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Wohngebäudeversicherung

Sichern Sie mit der Wohngebäudeversicherung Ihre Immobilie und schützen Sie sich finanziell vor Schäden!

Eine Wohngebäudeversicherung ist für Hausbesitzer unverzichtbar. Risiken wie Feuer, Wasserrohbruch oder Sturmschäden können zu einer finanziellen Katastrophe führen. Schützen Sie Ihre Immobilie und versichern Sie sich gegen unvorhersehbaren Risiken mit einer individuell angepassten Gebäudeversicherung.

Wohngebäudeversicherung
  • Erstklassiger Schutz für Ihr Wohngebäude
  • Schutz bei Feuer-, Leitungswasser, Sturm- u. Hagelschäden
  • Wohngebäudeversicherung zahlt ortsüblichen Neubauwert
  • Elementarschutz kann mitversichert werden

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Eine Wohngebäudeversicherung bietet ausreichenden Schutz
vor bösen Überraschungen

Brände, Unwetter und andere unvorhersehbare Ereignisse verursachen an Ihrem Haus oft teure Schäden. Ohne wirksame Absicherung droht Ihnen als Eigentümer der finanzielle Ruin. Mit einer guten Wohngebäudeversicherung müssen Sie unkalkulierbar hohe Kosten im Ernstfall nicht aus der eigenen Tasche zahlen. Denn nur durch eine Wohngebäudeversicherung können Sie Ihr Haus gegen viele böse Überraschungen ausreichend schützen! Machen Sie sich bitte einmal folgendes bewusst: Die Gegend Ihres Grund und Bodens wird von einem schrecklichen Sturm mit Hagel heimgesucht! Die verheerenden Folgen sind kaputte Fenster, und auch das Dach Ihres Hauses wurde schwer beschädigt. Die so entstandenen Kosten würden ein großes Loch in Ihr Budget reißen. Mit dem censio.de Versicherungsvergleich finden Sie jetzt schnell und einfach das richtige Angebot!

Was sichert eine Wohngebäudeversicherung ab?

Eine Wohngebäudeversicherung sichert die Schäden ab, die durch Feuer ( Brand, Blitzschlag, Explosion ), Leitungswasser, Sturm- und Hagelschäden sowie Elementar herbeigeführt werden. Versichert sind einschließlich Fundamente, Grund- und Kellermauern. Zubehör, das der Instandhaltung eines versicherten Gebäudes oder dessen Nutzung zu Wohnzwecken dient, ist mitversichert soweit es sich in einem Gebäude befindet oder außen angebracht ist. ( z.B. Blitzableiter, Antennen, Markisen. .etc.) Der Versicherungsumfang unterscheidet sich je nach ausgewähltem Versicherungsschutz. Auch Schäden, die durch z.B. Graffiti entstehen, können durch einen zusätzlichen Baustein in Ihrer Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden. Wenn also Personen vorsätzlich Teile Ihres Gebäudes beschmieren, übernimmt die Versicherungsgesellschaft die daraus entstehenden Kosten. Sollte Ihre Immobilie durch bestimmte Naturereignisse besonderen Gefahren ausgesetzt ist, können Sie in diese Versicherung noch eine so genannte „Elementarversicherung“ mit einbeziehen. Diese erstattet dann die Kosten, die durch Schäden von Lawinen, Erdbeben, Hochwasser oder Sturmflut entstanden sind.

Welcher Personenkreis sollte eine Wohngebäudeversicherung abschließen?

Für jeden Besitzer eines Wohneigentumes ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung fast schon Pflicht. Da Sie, als Eigentümer einer Immobilie, kaum die finanziellen Belastungen, beispielsweise eines Totalschadens, selber auffangen können, sollten Sie auf jeden Fall eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Bei einer Finanzierung Ihres Hauses verlangt daher auch jede Bank diesen Versicherungsabschluss. Die unkalkulierbaren Risiken, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel oder Unwetter an Ihrem Grundstück und Ihrer Immobilie entstehen können, macht eine solche Versicherung daher einfach unverzichtbar.

Mit uns bekommen Sie die maßgeschneiderte und individuelle Wohngebäudeversicherung!

Wegen der Vielfalt der Gegebenheiten, die es zu beachten gilt, raten wir unseren Mandanten zu einem ausführlichen Versicherungsvergleich, um sowohl die Leistungen als auch die verschiedenen Tarife im Vorfeld genau gegeneinander abzuwägen. Denn gerade die Details des Leistungsumfanges gilt es beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung gründlich zu bedenken. Eine solche Versicherung ist für Sie von geradezu existentieller Bedeutung! Unser praktischer Online- Vergleichs Rechner verschafft Ihnen im Handumdrehen einen genauen Überblick, so dass Sie sich, bequem und zeitsparend von zu Hause aus, genau die Wohngebäudeversicherung „zusammen stellen“ können, die Ihren individuellen Anforderungen entspricht.

Welche Gefahren deckt eine Wohngebäudeversicherung im Einzelnen ab?

Für Ihre eigenen vier Wände haben Sie oft viele Jahre gespart. Verzichten Sie deshalb keinesfalls auf guten Versicherungsschutz. Ihr Gebäudeversicherer springt zuverlässig ein bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser Sturm- und Hagelschäden, Rohrbruch, Explosionen ….etc. Gegen bezahlbaren Mehrbeitrag können Sie auch die so genannten Elementarschäden mitversichern – dann sind Sie sogar gegen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben, Lawinen oder Erdrutsche finanziell abgesichert. Sie wollen komfortablen Rund-um-Schutz für Ihr Wohnhaus? Natürlich können Sie jedoch durch entsprechende Deckungserweiterungen auch die schon genannten Elementarschäden wie Lawinen, Überschwemmungen und Erdbeben mit absichern lassen. Auch gegen Schäden wie z.B. durch Blitzschlag und Überspannungsschäden vermögen Sie sich durch eine Wohngebäudeversicherung wirksam zu schützen. Ebenso ist es möglich, sich gegen so genannte „Feuernutzwärmeschäden“, beispielsweise bei einem Kaminbrand, zu versichern. Im Fall, dass Ihre Immobilie an einer belebten Straße liegt, ist darüber hinaus eine Erweiterung gegen Schäden durch einen Fahrzeuganprall in Erwägung zu ziehen. Auch können Sie sich gegen Dekontaminationskosten schützen. Zum Beispiel durch einen Brand, bei dem es zum Totalverlust Ihrer Immobilie kommen kann, werden große Mengen an Giftstoffen freigesetzt. Häufig wird durch das Löschwasser das Erdreich verschmutzt oder gar verseucht (kontaminiert) und muss auf einer Deponie gelagert werden. Dieser oft behördlich angeordnete Aushub, verursacht eine Menge Kosten. In einem solchen Fall kommt dann zu dem schon vorhandenen Schaden Ihrer abgebrannten Immobilie der nächste Schrecken hinzu! Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Wohngebäudeversicherung gegen solche Schäden unbedingt um die entsprechende Zusatzklausel erweitern.

Gerade bei einem solchen Fall übernimmt die Wohngebäudeversicherung auch die Hotelkosten, da Sie sich wegen des Totalschadens durch den Brand nicht mehr in Ihrer Immobilie aufhalten können. Hierbei spielt es jedoch keine Rolle, um welchen Schaden es sich handelt und welche Ursachen hierfür verantwortlich waren. Denn auch nach einem Einbruch oder einem Wasserschaden werden die Hotelkosten von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft übernommen. Die Wohngebäudeversicherung bietet ebenso Schutz gegen Gefahren, die durch Wasser in Aquarienbecken, Wasserbetten oder Regenfallrohre entstehen können.

Worauf müssen Sie beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung besonders achten?

Der Umfang einer Wohngebäudeversicherung ist nicht einheitlich fest geschrieben. Daher ist es empfehlenswert, wenn Sie möglichst viele konkrete Angaben über Ihre zu versichernde Immobilie machen. Informationen über die Größe des zu versichernden Hauses, die Stadt, die genaue Lage und auch die Bauweise sind wichtige Parameter bei der Ermittlung der Versicherungsprämie. So ist beispielsweise ein Haus aus Stein oder Beton beim Ausbruch eines Feuers weniger gefährdet als eine Immobilie aus Holz. Auch gibt es bestimmte Regionen, in denen diverse Risiken häufiger auftreten als in anderen.

Profitieren Sie ab sofort von unserem Online- Rechner

Unser bewährter censio.de Versicherungsvergleich bietet Ihnen auch im Bereich der Wohngebäudeversicherung vollständigen Schutz für alle Eventualitäten. Auf unserer Plattform können Sie sich gleich heute einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der einzelnen Versicherungsgesellschaften verschaffen. Da die Versicherer völlig unterschiedliche Leistungen und Tarife anbieten, ist unser praktischer Online- Rechner die Lösung, die Ihnen zu einer umfassenden Sicherheit verhilft. Unser Service ist dabei für Sie völlig kostenfrei. Da es keine standardisierten Wohngebäudeversicherungen gibt, hilft Ihnen unser Online- Rechner dabei, Ihr persönliches Versicherungspaket zu schnüren, das sich genau Ihren Wünschen und Erfordernissen anpasst. Wenn Sie sich gleich jetzt auf unserem Portal für den Abschluss einer Wohngebäudeversicherung entscheiden, dann können Sie mit uns darüber hinaus Jahr für Jahr noch eine Menge Geld sparen! Aber auch für Mandanten, die bereits im Besitz einer Wohngebäudeversicherung sind, lohnt sich der Vergleich auf unserem kostenlosen Online- Rechner. Prüfen Sie in aller Ruhe im Detail, ob Sie auch wirklich für alle Eventualitäten mit einem ausreichenden Schutz versorgt sind, und vergleichen Sie den Inhalt Ihres Versicherungsscheins mit unseren Angeboten. Nutzen Sie diese Chance zur Absicherung weiterer Schäden, und bitte bedenken Sie, dass es dabei immer um die Sicherung Ihrer Existenz geht!

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Ihre Vorteile bei censio.de im Überblick:

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  • Exzellentes Prämienniveau
  • Professionelle Schadenabwicklung

Highlights zur Wohngebäudeversicherung

  • exzellenter Schutz für Ihren Immobilienbesitz
  • umfangreiches Deckungskonzept möglich
  • ausgezeichneter Schutz zu geringem Beitrag
  • Gebäudeversicherung zahlt ortsüblichen Neubauwert
  • Schutz vor Feuer, Blitzschlag und Explosion
  • Schutz vor Sturm und Leitungswasser
  • Elementarschutz kann mitversichert werden
  • Weitere Zusatzleistungen können Sie preiswert mitversichern
    [© Copyright bei censio.de | 15.06.2006| ]

Sichern Sie Ihr Eigenheim mit einer Wohngebäudeversicherung!

Vor dem Abschluss Ihrer Wohngebäudeversicherung sollten Sie die Tarife genau vergleichen, denn die Angebote unterscheiden sich stark in Preis und Leistung. Auch wenn Sie bereits eine Gebäudeversicherung besitzen, lohnt häufig der Wechsel zu einem neuen Anbieter mit besseren Leistungen. Schützen Sie Ihr wertvolles Wohnhaus jetzt optimal: Machen Sie den censio.de Versicherungsvergleich und schließen Sie Ihre Wohngebäudeversicherung gleich online ab!

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Wohngebäudeversicherung – FAQ – Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Wohngebäudeversicherung

Neben der Hausratversicherung ist die Wohngebäudeversicherung eine der wichtigsten Versicherungen für Besitzer eines eigenen Hauses oder Haushalts. Wohingegen die Hausratversicherung vorrangig das im eigenen Haus oder in der Mietwohnung befindliche Hab und Gut vor kostenintensiven Schäden schützt, ist die Wohngebäudeversicherung mit der Regulierung von Schäden befasst, die durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm/Hagel verursacht wurden. Als Hausbesitzer sollte man daher bestens informiert sein, wo die Grenzen und Möglichkeiten der Wohngebäudeversicherung verlaufen und vorauf es generell bei einer Gebäudeversicherung ankommt.

censio.de liefert all diese Informationen und bietet zugleich einen umfassenden und neutralen Preis/Leistungsvergleich unterschiedlicher Versicherungsgesellschaften an. Die folgenden Seiten geben Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten (FAQ) rund um die Wohngebäudeversicherung. Für noch detailliertere Informationen steht Ihnen unser Versicherungslexikon zur Verfügung.

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Wohngebäudeversicherung – Fragen und Antworten ( FAQ )

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Wer sollte eine Wohngebäudeversicherung abschließen?

In keinem Wohnhaus sollte sie fehlen

Jeder Eigentümer eines Hauses sollte eine Wohngebäudeversicherung haben. Durch Feuer, Leitungswasser, Sturm / Hagel oder Elementarschäden kann es schnell zu sehr hohe Kosten kommen, die oftmals den finanziellen Ruin bedeuten können. Auch viele Banken verlangen ohnehin die Bescheinigung zumindest einer Versicherung gegen Feuer, Leitungswasser und Sturm / Hagelschäden. Eine Wohngebäudeversicherung ist also quasi obligatorisch.

Generell können Sie jedes Risiko für sich allein, sei es Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und
Elementarschäden versichern, denn bei der Wohngebäudeversicherung handelt es sich um eine „verbundene“ Versicherung. Das bedeutet, dass auch die Prämien für jedes Risiko einzeln kalkuliert werden. Dabei ist es jedoch immer empfehlenswert, mind. diese drei Hauptrisiken( F, Lw, St / H ) im Versicherungsschutz einzuschließen. Zudem besteht die Möglichkeit sich gegen Elementarschäden zu versichern.

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Was wird unter „Gebäude“ in der Wohngebäudeversicherung verstanden?

Die Wohngebäudeversicherung schützt den Baukörper und seine Einbauten

Zum Gebäude zählen in der Wohngebäudeversicherung nicht nur der eigentliche Baukörper, sondern auch die verschiedene Einbauten. Sie sollten daher darauf achten, dass in der Versicherungssumme festverlegte Fußbodenbeläge, eingebaute Schränke, sanitäre Installationen, elektrische Anlagen, sowie Zentralheizungsanlagen erfasst und eingeschlossen sind.

Sogar Zubehör zählt dazu, sofern es der Instandhaltung des Wohngebäudes oder dessen Bewohnung dient und es sich innerhalb des Gebäudes befindet oder außen am Wohngebäude montiert ist. Beispiele hierfür sind u. a. Gemeinschaftswaschanlagen, Markisen, Antennen oder Brennstoffvorräte.

Mitversichert ist darüber hinaus auch sonstiges Zubehör und weitere bauliche Grundstücksbestandteile, beispielsweise die Hundehütte, die Müllbox oder die Einfriedung, sofern sie sich auf dem versicherten Grundstück befinden. Der Versicherungsumfang dieser Gegenstände und Bauten beträgt bis 1% – 100 % ( je nach Anbieter ) der Versicherungssumme von 1914, multipliziert mit dem gültigen Anpassungsfaktor zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles. ( Beachte: Die Versicherungsbedingungen und Deckungskonzepte der einzelnen Versicherungen sind sehr unterschiedlich ! Es gilt: Vergleichen Sie Sie daher die Versicherungsbedingungen der einzelnen Anbieter. )

Damit all diese Bauten wirklich versichert sind, achten Sie bitte darauf, die auf Ihrem Grundstück befindlichen Nebengebäude, Garagen, Hütten usw. auch beim Abschluss des Versicherungsvertrages mit anzugeben!

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Welche Wohngebäudetypen werden in der Wohngebäudeversicherung unterschieden?

Die Fünf Kategorien in der Wohngebäudeversicherung

In der Wohngebäudeversicherung wird im Allgemeinen zwischen folg. Wohngebäudetypen unterschieden:

Einfamilienhaus:

Dazu zählen Gebäude mit nur einer Wohneinheit. Diese dürfen nur dem Wohnzweck dienen.

Zweifamilienhaus:

Zu dieser Kategorie zählen Wohngebäude mit zwei Wohneinheiten und Einfamilienhäuser mit einer weiteren Einliegerwohnung.

Mehrfamilienhäuser:

Dazu zählen Wohngebäude, die mehr als zwei privat genutzte Wohneinheiten besitzen.

Wohn- und Geschäftsgebäude:

Damit ein Gebäude in diese Kategorie hineinpasst, muss es vorwiegend privat genutzt werden, d. h. mind. 50 % der Fläche. Überdies muss sich im Gebäude mind. ein Gewerbebetrieb befinden.

Wochenend- bzw. Ferienhäuser:

Die Nutzung dieser Gebäudekategorie muss regelmäßig an Wochenenden oder in den Ferien stattfinden. Auch hierbei darf es sich nur um private Nutzung (Wohnzwecke) handelt, und es muss sich allgemeiner Hausrat darin befinden.

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Gegen welche Risiken ist Ihr Gebäude in der Wohngebäudeversicherung abgesichert?

Wohngebäude schützen – gegen Risiken absichert

Versichert wird das Wohngebäude in der Regel gegen Schäden hervorgerufen durch Feuer, Leitungswasser, Sturm inklusive Hagel und dem Zusatzrisiko Elementarschäden. Üblicherweise sind jedoch einige Schadenursachen ausgeschlossen, weil sie entweder kaum kalkulierbar oder aber leicht vermeidbar sind, um die Versicherungsbeiträge in zumutbaren Grenzen zu halten. Sie selbst sollten daher Ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend prüfen, ob Ihr individuelles Risiko ausreichend berücksichtigt worden ist.

Die Grenzen der drei oben genannten Hauptrisiken seien im Folgenden kurz erläutert:

Besonders Feuerschäden können enorme Kosten verursachen, so dass eine entsprechende Versicherung unverzichtbar wird. Dabei können Schäden sowohl durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Kurzschluss entstehen, zudem können Folgeschäden den eigentlichen Schaden noch verschlimmern (bspw. Schäden durch Löschwasser).

Der Versicherungsschutz gegen Schäden durch Leitungswasser ist vor allem in frostgefährdeten Gegenden zu empfehlen, oder auch dort wo besonders kalkhaltiges Wasser die Leitungen angreift.

Im Rahmen der Versicherung von Sturm- und Hagelschäden werden direkte Sturmschäden am Gebäude reguliert, (bspw. das abgedeckte Dach oder die abgeknickte Antenne), darüber hinaus solche Schäden, die ein vom Sturm umgestürzter Baum verursacht, sowie Hagelschäden. Davon profitieren vor allem Hauseigentümer in Gegenden, die sehr häufig 8 oder mehr Windstärken oder schwere Unwettern mit Hagel überstehen müssen.

WICHTIG: Ihnen wird kein Versicherungsschutz gewährt, wenn man Ihnen grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz nachweisen kann, bspw. beim unsachgemäßen Hantieren mit dem
Gartenschlauch.

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Welche Schäden werden nicht von der Wohngebäudeversicherung übernommen?

Wissen, was nicht versichert ist

Damit man auch bei optimaler Versicherung nicht die Umsichtigkeit verliert, sollte man sich über die Umstände bewusst sein, für die der Versicherer keine Kostenerstattung gewährt. So sind in der Wohngebäudeversicherung zum einen natürlich alle vorsätzlichen oder grob fahrlässig herbeigeführten Schäden von einer Regulierung ausgeschlossen. Als grob fahrlässig gilt bspw., wenn Sie Ihr Wohngebäude im Winter nicht ausreichend beheizen und deswegen die Wasserleitungen einfrieren. Auch wenn das Feuer den Kamin verlässt und auf die Einrichtung übergeht, ist kein Versicherungsschutz gegeben, da hier brennbares Material bewusst Wärme bzw. Feuer ausgesetzt wurde.

Darüber hinaus sind prinzipiell aber auch Schäden durch Grundwasser, Überschwemmung, oder witterungsbedingten Rückstau des Abwassers ausgeschlossen. Auch Schäden, die vor der Fertigstellung des Hauses entstanden sind, werden nicht von der Wohngebäudeversicherung gedeckt. Wie auch bei der Hausratversicherung sind überdies Schäden durch Schnee, Hagel, Schmutz oder Regen dann nicht versichert, wenn diese durch unverschlossene oder undichte Fenster eingetreten sind. Ebenfalls nicht versichert sind umbaubedingte Schäden, woraufhin das Wohngebäude unbenutzbar geworden ist, Schäden durch Erdrutsch oder Erdsenkung und Schäden durch Lawinen oder Sturmflut. Manche der genannten Elementarschäden können häufig jedoch gegen einen Mehrbeitrag abgesichert werden.

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Wonach wird die Versicherungssumme berechnet?

Wohnfläche oder Wert 1914

In der Wohngebäudeversicherung richtet sich die Höhe der Versicherungssumme nach dem aktuellen Wert des Hauses. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass im Falle eines Schadens die Reparaturen zu 100% ersetzt werden. Für den Fall eines Totalschadens kann das Gebäude dann auch ohne jegliche Abzüge wiederaufgebaut und in den im ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.

Dabei ist die Versicherungssummenberechnung nach Wohnfläche beziehungsweise umbautem Raum sowie Ausstattungsmerkmalen die wohl beste Methode zur Ermittlung der notwendigen Höhe. Dazu benötigen Sie die Angaben zur Bauart des Hauses (bspw. Ein- oder Mehrfamilienhaus, Fertigbauweise, Massivhaus, Ziegel- oder Strohdach), zur Größe des Hauses (Wohnfläche in m² bzw. umbauter Raum in m³), zur Ausstattung des Hauses (bspw. Fußbodenheizung oder hochwertige sanitäre Einrichtung), zu den versicherten Gefahren und zur geografischen Lage des Objektes.

Ein weitere Variante der Wertermittlung ist die Berechnung anhand des so genannten 1914er Wertes. Bei dieser Methode wird der heutige Neuwert anhand des Gebäudewertes aus diesem Jahr hochgerechnet.

WICHTIG: Bei Änderungen der Bebauung (das betrifft vorrangig Neu-, Um- und Anbauten) muss der Versicherer umgehend benachrichtigt werden!

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Was ist eine gleitende Neuwertversicherung?

Die gleitende Neuwertversicherung

Die gleitende Neuwertversicherung ist eine besondere Form der Neuwertversicherung, bei der sich die Leistung des Versicherers den Kostenänderungen im Bauwesen anpasst. Grundlage der Gleitenden Neuwertversicherung ist der Versicherungswert 1914 (MK). Hierunter versteht man den ortsüblichen Neubauwert des Gebäudes entsprechend seiner Größe und Ausstattung sowie seines Ausbaus nach Preisen des Jahres 1914. Einzubeziehen sind auch Architektengebühren sowie sonstige Konstruktions- und Planungskosten.

Die Hauptaufgabe der Gleitenden Neuwertversicherung ist es, eine mögliche Unterversicherung durch Baupreissteigerungen zu vermeiden. Mit Hilfe des Anpassungsfaktors werden Versicherungssumme und Prämie automatischder Veränderung der Baupreise angepasst.

Der Anpassungsfaktor erhöht oder vermindert sich entsprechend dem Prozentsatz, um den sich der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Baupreisindex für Wohngebäude und der Tariflohnindex für das Baugewerbe geändert haben.

  • Die meisten Versicherungen zahlen Ihnen für alle versicherten Schäden den Neuwert –
    unabhängig vom Alter Ihres Hauses und der mitversicherten Einbauten.
  • Trotz steigender Baupreise und Reparaturkosten brauchen Sie sich nicht um
    Vertragsanpassungen zu kümmern. Wir passen unsere Leistungen automatisch der
    Preisentwicklung an. Und zahlen Ihnen nach einem Schaden so die erforderlichen Mittel, die
    den aktuellen Kosten für Instandsetzung oder Wiederaufbau entsprechen.
  • Voraussetzung: Ihre Versicherungssumme entspricht dem tatsächlichen Neubauwert des
    Gebäudes. Gern helfen wir Ihnen bei der Ermittlung des richtigen Wertes.

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Was bedeutet „Unterversicherungsverzicht“?

Dank gleitender Neuwertversicherung stets vollkommen abgesichert sein

Im Fall von Unterversicherung kann es zu einer Kürzung der Entschädigungssumme kommen. Den vollen Schadensersatz erhalten Sie nur dann, wenn die mit der Versicherungsgesellschaft vereinbarte Versicherungssumme wirklich dem Wert des Wohngebäudes entspricht. Ist die Höhe der Versicherungssumme zu niedrig kalkuliert – genau dann spricht man von Unterversicherung – können die Kosten nur anteilig erstattet werden.

Sofern aber in der Versicherungspolice eine „gleitende Neuwertversicherung“ verankert und der Wert 1914 nach Maßgabe der Allgemeinen Wohngebäude-Versicherungsbedingungen ermittelt wurde, so verzichtet die Versicherungsgesellschaft auf den Verweis der Unterversicherung und entschädigt den Geschädigten bis zur vertraglich vereinbarten Versicherungssumme.

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Was ist im Falle eines Schadens zu tun?

Ihr Beitrag zur reibungslosen Schadensregulierung

Für den Fall dass an Ihrem Wohngebäude ein Schaden vorliegt, sollten Sie sofort die folgenden Maßnahmen ergreifen:

  • Versuchen Sie, den Schaden so gering wie nur möglich zu halten.
  • Sichern Sie den Schadensortes bestmöglich ab, jedoch ohne dabei Ihre eigene Gesundheit
    aufs Spiel zu setzen.
  • Melden Sie den Schaden schnellstmöglich dem Versicherer.
  • Benachrichtigen Sie unverzüglich die Feuerwehr im Falle eines Brandes.
  • Schließen Sie den Haupthahn im Falle eines Leitungswasserschadens.
  • Lassen Sie zugefrorene Rohre stets vom Fachmann auftauen.
  • Fotografieren bzw. dokumentieren Sie die entstanden Schäden sorgfältig.

Nachdem Sie den Schaden gemeldet haben, wird Ihnen der Versicherer ein Schadensformular zusenden. Sofern es sich um einen größeren Schaden handelt, wird i. d. R. ein Sachverständiger zur Begutachtung an Ort und Stelle entsandt.

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Wann wird die Entschädigung ausgezahlt?

Gute Versicherer lassen Sie nicht im Regen stehen

Die schadensbedingten Reparaturkosten werden Ihnen erstattet, sobald die erforderlichen Feststellung getroffen und alle Informationen eingeholt werden konnten.

Falls Ihr Wohngebäude zerstört wurde, erhalten Sie zunächst eine Zeitwertentschädigung, solange der Wiederaufbau nicht gewährleistet ist. Diese wird ausgezahlt, sobald Schadensursache und Schadenshöhe festgestellt sind. Die restliche Differenz zum Neuwert Ihres Hauses erhalten Sie, wenn feststeht, dass das Wohngebäude wiederhergestellt wird.

In der Regel haben Sie aber bereits einen Monat nach der Anzeige des Schadens einen Anspruch auf die Zahlung eines angemessenen Abschlags.

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Was passiert mit Ihrem Vertrag, wenn Sie Ihr Haus verkaufen?

Unkomplizierte Übertragung der Police auf den neuen Eigentümer

Eine Wohngebäudeversicherung geht bei einem Wechsel des Eigentümers automatisch auf den Käufer über, sobald der Eintrag im Grundbuch geändert ist. Der neue Eigentümer kann die Police allerdings innerhalb von 4 Wochen nach dem Kauf kündigen.

Teilen Sie Ihrer Versicherungsgesellschaft daher bitte unverzüglich den Namen des Käufers Ihres Hauses mit. Dieser sollte in jedem Fall – sofern er Ihren Vertrag nicht übernehmen will – einen neuen Versicherungsschein beantragen, da die Absicherung jedes Wohngebäudes gegen Elementarschäden ein Muss ist.

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Bildnachweis: © Robert Magorien | Dreamstime.com

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