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Kategorie: Unfallversicherung


Private Unfallversicherung schließt Absicherungslücken bei der Arbeit

Die gesetzliche Unfallversicherung kommt nicht für alle Schäden, in jeder Arbeitssituation auf. Dies wurde in einem Gerichtsurteil beschlossen und somit weißt die gesetzliche Unfallversicherung Absicherungslücken auf. Eine zusätzliche, private Police schließt diese Lücken. Worauf sollten Sie also beim Abschuss einer privaten Unfallversicherung achten.


Steuerliche Behandlung von freiwilligen Unfallversicherungen

Mit Schreiben vom 28.10.2009 – IV C 5 – S 2332/09/10004 – hat das Bundefinanzministerium. zur einkommen- bzw. lohnsteuerlichen Behandlung von Aufwendungen für eine freiwillige Unfallversicherung Stellung genommen.


Versicherungsnehmer müssen Unfallhergang plausibel belegen

Private Unfallversicherungen greifen in der Regel nicht bei Unfällen, die durch Bewusstseinsstörungen verursacht wurden. Beweispflichtig ist grundsätzlich der Versicherer – allerdings muss der Versicherte den Unfallhergang plausibel belegen können. Tut er dies nicht, wird der Versicherer unter Umständen leistungsfrei.


Duschunfall ist kein Arbeitsunfall – nur private Unfallversicherung kann helfen

Wie wichtig eine private Unfallversicherung ist, hat kürzlich wieder einmal eine Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) deutlich gemacht – danach ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht einstandspflichtig für Verletzungen einer Lehrerin, die sich diese beim Duschen während einer Klassenfahrt zugezogen hatte (BSG, 18.11.2008 – B 2 U 31/07 R).


ESP im Auto könnte viele Unfälle verhindern

Das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP gehört in Pkws der höheren Preisklasse bereits seit Jahren zur Standardausstattung – nicht dagegen bei vielen Kleinwagen. Dabei könnte es nach einer Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) erheblich zur Verminderung von Unfällen beitragen, wenn denn alle Fahrzeuge auf deutschen Straßen mit ESP ausgestattet wären.


Unfallversicherung: Kicken auf Bolzplatz im Schutz enthalten

Mit dem Start der EM 2008 steigt bei vielen Freizeitsportlern wieder die Lust am Bolzen auf öffentlichen Plätzen. Kommt es dabei jedoch zu einem Unfall, müssen oft die Gerichte über eventuelle Entschädigungen entscheiden, wie ein jetzt veröffentlichtes Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm (Az.: 20 U 5/07) zeigt.


Verspätete Unfallanzeige führt zur Leistungsfreiheit des Versicherers

Wer nach einem Unfall diesen nicht zeitnah bei seinem privaten Unfallversicherer meldet, riskiert den Verlust des Versicherungsschutzes. Dies hat das Oberlandesgericht Köln kürzlich entschieden (OLG Köln, Beschluss vom 21. Dezember 2007, Az.: 20 U 167/07). In dem vom OLG Köln zu entscheidenden Fall hatte ein Versicherungsnehmer durch einen Unfall erhebliche Verletzungen erlitten. Trotz 5-monatiger ärztlicher Behandlung litt der Versicherungsnehmer auch in der Folge an therapieresistenten Dauerbeschwerden. Eine Schadenmeldung bei seinem privaten Unfallversicherer machte er allerdings erst weitere 6 Monate später, insgesamt also rund 11 Monate nach dem Unfallereignis.


Private Unfallversicherung – Skifahrer

Skifahrer unter Alkohol riskieren Versicherungsschutz

Die Liste der gefährlichsten Sportarten wird vom Skifahren angeführt. Und auch Unfallfolgen bei diesem Wintersport wiegen schwerer als bei saisonal anderen Sportarten, denn die Heilung dauert oftmals wesentlich länger. Ungeachtet dieses hohen Unfallrisikos treten zahlreiche Deutsche ohne genügenden Schutz ihren Winterurlaub an. Statistisch gesehen ereignet sich in Deutschland jeder sechste gemeldete Unfall beim Sport. Hauptsächlich betrifft dies Wintersportler. Allein Skifahrer in der Schweiz bilden ein Drittel der gesamten Sportunfallopfer im Bereich „Wintersportarten“. Das schneeärmere Deutschland hingegen vermeldet stattliche 90.000 Unfälle pro Jahr. Skifahren zählt somit zu den unfallträchtigsten aller Sportarten. Häufig zieht ein Skiunfall langwierige Gesundheitsschäden nach sich. Es fällt auch auf, dass sich generell Männer prozentual häufiger während einer sportlichen Tätigkeit verletzen als das weibliche Geschlecht – dennoch ordnet das BAuA mehr als die Hälfte der jährlich gemeldeten 90.000 Skiunfällen weiblichen Unfallopfern zu.


Unfallversicherer muss bei Tod durch Bewusstseinsstörung nicht zahlen

Ein privater Unfallversicherer muss im Falle des Todes des Versicherungsnehmers keine Versicherungsleistungen erbringen, wenn der Tod auf eine Bewusstseinsstörung des Verunfallten zurückzuführen ist. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart hervor (OLG Stuttgart, 27. Juli 2006 – Az.: 7 U 208/05). Im zu entscheidenden Fall hatte die Klägerin als Bezugsberechtigte im Todesfall Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung begehrt, nachdem ihr Lebensgefährte – der Versicherungsnehmer – durch Ertrinken in der eigenen Badewanne zu Tode gekommen war. Grund für das Ertrinken war nach den Ergebnissen der ärztlichen Untersuchung eine Bewusstlosigkeit, ausgelöst durch eine chronische Erkrankung des Mannes. Der beklagte Unfallversicherer verweigerte jegliche Zahlung aus dem Versicherungsvertrag mit dem Hinweis auf die für den Tod ursächliche Bewusstseinsstörung.


Kein Schadenersatz bei Unfällen aufgrund provisorisch ausgebesserter Fahrbahnschäden

Wer auf einer Straße zu Fall kommt, weil Frostschäden im Straßenbelag nur provisorisch behoben wurden, hat gegenüber der straßenunterhaltspflichtigen Gemeinde in der Regel keinen Anspruch auf Ersatz des durch den Unfalls entstandenen Schadens – geschweige denn auf Zahlung eines Schmerzensgeldes. Dies hat das Landgericht Coburg mit Urteil vom 18. April 2007 (Az.: 21 O 795/06) entschieden. Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde:

Innerhalb der Unfallversicherung ist zwischen gesetzlich und privat zu unterscheiden. Wer im Rahmen seiner beruflichen Arbeit einen Unfall erleidet, für den tritt die gesetzliche Unfallversicherung in Kraft. Doch statistisch gesehen ereignen sich die meisten Unfälle gerade in der Freizeit. In diesem Fall bietet aber nur die private Unfallversicherung einen optimalen Schutz. Wer sich gegen einen Unfall finanziell schützen will, sollte dies nicht nur als Erwachsener angehen, auch Kinder und Jugendliche sind Unfall gefährdet. Dabei leistet die Unfallversicherung weltweit und rund um die Uhr. Zudem darf nicht vergessen werden: Kinder bis zu ihrem 3. Lebensjahr genießen überhaupt keinen gesetzlichen Unfallschutz. Der gesetzliche Schutz greift erst dann, wenn sich ein Kind in einer Betreuungseinrichtung wie zum Beispiel einem Kindergarten oder einer Schule befindet.

Auch Studenten genießen innerhalb der Universität sowie auf den dazugehörigen direkten Wegstrecken gesetzlichen Unfallschutz. Wer überhaupt nicht erwerbstätig ist, für den greift auch nicht der Schutz der staatlichen Unfallversicherungen (bspw. Hausfrauen). Kommt es privat zu einem Unfall bedingten Invaliditäts- oder Todesfall, bietet die Unfallversicherung entsprechende finanzielle Unterstützung an. Je nach Vertragsgestaltung wird entweder eine vorab festgelegte Summe oder eine monatliche Rente gezahlt. Innerhalb der Unfallversicherung können auch noch Krankenhaustagegeldzahlungen, Genesungsgeld, lebenslange Rentenzahlungen oder aber sofortige Zahlungen für den Fall von Schwerstverletzungen vereinbart werden. Für den Fall einer Leistung gilt: Je höher der Grad der Unfall bedingten Invalidität, desto höher ist auch der Anteil der vorab vereinbarten Grundsumme.

Wer optimal vorsorgen will, versichert innerhalb der Unfallversicherung eine Grundsumme. Die entsprechende Höhe sollte dabei individuell mit dem Berater besprochen werden. Die private Unfallversicherung bietet dem Versicherten zudem rund um die Uhr und mit einer weltweiten Gültigkeit zuverlässigen finanziellen Schutz gegen die Folgen von Unfällen. Denn auch vermeintlich kleine Unfälle ziehen in der Regel größere finanziellen Folgen nach sich. Mit einer privaten Unfallversicherung hingegen lassen sich nicht nur Einkommensverluste mindern und eine Umschulung oder einen Berufswechsel finanzieren, Versicherte können mit dem Geld auch erforderliche Umbauten an Haus und Wohnung vornehmen oder Spezialbehandlungen (im Ausland) finanzieren.

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