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Kategorie: Risikolebensversicherung


Riskante Verlängerung einer Risikolebensversicherung

Wenn ein Versicherungsnehmer einen (zeitlich befristeten) Risikolebensversicherungsvertrag verlängert, handelt es sich faktisch um einen Neuabschluss – mit entsprechenden Auswirkungen auf den Versicherungsschutz. So beginnt etwa die dreijährige Ausschlussfrist wegen Selbsttötung neu zu laufen. Hierauf hat der Versicherer den Versicherungsnehmer vor dem „Neuabschluss“ hinzuweisen. Ansonsten macht er sich schadenersatzpflichtig.


Risikolebensversicherung mit einer technisch-einjährig kalkulierten Versicherungsprämie

Bei der „klassischen“ Risikolebensversicherung wird eine so genannte Mischkalkulation vorgenommen. Die Versicherungsmathematiker ermitteln für diese Risikotarife anhand des „Risikos“ eine konstante Versicherungsprämie ( Mischkalkulation ) für die gesamte Laufzeit bzw. Versicherungsdauer. Daher sind die Risikolebensversicherungen mit einer kürzen Versicherungsdauer günstiger, ( z.B. 10 Jahre Versicherungsdauer ), als mit einer längeren Laufzeit ( z.B. 20 Jahre Versicherungsdauer ), da auf Grund der Laufzeit das subjektive „Risiko“ höher ist.


Todesfallschutz und die Absicherung von Hinterbliebenen mit einer Risikolebensversicherung

Die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen steht beim Abschluß einer Risikolebensversicherung im Mittelpunkt, denn sie dient als Vorsorge und Absicherung im Todesfall. Zudem werden die Hinterbliebenen vor evtl. finanziellen Forderungen geschützt. Die Versicherungsprämien bei der Risikolebensversicherung mit der Tarifvariante Beitragsverrechnung sind meist sehr günstig, da kein Kapital angespart wird.

Risikovorsorge bedeutet für die meisten Menschen die individuelle Absicherung ihrer Familie. In diesem Zusammenhang haben Interessenten zwei Möglichkeiten, Risikovorsorge zu betreiben: den Abschluss einer konstanten oder einer fallenden Versicherungssumme. Eine konstante Versicherungssumme wählt derjenige, der eine günstige Risikovorsorge zur finanziellen Absicherung seiner Angehörigen betreiben möchte. Wer hingegen einen Kredit günstig absichern möchte, der wählt die fallende Versicherungssumme. Die Risikovorsorge mit der Tarifvariante „konstante Versicherungssumme“ bedeutet für den Versicherungsnehmer nicht nur eine stets gleich bleibende Leistung im Todesfall, auch an der monatliche Beitragshöhe ändert sich während der gesamten Versicherungsdauer nichts. Gleiches gilt für die Höhe der Absicherung, auch diese ist innerhalb der Laufzeit keinen Änderungen unterworfen.

Versicherungsnehmer, die sich für die Tarifvariante „fallende Versicherungssumme“ mit abgekürzter Beitragszahlung entschieden haben, genießen den Vorteil einer gleichmäßig fallenden Versicherungssumme. Zwar sind auch hier die monatlichen Beitragszahlungen unverändert, diese sind jedoch lediglich für zwei Drittel der Laufzeit zu zahlen. Trotzdem besteht auch nach Ende der Beitragszahlung ein voller Versicherungsschutz. Daher ist diese Variante insbesondere für Kreditnehmer und Bauherren zur Absicherung bzw. Vorsorge geeignet. Die Ausführungen zeigen: Risikovorsorge zu betreiben ist wichtig für all diejenigen, die Sorge für andere Menschen tragen. Für den Fall des Todes bei der versicherten Person haben dann die bezugsberechtigten Hinterbliebenen einen anteiligen Anspruch untereinander auf die vertraglich festgesetzte Versicherungssumme. Durch diese Risikovorsorge sind neben dem Partner auch die Kinder vor finanziellen Engpässen geschützt. Risikovorsorge benötigt aber auch derjenige, der als Geschäftspartner Verantwortung trägt. Die Vorteile der Risikovorsorge liegen hier insbesondere in der kostengünstigen Absicherung der Hinterbliebenen. Risikovorsorgeversicherungen können dabei nicht nur an Zusatzversicherungen wie zum Beispiel eine Dread Disease Versicherung oder an eine Berufsunfähigkeitsversicherung gekoppelt werden, auch die Höhe der Versicherungssumme kann durch den Versicherungsnehmer individuell festgelegt werden. Zudem wird bereits mit der ersten Beitragszahlung der volle Versicherungsschutz gegenüber den Bezugsberechtigten gewährt. Der Versicherungsnehmer hat in diesem Falle zudem die freie Wahl zur Festlegung der Todesfall-Leistung für den bzw. die Bezugsberechtigten. Änderungen sind jederzeit möglich. Niemand sollte deshalb auf eine entsprechende Vorsorge verzichten, denn mit einem solchen Engagement lässt sich der finanzielle Sicherheitsbedarf nicht nur mittel-, sonder auch auf langfristige Sicht decken.

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