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Kategorie: Pflegeversicherung


Pflegereform auf dem Irrweg

Allmählich kommt das System der gesetzlichen Pflegeversicherung an seine Belastungsgrenzen. Grund hierfür ist der demografische Wandel der deutschen Bevölkerung. Allein bis zum Jahr 2050 könnte die Zahl der Über-80-Jährigen um das Dreifache steigen. Statt darauf zu reagieren, plant die SPD, wie der Verband der Privaten Krankenversicherung berichtet, das System noch auszuweiten, sodass kommende Generationen für die Kosten aufkommen müssen.


Pflegeversicherung: Entlastung durch Karenzzeit

Konstante Beiträge in der Pflegeversicherung bis zum Jahr 2029 sollen durch ein neues Karenzmodell garantiert werden können. Dabei dürfen im ersten Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen werden. Stattdessen müssen diese dann aus privater Hand gezahlt werden. Wie eine aktuelle Pflegestudie zeigt, könnten sogar bis 2070 gleichbleibende Beiträge garantiert werden, wenn dieser Zeitraum auf drei Jahre ausgeweitet wird.


Unterschiedliche Wege zur privaten Absicherung des Pflegerisikos

Um im Fall einer Pflegebedürftigkeit keine finanziellen Lücken zu haben, ist es sinnvoll, eine private Pflegeversicherung abzuschließen Dafür sind unterschiedliche Angebote auf dem Markt, die jeweils Vor- und Nachteile haben. Deshalb muss im Einzelfall entschieden werden, welche Bedürfnisse der Versicherungsnehmer hat und was am besten dazu passt. Dabei sollten auch Aspekte wie die Absicherung einer Demenzerkrankung nicht vergessen werden.


Geplante Einführung einer kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung stößt auf scharfe Kritik

Immer wieder wird die Riester-Rente als Erfolgsmodell beschrieben. Nun soll das Prinzip auch auf die Pflegeversicherung übertragen werden. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler plant im kommenden Jahr die Einführung einer kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung nach dem Vorbild der Riester-Vorsorge. Das Vorhaben stößt indes auf heftige Kritik bei der politischen Opposition sowie bei Sozialverbänden und Gewerkschaften.


Kapitalgedeckte Finanzierung der privaten Pflegeversicherung als Vorbild für die gesetzliche Pflegeversicherung?

Der in Deutschland vorherrschende demografische Wandel ist längst kein Geheimnis mehr. Vor allem im Bereich der Pflegeversicherung wird diese Entwicklung in Zukunft deutlich spürbar werden. Denn mit zunehmendem Alter steigt meist auch die Pflegebedürftigkeit. Bereits im Jahr 2000 ist ca. jeder sechste Bundesbürger älter als 65 Jahre gewesen. 2050 wird dies Schätzungen zufolge bereits auf jeden Dritten zutreffen.


Vielfältige Variationsmöglichkeiten bei der gesetzlichen Pflegeversicherung

Das Leistungsspektrum der gesetzlichen Pflegeversicherung ist durch die Reformen der letzten Jahre recht breit geworden. Es ermöglicht dadurch eine Anpassung an die individuelle Situation des Pflegebedürftigen. Ein wichtiges politisches Ziel ist es, die häusliche Pflege zu stärken und den Pflegebedürftigen darin zu unterstützen, dass er in seinem gewohnten Umfeld bleiben kann.


Risiko Pflegefall: Die richtige Absicherung ist entscheidend

Das Thema Altersvorsorge ist in aller Munde. In Anbetracht leerer Kassen bei der gesetzlichen Rentenversicherung sorgt ein großer Teil der Bundesbürger inzwischen privat vor. Außer Acht gelassen wird dabei in den meisten Fällen das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden. Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus, um anfallende Pflegekosten zu decken. Abhilfe kann eine private Pflegezusatzpolice leisten.


Pflegeversicherung: Große Angst vor Pflege im Alter

Das Vertrauen der Bundesbürger in die Gesetzliche Pflegeversicherung schwindet zunehmend. Laut einer aktuellen Umfrage befürchten drei Viertel der Deutschen, im Pflegefall finanziell nicht ausreichend abgesichert zu sein. Dennoch haben nur 12 % eine zusätzliche private Vorsorgemaßnahme abgeschlossen. Die Sparte Pflege bietet daher viel Abschlusspotenzial für die Branche.

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