen vor allem bei unverheirateten Partnerschaften zu empfehlen. Nicht aber bei Ehepartnern, wenn es sich um eine hohe Versicherungssumme handelt.

Über diese klassischen Varianten von Risikolebensversicherungen hinaus, also denjenigen bei den Tarife über die vollständige Versicherungsdauer hinweg gleich bleibend berechnet werden, gibt es auch Risikolebensversicherungen die Beiträge jeweils für die Dauer von einem Jahr berechnen. Diese Version ist zwar nicht allzu geläufig, kann jedoch für einzelne Fälle äußerst sinnvoll sein.

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Tritt der Versicherungsfall nicht ein, was passiert dann mit meinen gezahlten Beiträgen der Risikolebensversicherung?

Wie sich die Beitragskosten zusammensetzen

Die Risikolebensversicherungen hat eine relativ einfache Formel: Verstirbt die im Vertrag versicherte Person innerhalb der Versicherungsdauer, zahlt der Versicherungsgeber eine im Vertrag abgemachte Versicherungssumme. Damit sichert eine Risikolebensversicherung allein das Todesfallrisiko ab (daher passender Weise oft auch als Risikoversicherung bezeichnet).

Demzufolge enthält der Beitrag einerseits Kostenanteile (um die Verwaltungs- und Abschlusskosten seitens des Versicherers zu decken) und andererseits Risikoanteile (um bei einem eingetretenen Versicherungsfall die Kosten zu decken). Läuft die Vertragdauer aus, sind mit dem Ende auch diese beiden Beitragsanteile aufgebraucht. Das wirkt sich auch auf die gezahlten Beiträge aus, selbst wenn der Versicherungsfall nicht eingetreten ist. Läuft nämlich die Versicherungsdauer einer Risikoversicherung ohne Versicherungsfall ab, können daher auch keine bereits gezahlten Beiträge rückvergütet werden.

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Was ist der Unterschied zwischen den Brutto- und Nettobeiträgen in der Risikolebensversicherung?

Überschussregelungen der Versicherungen kennen

Der Bruttobeitrag bzw. der Tarifbeitrag von Risikoversicherungen wird präzise berechnet und für die vollständige Versicherungsdauer garantiert. Damit kann versprochen werden, dass der Versicherer seine Leistungen auch bei höher werdenden Verwaltungskosten oder schlechten Sterblichkeitsverläufen erbringen kann. Denn wenn weniger der Versicherten sterben oder die Versicherungsgesellschaft kosteneffektiver arbeitet, dann entstehen Überschüsse. Entsprechend der Versicherungsbedingungen und den Vorschriften des Gesetzgebers ist der Versicherungsnehmer in diesem Fall mit zu beteiligen.

Eine derartige Überschussbeteiligung erfolgt häufig bei einer Risikolebensversicherung über die Beitragsverrechnung. So wird dann der Brutto-/Tarifbeitrag in einer Sofortgutschrift gutgeschrieben, wodurch sich dann der entsprechende Zahlbeitrag ergibt. Daher wird dieser auch als Nettobeitrag bezeichnet. Der Netto-/Zahlbeitrag kann daher niemals über die vollständige Vertragslaufzeit garantiert werden. Schließlich besteht die Möglichkeit, dass er sich, abhängig von der Entwicklung der Überschussbeteiligung, verringert oder erhöht. Daher kann der Nettobeitrag im äußersten Fall, etwa wenn überhaupt keine Überschüsse erzielt worden sind, theoretisch den Wert des Bruttobeitrags annehmen.

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Welche Informationen liefert das Bezugsrecht für meine Risikolebensversicherung?

Hintergründe zu Risikolebensversicherungen kennen, das Bezugsrecht nutzen

Das Bezugsrecht schreibt der bezugsberechtigten Person das Anrecht zu, beim Todesfall der versicherten Person die Versicherungsleistung für sich zu beanspruchen. Damit gilt: Bei ausgesprochenem Bezugsrecht wird die Versicherungsleistung vom Erbnachlass des Abgeschiedenen ausgenommen. Daher sind Erbscheine oder ein Testament nicht notwendig. Dennoch wird die bezugsberechtigte Person mit der Erbschaftsteuer bedacht, ferner sie nicht identisch mit dem Versicherungsnehmer ist. Besonders nachteilige Effekte kann dies haben, sobald die Position des Empfängers der Versicherungsleistung etwa von Freunden, Geschwistern, dem unehelichen Lebenspartner, Geschäftspartnern, Eltern oder auch Schwiegerkindern besetzt wird. In diesem Fall sind die Höchstgrenzen der Erbschaftssteuerfreibeträge von Risikolebensversicherungen zu beachten.

In jedem Fall aber sollte die bezugsberechtigte Person mit Geburtsdatum und vollständigen Namen angegeben werden, damit bei Inanspruchnahme der Todesfall-Leistung eine rasche und reibungsfreie Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme ermöglicht werden kann. So ungenaue Adressaten wie „meine Kinder“ oder „die Erben“ zur bezugsberechtigten Person sollten umgangen werden. In diesem Fall sind zunächst kosten- und zeitintensive Recherchen notwendig um diesen weit gefassten Personenbegriff in aller Genauigkeit erfüllen zu können. Will man etwa mehrere Namen eintragen, können in der Vertragsoption „Risikoversicherungen verbundene Leben“ bis zu neun Personen eingetragen werden – und selbst diese sollten alle mit genauem Namen, Geburtdatum und Anteilsrecht angegeben sein.

Das widerrufliche Bezugsrecht ist eine häufig gewählte Variante. Hierbei wird der eingetragenen Empfangsperson allein eine Anwartschaft bezüglich der abgemachten Versicherungssumme eingeräumt. Tritt der Leistungsfall ein, kann der Bezugsberechtigte seine Anwartschaft zu einem konkreten Rechtsanspruch umwandeln. Der Versicherungsnehmer hat damit also stets die Möglichkeit schriftlich das Bezugsrecht zu widerrufen, gegeben dass der Versicherungsfall bis dato noch ausgeblieben ist.

Weniger Bedeutung hingegen genießt das Gegenstück, das unwiderrufliche Bezugsrecht. In dieser Variante wird der berechtigten Person sofort und unwiderruflich der Rechtsanspruch auf alle Versicherungsleistungen der Risikolebensversicherung eingeräumt. Eine Vertragsänderung kann der Versicherungsnehmer dann nur noch unter Zustimmung der bezugsberechtigten Person vornehmen. In diesem Sinne kann auch das unwiderrufliche Bezugsrecht nur unter Zustimmung des Bezugsberechtigten aufgehoben werden.

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In welchem Fall wird die Gesundheitsprüfung zum Abschluss der Risikolebensversicherung auferlegt?

Informationen zur Gesundheitsprüfung bei Risikolebensversicherungen anfordern

Eine der häufigsten Suchanfragen im Internet ist die „Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung“. Um Unklarheiten gleich an dieser Stelle zu beseitigen, die Risikolebensversicherung können auch wir nicht ohne Gesundheitsprüfung anbieten.

Allerdings können Sie im webbasierten Versicherungsvergleich, mithilfe der dort zu findenden Tarifdaten unterschiedlicher Anbieter, Ihren individuellen Beitrag bezüglich eines ‚normalen’ Risikoverhältnisses berechnen. Darunter fallen sowohl die beruflichen Risiken bzw. die Gesundheitsrisiken aus dem Hobbybereich als auch der gegenwärtige Gesundheitszustand der versicherten Person in spe.

Oftmals reicht bei einer Gesundheitsprüfung bereits die wahrheitsgemäße Stellungnahme zu den Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag aus. Gleichwohl bestätigt die eingetragene versicherte Person mit seiner/ihrer Unterschriftensetzung, die Schlusserklärungen des Versicherungsgebers anzuerkennen. Damit wird ihm die Option eingeräumt, die angegebenen Daten durch Ihren Arzt oder ein Krankenhaus nachzuprüfen. Meist wird von der Arztauskunft bei absehbar hohen Risikofällen Gebrauch gemacht. Das kann u.U. zu Verzögerungen in der Antragsbearbeitung führen.

Wird eine besonders hohe Versicherungssumme, in etwa ab 250.000 € bzw. 300.000 €, gewünscht kann der Versicherungsgeber eine ärztliche Zusatzuntersuchung anfordern. Dabei hat zunächst der Antragsteller sämtliche Kosten vorzustrecken. Kommt der Versicherungsvertrag unter den vom Versicherungsgeber vorgegebenen Grenzen zustande werden diese Kosten i.d.R. entweder mit den Beiträgen verrechnet oder komplett zurückerstattet.

Vereinzelt fordern Versicherer bei zu versichernden Personen höheren Alters vor dem Eintritt eine ärztliche Gesundheitsüberprüfung ein. Manchmal bestimmen sie auch reduzierte Untersuchungsgrenzen. Der Versicherungsvergleich gibt hierüber Auskunft und ermöglicht Ihnen Einblicke in die Bedingungen zur Gesundheitsprüfung bei Risikolebensversicherungen.

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Deckt die Risikolebensversicherung zusätzlich auch den Versicherungsschutz bei einer Berufsunfähigkeit?

Per Zusatzversicherungen die Vertragsleistungen steigern

Häufig kann mit dem Eintritt in eine Risikolebensversicherung zusätzlich eine Unfall-Zusatzversicherung und je nach Versicherer auch eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (kurz: BUZ) beantragt werden.

Die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung erlaubt es, bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit die versicherte Person von den Beiträgen des Hauptvertrages zu befreien. Das spart die relativ geringen Zusatzkosten für die Beiträge der Risikolebensversicherung. Viel wichtiger jedoch ist, dass in diesem Fall eine bestimmte monatliche Berufsunfähigkeitsrente beantragt werden kann. Dennoch ist die Eingliederung der BUZ in die Risikolebensversicherung ein zweischneidiges Schwert.

Entscheidend ist die Dauer der Versicherung, denn auch die Zusatzversicherung läuft nicht über den zeitlichen Rahmen der Hauptversicherung hinaus – und diesen schreibt noch immer die Risikolebensversicherung vor. Diese wird häufig nur für einen kurzen Zeitraum benötigt, der BU-Schutz hingegen sollte bis hin zum 65. Lebensjahr wirksam sein.

Würden demnach die gewünschten Fristen voneinander abweichen, müsste auch der Hauptvertrag, also die Risikolebensversicherung, mit verlängert werden. Das beschert häufig auch höhere Versicherungsbeiträge, denn mit steigendem Alter steigen zugleich Risiko und Kosten. Aufgrund des hohen Stellenwerts der Berufsunfähigkeitsversicherung ist im Gegenzug von einer Verkürzung der Laufzeit dringend abzuraten.

Selbst wenn diese Option zur Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung in Frage kommt, sollte darauf geachtet werden, dass der Anbieter nicht nur eine günstige Risikolebensversicherung im Programm hat, sondern auch die BU-Versicherung günstig und leistungsstark anbietet. Denn bei einer BU-Police gehen die Leistungen immer auch vor dem Preis. Immerhin bringt es dem Versicherer nur Nachteile, wenn er zwar jahrelang in den Beiträgen sparen konnte, dann aber aufgrund eines restriktiven Versicherungsvertrages im Ernstfall keine Leistungen beziehen kann.

Daher ist es häufig sinnvoll BU-Schutz und Risikolebensversicherung als zwei getrennte Paar Schuhe zu behandeln. Sollte ein und derselbe Versicherer neben der Risikolebensversicherung nicht auch selbständige Policen für eine Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten, kann man die Risikopolice auch mit einer sehr geringen Versicherungssumme wählen. Die BUZ kann dann zusätzlich vereinbart werden.

Wollen Sie außerdem neben der Risikolebensversicherung auch eine Unfall-Zusatzversicherung vereinbaren, kann die bezugsberechtigte Person beim Unfalltod der versicherten Person sowohl die vereinbarten Leistungen aus der Risikolebensversicherung als auch die Leistungen der Unfall-Zusatzversicherung beziehen.

In unserem Risikolebensversicherung Versicherungsvergleich allerdings wird diese Variante ausgeklammert, da wir der Ansicht sind, dass eine Risikolebensversicherung die Hinterbliebenenversorgung übernehmen sollte. Die bei einem Todesfall entstehende Versorgungslücke für die Hinterbliebenen wird jedoch nicht durch die zusätzliche Todesursache eines Unfalls erweitert. Daher wird die Unfall-Zusatzversicherung im Online-Vergleich nicht einbezogen.

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Auf welche Punkte sollten unverheiratete Paare achten, wenn sie eine Risikolebensversicherung abschließen?

Bei der Erbschaftssteuer richtig sparen

Oftmals wird die Risikolebensversicherung in einer Form abgeschlossen, in der versicherte Person und Versicherungsnehmer identisch sind und er das Bezugsrecht an eine Person gewährt, die beim Todesfall des Versicherten die vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt bekommt. Allerdings wird dabei nur selten die Erbschaftsteuer beachtet, die sich auch auf Leistungen aus einer Lebensversicherung bezieht, selbst dann wenn ein Bezugsrecht wirksam wird. Wenn sich Ehepartner gegenseitig unter geringen bis mittlerschweren Risikopolicen absichern, hat die Erbschaftsteuer kaum eine Bedeutung. Immerhin können verheiratete Paare seit der Erbschaftsteuerreform von 2008 bis zu 500.000€ steuerfrei erben.

Sind jedoch Geschwister, uneheliche Partner, Geschäftspartner oder Freunde als bezugsberechtigte Personen eingeplant fällt diese Steuerbefreiungsgrenze wesentlich niedriger aus: Erbschaftsteuerfreibeträge können bei diesen Personengruppen nur mit bis zu 20.000 € angesetzt werden.

Daher sollte bei unverheirateten Paaren lieber derjenige Partner als Versicherungsnehmer auftreten, der seinen Partner als versicherte Person einsetzt, um selbst als bezugsberechtigte Person seine Hinterbliebenenversorgung abzusichern. Ähnliches gilt bei Ehepartnern. Denn die Erbschaftssteuer greift auch dann, wenn die Summe 500.000 € übersteigt bzw. weitere Nachlasswerte ins Spiel kommen. Ist nämlich Versicherungsnehmer gleich bezugsberechtigte Person, kann die Erbschaftsteuer komplett umgangen werden.

Außerdem macht es wenig her, wenn sich beide Partner gegenseitig in der Risikolebensversicherung mit der Option auf verbundene Leben versichern wollen. Beide Partner würden in dieser Variante als versicherte Person aufgeführt werden, allerdings kann nur einer von beiden die Rolle des Versicherungsnehmers übernehmen. Wenn nun als der Mann zugleich Versicherungsnehmer und versicherte Person ist, erhält bei seinem Tod die Lebenspartnerin die Versicherungssumme als Bezugsberechtigte ausbezahlt. Allerdings greift hierbei dann die Erbschaftsteuer, denn die Frau ist lediglich bezugsberechtigte Person, nicht auch Versicherungsnehmer.

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Was ist eine Risikolebensversicherung mit „technisch einjährig kalkulierten Beiträgen“?

Risikolebensversicherungen individuell anpassen

Im Regelfall werden die Versicherungsbeiträge der Risikolebensversicherung ermittelt, indem der Versicherer das Versicherungsrisiko für die gesamte Laufzeit berechnet und einen entsprechend gemittelten Versicherungsbeitrag ansetzt. Damit wäre der Tarifbeitrag für die gesamte Laufzeit konstant. Entsprechend dem Zuwachs des Versicherungsrisikos bei steigendem Alter beschert diese Berechnung höhere Versicherungsbeiträge beim Eintritt in die Versicherung; und zugleich vergleichsweise niedrige Beiträge am Ende der Vertragsfrist.

Wenn die Versicherungsdauer entsprechend länger gewählt wird, steigt trotz gleichem Eintrittsalters der konstante Tarif. Daher greifen viele Versicherungsnehmer lieber auf kürzere Vertragslaufzeiten zurück, auch wenn die durch die Versicherungssumme zu deckende Hinterbliebenenvorsorge wesentlich längerfristige finanzielle Löcher zu stopfen hätte.

Hier können also fatale Fehlentscheidungen getroffen werden. Immerhin wird mit Ablauf einer Risikolebensversicherung und dem Antrag auf eine weitere eine erneute Gesundheitsprüfung auferlegt. Sollten sich inzwischen gesundheitliche Beeinträchtigungen eingestellt haben, können Risikozuschläge oder Vertragsausschlüsse die Police wesentlich unattraktiver gestalten. Im äußersten Fall kann sogar der Antrag abgelehnt werden.

Daher gestaltet die Option auf technisch einjährig kalkulierte Beitr&aumlge eine Risikolebensversicherung oftmals wesentlich interessanter. Auch hierbei wird eine bestimmte Versicherungsdauer festgesetzt. Allerdings werden in dieser Version die fälligen Versicherungsbeiträge jedes Jahr aufs Neue berechnet. Der zu zahlende Beitrag ist demnach zu Beginn des Vertrages niedriger als zum Ende der Vertragsfrist – dann aber meist höher als der in der klassischen Variante gemittelte Beitrag.

Diese Option eignet sich daher insbesondere für Versicherungsnehmer, die nicht abschätzen können, in welchem Umfang die exakte Versicherungsdauer zu wählen ist. In diesem Fall werden die Policen stets nur bis zu einem maximal erschwinglichen bzw. höchstens benötigten Zeitpunkt abgeschlossen. Der Versicherungsnehmer zahlt dann immer nur den risikogerechten Beitrag, jeweils berechnet für ein einzelnes Jahr. Somit hat es keinen Einfluss ob die Vertragsdauer nun auf 5 oder 25 Jahre angesetzt wird. Sollte die Versicherung vor Ablauf der Dauer nicht länger benötigt werden, kann sie unter Beachtung einer vierwöchigen Frist jeweils zum Ablauf eines Versicherungsjahres gekündigt werden. Auf diese Weise können die höheren Beiträge zum Ende der Vertragsfrist umgangen werden.

In unserem Versicherungsvergleich wird diese noch relativ neue Variante der Risikolebensversicherung über eine zusätzliche Tabelle beim Vergleichsergebnis abgebildet. So können Sie Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten individuell abwägen und bei Bedarf, unter Nutzung aller Preisvorteile, die passende Police direkt beantragen.

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Risikolebensversicherung Vergleich: Welche besonderen Merkmale bietet ein Versicherungsvergleich?

Per Versicherungsvergleich die individuelle Risikolebensversicherung anfordern

Der auf unserer Webseite zu findende Versicherungsvergleich soll jedem interessierten Besucher die Gelegenheit geben, anonym (bei uns müssen Sie weder Wohnanschrift, noch Rufnummer oder Mailkontakt hinterlassen) und kostenlos mit einem Blick günstige Optionen im Bereich Risikolebensversicherungen einzusehen. Denn Jeder sollte die Möglichkeit haben seine individuelle Risikolebensversicherung bzw. das entsprechende Angebot auf seinen Preis zu prüfen. Allerdings erhebt unser Vergleich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir können Ihnen lediglich die Angebote der Anbieter zeigen, die uns ihre Tarife zum Vergleichszweck zur Verfügung gestellt haben.

Dennoch wird der Versicherungsvergleich zeigen, dass es trotz vergleichbarer Rahmenbedingungen erhebliche Preisunterschiede zwischen den Versicherern gibt.

Zudem zeigt der Beitragsvergleich, dass sich die Resultate durch die Faktoren des individuellen Risikos (Berufsgruppe, Hobbys etc.), Alters und Geschlechts voneinander unterscheiden werden. Etwa gibt es Angebote, in denen Nichtraucher besonders günstige Risikolebensversicherungen abschließen können. Allerdings unterscheiden sich die Auffassungen des Begriffes „Nichtraucher“ von Anbieter zu Anbieter. Häufig wird der Nichtraucher eingestuft als eine Person, die innerhalb der letzten 365 Tage vor seiner Antragstellung weder durch Zigaretten, Pfeifen, Zigarren oder durch andere Möglichkeiten Nikotin konsumiert hat. Andere wiederum definieren den Nichtraucher als jemanden, der im letzten Jahr allein keine Zigarette angerührt hat. Zigarren- und Pfeifenraucher hätten nach dieser Definition die Option auf den günstigen „Nichtraucher“-Tarif. Unser Eingabeformular beachtet in seinem Frageschema genau diese Details.

Weitere Gesellschaften setzen in den Risikoversicherungen sowohl für Raucher als auch für den Nichtraucher den gleichen Tarif an und erreichen im selben Zug durch Mischkalkulationen vergleichsweise günstigere Tarife für die Raucher. Einzelne Anbieter erhöhen Risikozuschläge für motorisierte Zwei oder Dreiradfahrer bzw. für die Fahrzeugführer moderner Quads. Unser Beitragsvergleich nimmt auch auf diese Personengruppen Rücksicht. Weiterhin basieren alle zu findenden Tarifdaten auf der Annahme eines ‚normalen’ hobby- und berufsbedingten wie gesundheitlichen Risikoverhältnisses.

Außerdem zeigt der Vergleich in nur einer Übersicht die verfügbaren günstigen Risikolebensversicherungen mit der Option auf eine konstante Versicherungssumme über die gesamte Vertragslaufzeit. Denn diese Variante wird am häufigsten angeboten und abgeschlossen. Anbieter werden hierbei mit ihren Netto- und Bruttobeiträgen sowie den Tarifbezeichnungen gelistet. Dabei zeigt der angegebene Tarifbeitrag den auf die vollständige Vertragslaufzeit garantierten Betrag. Zahlbeiträge/Nettobeiträge resultieren stets aus einer Verrechnung der Überschussbeteiligung (bitte entnehmen Sie nähere Informationen unter: Unterschied zwischen den Brutto- und Nettobeiträgen in der Risikolebensversicherung).

Eine zusätzliche Tabelle bildet die „Risikolebensversicherungen mit technisch einjährig kalkulierten Beiträgen“ ab. Diese relativ neue aber nützliche Variante der Risikolebensversicherung findet die Beitragsberechnung zu jedem Versicherungsjahr einmal jährlich statt. Das gleicht die Beiträge an das tatsächliche Risiko an. Die Kosten gestalten sich daher zu Vertragsbeginn wesentlich niedriger als in der klassischen Variante und steigen danach dynamisch an. Unter dem Punkt Tarifdetails können Sie zusätzlich den Verlauf der Netto- und Bruttobeiträge einsehen.

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